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Backpacker Rucksack - Worauf kommt es an?
Backpacker Rucksack - Worauf kommt es an?

Backpacker Rucksack

Welche Eigenschaften sollte ein Backpacker Rucksack haben?

Das Bild von einem Menschen mit ausgestrecktem Arm, gehobenen Daumen und einem riesigen Rucksack; das ist wohl, was den meisten Leuten in den Kopf kommt, sobald man über einen Backpacker Rucksack nachdenkt. So abwegig ist dieser Gedanke für manch unerfahrenen Wanderer gar nicht, denn bei der Füllmenge machen die frischen Neulinge die meisten Fehler.

Damit Dir es nicht so ergeht, haben wir einmal einen kurzen Rundum-Ratgeber für einen Backpacker Rucksack verfasst, bei dem Du die gröbsten Fehler vermeiden kannst und natürlich Dein Geld sinnvoll ausgibst. Denn ein guter Rucksack ist die Grundausrüstung eines jeden Backpackers und da soll es Dir an nichts mangeln.

Ein Backpacker Rucksack soll Dein treuer Begleiter sein, welcher Dein Hab und Gut aufbewahrt. Damit das auch idealerweise für eine lange Zeit klappt und die Reisen und Wanderungen so möglichst angenehm bleiben, solltest Du Dir zuvor einige Gedanken machen. Die Auswahl ist riesig und wirkt natürlich schnell erschlagend, doch mit den richtigen Tipps findest Du das perfekte Modell.

Verwendungszweck – Wofür verwende ich den Backpacker Rucksack?

Das ist immer die wichtigste Frage, um die große Auswahl an Rucksäcken etwas einzuschränken. Natürlich möchtest Du mit dem Rucksack wandern oder verreisen. Doch die Frage ist: In welche Gebiete soll es gehen? Ist es eher warm oder soll es doch in die kühleren Gegenden der Erden gehen? Alleine das beschränkt Dich in der Größe vom Backpacker Rucksack.

Kältere Gegenden brauchen natürlich dickere und mehrschichtige Kleidung und wenn es Dich draußen halten sollte, dann muss man auch noch für eine warme Unterkunft sorgen. In warmen Arealen ist das alles etwas einfacher. Auch die Länge Deiner Unternehmungen musst Du beachten. Ist der Rucksack beispielsweise nur ein Kofferersatz, sodass Du den Rucksack lediglich von einem Bus zum nächsten Hotelzimmer trägst, oder sind es längere Touren?

Bei diesem Kriterium ist eine gute Polsterung wichtig und auch die Wasserdichte sollte man nicht unterschätzen. Als Beginner kann man das natürlich wenig abschätzen, doch für die Allgemeinheit gesprochen läuft es meistens ähnlich ab: 10 Minuten zum Bus und dann kann man den Rucksack auch bereits wieder ablegen. Selten ist es mal eine längere Wanderung. Solltest Du schon Routen planen, dann beachte, wie oft Du öffentliche Verkehrsmittel nutzt und was wirklich zu Fuß beschritten wird.

Preise – Wie teuer darf ein guter Rucksack sein?

Nicht jeder kann sich gleich die teuerste Ausrüstung leisten, nur weil es immer als das Beste vom Besten betrachtet wird. In den meisten Fällen stimmt das nicht, sodass man einem schlauen Einkauf richtig Geld sparen kann. Natürlich gibt es für jede Preisklasse auch ein passendes Modell, wobei man da auch Abstriche in kaufen nehmen muss.

Die günstigsten Modelle findest Du vermutlich auf Amazon, denn dort werden nicht nur die namhaften Produkte verkauft. Und Name kommt immer mit einem Aufschlag daher. Die No-Name-Rucksäcke sind dann meistens zwischen 50 und 70 Euro teuer. Das ist schon gut die Hälfte der Durchschnittspreise von Markensachen. Allerdings muss man diese No-Name-Marken auch immer kritisch beäugen und die Qualität testen.

Ein Backpacker Rucksack begleitet Dich für eine lange Zeit, wenn es die Qualität denn zulässt. Aus diesem Grund ist eine kleine Investition schon viel sinnvoller, da die Markenprodukte mit Langlebigkeit und teilweise auch mit Garantien glänzen. Gute Rucksäcke für anhaltende Freude gibt es dann zwischen 100 € bis 150 €. Bei einem Kauf in der Preisspanne habe ich einen echten Glückstreffer gelandet und nun einen Kumpanen der bereits 12 Jahre hält.

Video: Backpacker Rucksack packen

Wie wichtig ist die Größe?

Size doesn’t matter heißt es doch immer so schön, allerdings ist die Größe bei einem Rucksack schon etwas anderes. Grundsätzlich neigt man nämlich dazu immer viel zu viel einzupacken, denn es könnten ja irgendwelche Zufälle eintreten, für die man gewappnet sein möchte. Doch die es braucht wirklich nicht viel für einen Ausflug, sodass man mehrere Wochen mit einem Rucksack überleben kann.

In der heutigen Gesellschaft ist das natürlich schwer, da wir zu Konsum um Besitz erzogen werden, doch gerade das macht das Reisen mit Rucksack noch spannender. Solltest Du nun also vor der Auswahl eines Modells in verschiedenen Größen stehen, dann bedenke immer, dass Du diese Masse auch auf Deinem Rücken tragen musst.

Ein ausgewachsener Mensch kann auch für längere Zeit einer Belastung von etwa 50 Litern standhalten. Deshalb nutze ich diese Angabe immer als Richtwert bei der Auswahl eines Backpacks. Größer solltest Du auch nicht werden. Natürlich kommt es da auch ein wenig auf die eigene Beschaffenheit an.

Sehr große Menschen haben auch meistens größere Kleidung, weshalb ein 55 Liter-Rucksack beispielsweise funktionieren sollte. Eine zierliche Frau hingegen braucht möglicherweise weniger als 50 Liter. Vielleicht hast Du begeisterte Wanderfreunde im Umfeld, bei denen Du einmal die Rucksäcke ausprobieren kannst um eine passende Füllmenge herauszufinden.

Das Gewicht – Wie viel sollte der Rucksack wiegen?

Der Rucksack selbst bringt meistens kaum Gewicht auf die Waage, allerdings tut es sein Inhalt. Und je mehr Platz ein Wanderrucksack bietet, umso schwerer kann dieser dann auch werden. Überpacken und vollstopfen bis in den letzten Winkel ist also nicht empfehlenswert. Und da der Rucksack wohl immer voll sein wird, kann man davon ausgehen das, je größer der Rucksack wird, desto schwerer dieser auch im Endeffekt ist.

Die Frage nach dem Gewicht ist also eng mit der der Größe verbunden. Ein gut gefühlter Rucksack mit 50 Liter kann etwa 10 Kilo fassen – aber dann auch wirklich bis zum allerletzten Platz ausgereizt. Hängt nun noch ein vernünftiges Zelt mit an, dann kommt man schnell auf die 17 Kilo. Und das auf Dauer zu tragen ist eine ganz schöne Herausforderung.

Der Unterschied zwischen preiswert und teuer ist das Material

Den größten und auffälligsten Unterschied bei Qualität macht zumeist das verarbeitete Material. Grundvoraussetzung sollte ein robustes und reißfestes Material sein, immerhin soll der neue Rucksack ja auch einige Strapazen überstehen. Bereits an dieser Stelle scheitern schon einige Hersteller kläglich, weshalb man die Nähte, Reißverschlüsse und den Gesamteindruck kritisch beäugen sollte.

Wer sich nicht sich ist, kann sich auch mehrere Meinungen im Fachgeschäft einholen. Zusätzlich sollte das Material wasserabweisende Eigenschaften haben. Somit sind Deine vor dem nächsten Platzregen gefeit. Im höherpreisigen Segment gibt es auch wasserdichte Rucksäcke, allerdings ist das nicht unbedingt ein Grund für einen enormen Aufpreis. Ein Regenschutz für Rucksäcke tut es dann auch.

So ein Regenschutz ist dann meistens günstiger oder ist bei einigen Modellen bereits im Lieferumfang enthalten.

Worauf achte ich beim Tragekomfort?

Für einen guten Tragekomfort ist die richtige Polsterung überlebenswichtig. Niemand möchte einen scheuernden Rucksack auf dem Rücken haben und das dann auch noch für lange Zeit. – Aua!

Deshalb sollte am Rucksack eine gute Rücken- und Hüftpolsterung vorhanden sein. Dabei ist eine Hüftpolsterung sehr wichtig, denn trägst Du den Rucksack richtig, dann ist das Gewicht nicht auf Deine Schultern, sondern auf den Hüften. Bei einer ordentlichen Polsterung merkst Du davon relativ wenig. Doch bei schlechter Qualität merkst Du es sehr schnell, dass dort etwas nicht stimmt.

Natürlich kannst Du dafür in einen Laden gehen, um Dir einen direkten Eindruck von der Polsterung zu verschaffen.

Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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