Jetzt schon dran denken – Abstellplatz für das Wohnmobil nach der Saison

Den passenden Unterstand für ein Wohnmobil zu finden ist nicht immer leicht. Es braucht deutlich mehr Platz als ein Auto. Dabei spielen für den geeigneten Anstellplatz nicht nur Breite, Länge und Höhe des Wohnmobils eine Rolle, auch der größere Wendekreis des Wagens muss berücksichtigt werden.

Weshalb braucht das Wohnmobil einen Winterplatz?

Viele Fahrzeuge sind mit einem Saisonkennzeichen angemeldet. Von April bis Oktober wird es benutzt, und in der restlichen Zeit ruht es. In den Ruhemonaten ist es nicht zugelassen und darf somit nicht auf öffentlichem Boden abgestellt werden. Nicht jeder Besitzer eines Wohnmobils hat die Möglichkeit, das Fahrzeug auf privatem Grund abzustellen. Außerdem sind normale Garagen zu niedrig.

Abstellplatz auf dem eigenen Grund

Ist ein eigener Grund vorhanden, fällt die Entscheidung zwischen Carport und Garage. Eine Vielzahl an Modellen und Materialien steht zur Auswahl. In vielen Fällen ist eine Holzgarage oder ein Carport aus Holz eine gute Wahl. Der Unterstand wird aus massiven Konstruktionshölzern gefertigt. Leimhölzer sind nicht nur stabil und langlebig, sondern auch deutlich günstiger als andere Baumaterialien. Das Holz lässt sich leicht verarbeiten. Eine vorgefertigte Holzgarage kaufen und den Bausatz selbst montieren, spart Geld.

Vorteile und Nachteile einer Wohnmobilgarage

Eine Garage bringt im Vergleich zu einem Carport Vorteile. Das Wohnmobil ist gegen die verschiedenen Witterungs- und Umwelteinflüsse besser geschützt. Eine geschlossene Garage bietet besseren Schutz gegen Einbruch, Diebstahl und Vandalismus.

Die Wohnmobil Pflege, wie Reinigungen oder Wartungsarbeiten kann wetterunabhängig durchgeführt werden. In der Wohnmobilgarage ist auch Platz für sämtliches Zubehör.

Holz fügt sich optisch gut in die Umgebung ein. Das natürliche atmungsaktive Material ist nicht nur in ländlichen Gegenden beliebt. Holzgaragen sind zeitlos und klassisch elegant. Sie sind zwar pflegeaufwendiger als Garagen aus anderen Materialien, bieten aber Vorteile.

Bei geschlossener Bauweise muss auf Feuchtigkeit geachtet werden. Kann angestaute Feuchtigkeit nicht entweichen, besteht Gefahr von Rost. Bei Metallgaragen muss mit Schwitzwasser gerechnet werden. Das Holz hingegen nimmt Feuchtigkeit bei zu hoher Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Luft wieder ab.

Holzgarage selber bauen

Mit einem Komplettbausatz ist es relativ einfach, selbst einen Unterstand aus Holz für das Reisemobil zu bauen. Dazu braucht es nur einen festen Untergrund. Das kann ein Betonfundament sein, oder auch nur ein Untergrund aus Platten oder Steinen. Damit die Garage aus Holz sicher steht und sich nicht verzieht, muss der Boden eben sein und darf sich nicht senken.

Abstellplatz mieten

Besteht nicht die Möglichkeit sich selbst einen Unterstand für das Wohnmobil zu bauen, ist ein gemieteter Abstellplatz die beste Lösung. Abstellplätze für Wohnmobile im Winter bieten einen sicheren Ort zum Überwintern. Dabei gibt es unterschiedliche Arten. Einfache Plätze sind oft nur Wiesen- oder Kiesgrundstücke. Etwas besser sind asphaltierte Grundstücke. Diese Abstellplätze sind meist mit einem Zaun vor unbefugtem Betreten geschützt.

Abstellplätze, die überdacht sind, sind schon schwerer zu finden. Ein Abstellplatz in einem Carport oder unter einem Schleppdach bietet gewissen Schutz gegen Witterung. Die beste aber natürlich auch teuerste Variante an gewerblichen Abstellplätzen sind Hallen. Das Wohnmobil ist gegen die Witterung und gegen Diebstahl oder Vandalismus bestens geschützt.

Fazit

Ist das Fahrzeug im Winter stillgelegt braucht es einen Abstellplatz. Die Möglichkeiten reichen von unbefestigter Wiese bis zu einer klimatisierten Halle. Eine Holzgarage ist ein optimaler Unterstellplatz für das Wohnmobil.

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