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Ankuppelschutz als Anhängehilfe für Wohnwagen

Statistiken und Zahlen lügen nicht. Noch nie war der Run auf die in Deutschland gelisteten Campingplätzen grösser wie letztes Jahr. Der Camper kann unter knapp 3000 Campingplätzen seine Lieblingsdestination wählen.

Laut den Statistiken konnte diese Branche einen satten Zuwachs von 4.3% verzeichnen. Damit wurde die Schallmauer von 30 Millionen registrierten Übernachtungen deutlich überschritten. Camping ist beliebt wie noch nie. Durch den Zusammenschluss vieler Länder in die EU haben die ehemals klassischen Urlaubsziele für Camper wie etwa Italien, Spanien, Griechenland und Jugoslawien Einbussen an Touristen verzeichnen müssen.

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Wurden diese Länder nicht zuletzt wegen den geringeren Lebenshaltungskosten gerne angefahren, hat sich dies für einige Länder negativ ausgewirkt. Sie sind gleich teuer wie Deutschland geworden. Die lange Anreise rechnet sich kaum noch und die Sonne scheint in den Sommermonaten auch in Deutschland.

Warum denn immer in die Ferne schweifen denn dass Gute liegt so nahe. Deutschland hat mit seinen tollen Landschaften, seinen Seen, seinen Flüssen sehr viel zu bieten. Keine Verständigungsschwierigkeiten, keine Abzocke, mehr effektive Urlaubstage durch die kürzeren Wege sind ein weiteres Argument seinen Urlaub in Deutschland zu verbringen. Einziger Wermutstropfen: Wer Wassersport und baden liebt, muss seinen Urlaub auf die kurzen Sommermonate einplanen.

Am Anfang steht immer die Planung und die Vorbereitung. Eine frühzeitige Reservierung eines Stellplatzes ist bei einigen sehr beliebten Campingplätzen angebracht. Ebenso soll die Ausrüstung frühzeitig nochmals überprüft werden. Ist beim letzten Urlaub nichts verloren gegangen, ist alles noch in einem guten Zustand. Eventuell muss ergänzt oder nachgerüstet werden.

Zugfahrzeug und Wohnwagen müssen in einem technisch einwandfreien Zustand sein. Nachlässigkeiten können sich schon bei der Anreise rächen. Pannen können die Urlaubslaune trüben, es kann auch ins Geld gehen. Zum Zubehör für Wohnwagen-Camper kann ein Ankuppelschutz (auch Bump Catcher genannt) durchaus Sinn machen.

Damit können Beschädigungen am Zugfahrzeug mit wenig Aufwand verhinder oder zumindest abgeschwächt werden. Das Prinzip ist genial einfach, die Kosten mit etwa 15 Euro vergleichsweise gering. Besonders etwas weniger geübte Camper haben gelegentlich doch etwas Mühe mit dem an-und-abkoppeln ihres rollenden Ferienhäuschens.

Nicht jeder „Driver“ eines Zugfahrzeugs hat ausreichen Erfahrung sein Fahrzeug so zu positionieren dass lediglich nur noch das Stützrad eingeholt werden muss damit Wohnwagen und Fahrzeug sicher verkuppelt sind. Hier kann man tragisch komische Bemühungen beobachten wenn Anfänger und etwas komplizierte Leute versuchen einen Wohnwagen anzukoppeln.

Die Kids schieben, Papa versucht die Deichsel über die Kugel zu führen und Mutti schreit entnervt in der Gegen herum weil sie das Malheur kommen sieht. Bei solchen unsachgemässen Bemühungen kann es ganz schnell passieren dass doch etwas zu viel Kraft aufgewendet wurde, die Deichsel knallt in den Kofferraum oder das Heck des Zugfahrzeugs.

Kratzer im Lack oder gar Beulen sind die Folge.

Mit einem Bump Catcher können solche Missgeschicke relativiert werden. Sie werden ganz einfach als kleines „Schutzschild“ auf die Hängerkupplung am Zugfahrzeug aufgesteckt. Sie passen universal auf alle Anhängerkupplungen. Sie sind aus Hartgummi gefertigt. „Bumst“ die Kupplung des Wohnwagens dummerweise doch etwas gegen das Zugfahrzeugs wird der Schlag abgefedert und die Energie des Schlages auf eine grössere Fläche verteilt.

Anhängehilfe für Wohnwagen

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Auch geübten, langjährigen Campern kann ein solches Missgeschick widerfahren. In Anbetracht der Geringfügigkeit des Anschaffungspreises ist das mitführen eines Bump Catcher kein Luxus und allen Campern die mit einem Wohnwagen unterwegs sind zu empfehlen. Um die Tücken des ankuppeln eines Wohnwagens zu entschärfen wurde eine Anhängehilfe „erfunden“.

Dieses Hilfsmittel nennt sich Lifty und ist an sich eine geniale Sache. Das Prinzip ist ähnlich eines Flaschenzugs.

Das eine Ende vom Lifty wird mittels des Bügels an der Anhängerkupplung befestigt. Das Seil wird nun um das Stützrad geführt und zurück zum Lifti am Zugfahrzeug. Über Umlenkrollen kann nun der Wohnwagen mit wenig Kraft mit einer Art Rätsche sehr fein Zentimeter um Zentimeter an die Kugel herangezogen werden.

Ein solcher Lifti ist besonders dann geeignet wenn keine weiteren hilfreichen Hände und Augen zur Verfügung stehen. Je nach Gelände ist es angesagt die Handbremse des Wohnwagens leicht anzuziehen damit dieser sich nicht „selbständig“ machen kann. Die Räder des Wohnwagens dürfen natürlich nicht blockieren, lediglich etwas gebremst sein.

Ein solcher Lifty kann sich auch bezahlt machen wenn ein Wohnwagen in matschigem Untergrund steht weil es seit Tagen geregnet hat. Damit das Zugfahrzeug etwas ausserhalb auf festem Untergrund stehen kann, ist es kein Problem den Wohnwagen auf Entfernungen bis zu 2 Metern an das Zugfahrzeug heranzuziehen.

Mit einer solchen Anhängehilfe kann sehr fein und kontrolliert gearbeitet werden. Der Anschaffungspreis liegt bei guten 50 Euro. Man kann durchaus sagen dies ist gut investiertes Geld, da man damit praktisch für alle Eventualitäten bestens vorbereitet ist. Wird der Wohnwagen einmal verkauft kann der Lifty für das Nachfolgemodell wieder verwendet werden. Diese Anhängehilfen sind universal für alle Wohnwagen zu verwenden mit einem Gesamtgewicht bis zu 1.2 Tonnen. Dafür würde man sonst drei ausgewachsene Personen einspannen müssen.

Beim einkuppeln muss darauf geachtet werden dass dies auch wirklich geschieht. Ein typisches „Klick“ bestätigt diesen Vorgang. Erst dann kann der Sicherungshebel umgelegt werden. Der Rest ist Routine. Stützrad voll einfahren, Sicherungsseil einhängen und die elektrische Verbindung für die diversen Lichter einstecken. Ein letzter Kontrollgang um den Wohnwagen ob auch die Hilfsstützen richtig eingefahren wurden und die Fahrt kann beginnen.

Ankuppelschutz als Anhängehilfe für Wohnwagen
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