61 Jährige Frau baut Minicamper aus, um darin zu leben

Camping strahlt eine unheimliche Faszination aus. Plötzlich bekommen wir das Gefühl von Unabhängigkeit, da wir uns mit unserem Fahrzeug frei bewegen können, und reduzieren unser tägliches Leben auf die wichtigsten Dinge. Allerdings behalten wir uns dieses Leben für einen spontanen Wochenendtrip oder einem gemeinsamen Familienurlaub vor.

Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn man sich dem Leben im Wohnmobil ganz hingibt und mit den eigenen vier Rädern vollkommen glücklich ist. Diesen Weg beschreitet Irene, eine 61-jährige Frau, welche sich selbst einen Minicamper gebaut hat. Seit über einem Jahr ist sie nun unabhängig unterwegs und regt mit Ihrer Lebensweise zu denken an. Könnten Sie sich so etwas für sich selbst vorstellen?

Der ausgebaute Minicamper zum Leben

Öffnet man die Hintertüren vom Minicamper, dann sieht es auf den ersten Blick aus wie eine gemütliche Sitzecke. Das man hier drinnen seinen Lebensalltag verbringen kann, scheint fast unvorstellbar. Doch nach einigen Erklärungen erkennt man die Praktikabilität des Wagens und wie reibungslos der Ablauf in allen Lebenslagen funktioniert.

Angefangen bei der Küche, welche wohl den größten Teil des Wohnmobils in Anspruch nimmt. Dabei handelt es sich um einen kleinen Tetris-Bau, da alle Komponenten miteinander verwoben sind. Beispielsweise sind zwei Schubfächer zu einem Kühlfach und einer Herdplatte umfunktioniert. Entsprechende Gewürze, Werkzeuge und Geschirr.

Direkt neben der Küche befindet sich die Sitzgelegenheit, welche dann auch gleichzeitig als Schlafmöglichkeit dient. Hier befindet sich der Stauraum, welcher in einem gemütlichen und stilvollen Holz gefertigt. Die Kissen verdecken noch weiteren Stauraum, um alle nötigen Kleinigkeiten in dem Fahrzeug unterzubringen. Für die richtige Sitzhaltung beim Kochen und Essen lässt sich sogar ein kleiner Tisch ausfahren, der den Abstand zwischen der Schlafecke und der Küche verringert.

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