10 Gründe: Darum sollte man Campingurlaub machen

Die letzte Zeit hat bei den Menschen Spuren hinterlassen. Die Pandemie hat das Leben der meisten komplett umgekrempelt oder aber zumindest gehörig aufgewirbelt.

Die sprichwörtlichen Akkus sind leer. Der Wunsch nach Urlaub macht sich breit, endlich etwas Erholung, endlich wieder ein Stück Normalität!

Doch kann man jetzt sicher buchen? Wird man die Reise dann auch noch antreten können? Wie werden denn die geltenden Regeln im Sommer sein? Viele Taschen sind leer, ein Großurlaub gar nicht denkbar. In diesem Sommer wird ein Thema wieder Trend, das eigentlich immer da war. Nun ist es aber aktueller denn je:

Der Campingurlaub

Campen ist kein Ersatz, keine Urlaubs-Notlösung zweiter Wahl. Warum Campingurlaub der Trend 2022 ist, erzählen die folgenden zehn Punkte:

1. In Deutschland bleiben

Campen kann man direkt vor der Haustür. Während dies Kindern bereits im wahrsten Sinne des Wortes viel Spaß bereitet, ist hier natürlich der nächstgelegene Campingplatz gemeint. Campingurlaub kann bereits im eigenen Bundesland Erholung bieten. Besonders Familien mit kleinen Kindern wissen den Wert einer kurzen Anreise zu schätzen, denn Kinder sind meist nicht lange bei Laune zu halten, langweilen sich, streiten sich auf der Rückbank, bekommen laut einen Wutanfall im überfüllten Zug und fragen alle fünf Minuten, wann sie denn endlich am Ziel wären.

2. Natur pur am Lagerfeuer

Häufig liegen Campingplätze in der idyllischen Natur. Dies kann im Wald sein, am Strand am Meer oder an einem Badesee. Raus aus der Tür, barfuß im Sand oder auf der Wiese. Nicht nur für Familien ist die Natur ein unbezahlbarer und wertvoller Erholungsfaktor und ein notwendiger Ausgleich zu Stadtwohnung, Laptop und Straßenlärm. Das Lagerfeuer am Abend ist hier schon fast das Sinnbild der Campingidylle geworden. Hier fällt es leicht, Kontakte zu knüpfen und Anschluss zu finden oder sich zu zweit zurückzuziehen und die Stille am See zu genießen.

3. Bezahlbarer Urlaubsspaß

Eine Campingausrüstung kostet zwar in der Anschaffung zunächst je nach individuellem Bedarf etwas Geld. Jedoch müssen Zelt, Campinggeschirr und Schlafsäcke nur einmalig angeschafft werden und sind dann immer wieder verwendbar. Die Kosten für eine Camping-Woche kommen in einem Hotel-Urlaub sehr schnell zusammen und die Ausrüstung hat man nach einmaliger Anschaffung schließlich für viele weitere Campingurlaube.

Übernachtungen sind auf Campingplätzen preiswert zu buchen, diese werden meist pro Fahrzeug und/oder Zelt erhoben. Hinzu kommen Gebühren für die Nutzung von beispielsweise Strom, warmer Dusche, Schließfach und weiteren Extras. Ist das Zelten dann doch zu rustikal, bieten Wohnwagen und Wohnmobil erheblich mehr Komfort. Diese kosten zwar nicht wenig in der Anschaffung, aber häufig kann man auch ein Wohnmobil mieten.

4. Mobilität

Mit dem Kleinbus oder Wohnmobil bleibt man sogar während des Campingurlaubes mobil. Im Gegensatz zum feststehenden Wohnwagen oder zum Zelt, ist es mit dem Haus auf Rädern sogar ohne weiteres möglich, mehrere Orte zu bereisen oder eine Tour durch Deutschland oder Europa zu starten. Alles Nötige findet Im Mobil Platz und die Freiheit ist da, jederzeit eine oder mehrere Übernachtungen auf diversen Campingplätzen oder extra ausgewiesenen Wohnmobilstellplätzen einzulegen.

5. Familienzeit pur

Zwar gibt es auf den meisten Campingplätzen WLAN oder zumindest einen Hotspot, an dem WLAN empfangen werden kann, jedoch ist die Sache natürlich eine andere, ohne PC, bestenfalls ohne Laptop, ohne Konsole und Fernsehgerät zu sein. Der Erholungsfaktor vermag zunächst nicht unbedingt bei der Jugend das überzeugende Argument zu sein, jedoch lässt sich nach kurzer Zeit der Konsum unbemerkt doch drastisch reduzieren oder gar unwichtig werden, wenn man erst einmal so drinnen steckt, im echten Leben. Das Erkunden der Umgebung, das sich miteinander beschäftigen, sei es als Paar oder als Familie, bewirkt Wunder. Dieses Offline-Leben da draußen ist heilsam und erholsam für Kinder, Heranwachsende und Erwachsene und lässt einen zu sich kommen. Durchatmen im wahrsten Sinne des Wortes.

6. Aktiv sein

Ob Bergsteigen, Kanufahren, Wandern oder eine ausgedehnte Radtour, Campingplätze befinden sich häufig in der Natur mit ortsspezifischen Aktivitäten in direkter Umgebung. Langeweile hat hierbei keine Chance, ob ein neues Schwimmbad nebenan oder die Altstadt der nächstgrößeren Stadt, es gibt viel zu erleben in einem neuen Umfeld.

7. Große Flexibilität

Häufig ist es kein Problem, seinen Campingurlaub zu verlängern oder, wenn man mobil unterwegs ist, spontan ohne lange Voranmeldung anzureisen. Stornogebühren für Nichtantreten einer Reservierung fallen häufig gar nicht an oder sind gering, da selten alle Stellplätze ausgebucht sind. Als Camper ist man flexibel, im Gegensatz zur Pauschalreise und Hotelreservierung.

8. Campingurlaub ist unkompliziert

Das moderne Campen lässt es an nichts mangeln. Statt komplizierter Zelte mit instabilen Stangen-Konstruktionen gibt es heutzutage Wurfzelte, die wenig Aufwand erfordern. Von Beleuchtung über Kühlsysteme für das Auto bis hin zu Fernsehgeräten, wenn man darauf nicht gänzlich verzichten möchte, gibt es nichts, was es nicht gibt für das moderne Campen.

9. Beste Camping-Atmosphäre für jeden

Campingplatz ist nicht gleich Campingplatz. Gab es früher in erster Linie eine Freifläche und ein Toilettenhaus mit Sammeldusche, so sind die Sanitäranlagen heute standardmäßig modern eingerichtet und hygienisch nicht zu bemängeln. Häufig gibt es Einkaufsmöglichkeiten zumindest für die Grundversorgung, Küchen mit Herd und Gästekühlschrank sowie Aufenthaltsräume mit Sport- und Spiel-Möglichkeiten. Themen-Campingplätze sind zum Beispiel besonders kinderfreundlich, auf Haustiere eingestellt oder besonders ruhig.

10. Auf Zuhause freuen

Zu guter Letzt ist es doch das aller schönste, sich nach einem wundervollen Urlaub wieder auf das Zuhause zu freuen! Die Freude ist natürlich groß, wenn man auf beengt Raum dicht zusammen war und dann wieder in den Luxus des Zuhauses kommt. Das eigene Bett, das eigene Kinderzimmer, die Spülmaschine und die Badewanne, die eigene Kaffeemaschine am Morgen, die Lieblingsserie am Abend auf der Couch, das alles weiß man doch viel mehr zu schätzen, wenn man es eine Zeit lang nicht hatte.

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