Campervan Marke Eigenbau – so gelingt der Umbau mit Leichtigkeit

Für Camperfans ist es das Schönste, wenn die ersten warmen Tage ins Land rücken und es ab, zum Campingplatz geht. Das Wohnmobil oder der Wohnwagen, werden platziert, die Campingstühle heraus-gekramt, aufgestellt und schon wird der Grill angeschmissen. Doch die viele Urlauber besitzen mitunter gar keinen eigenen Campingwagen, sondern mieten ihn für diverse Reisen.

Dabei kann man auch mit dem eigenen Mobil unterwegs sein, ohne großartige Kosten für den Kauf eines Campervans ausgeben zu müssen. Denn der Umbau eines passenden Wagens zum individuell gestalteten Campervan kann in Eigenregie nicht nur deutlich günstiger werden, sondern ist zudem auch ein absolutes Unikat mit dem gewissen Extra an Bord.

Wofür genau soll der Van herhalten?

Zunächst muss man sich ganz zu Beginn fragen, wofür genau man den Bus oder Van am Ende benötigt. Soll er alltagstauglich sein und nur fürs Hobby an sich herhalten? Oder soll das Fahrzeug doch eher ganz speziell für den besonderen Urlaub ausgebaut werden? Denn hier klaffen zwei völlig verschiedene Ansichten und auch Vorgehensweisen weit auseinander und sollten unbedingt berücksichtigt werden. Im Anschluss an diese Überlegung muss man auch die Anzahl der mitreisenden Personen an Bord einkalkulieren und dementsprechend planen.

Lesen Sie auch: Wohnwagen pimpen (renovieren, reparieren, dekorieren)

Vor allem In Bezug auf die jeweiligen Ausmaße und das Platzvermögen für die benötigten Schlafplätze müssen dabei bedacht werden. Will man das Fahrzeug für eine große Tour, eine Weltreise oder für einen Roadtrip, der über mehrere Monate hinweg andauert umbauen, dann muss man zusätzlich bedenken, welche Materialien man hierfür benötigt, die zum Einen eine dämmende Wirkung haben sollten, wie aber auch recht leicht, um überschüssiges Eigengewicht des Fahrzeugs einzusparen.

Tipp: Alte Busse, Kleinbusse und Co. lassen sich prima umfunktionieren und man kann sie als gebrauchte Fahrzeuge recht günstig ergattern.

Die Schlafplätze – auf eine gute Matratze kommt es an!

Der Schlafplatz kann ganz clever eingebaut werden. Denn die meisten Plätze werden obligatorisch nur fürs Schlafen aufgebaut und tagsüber sollten sie als Sitzgelegenheit herhalten oder Ähnliches. Auch hier ist, wie bei allen Arbeiten des Umbaus, Maßarbeit notwendig. Denn es gibt auch die Matratze nach Maß, die sich exakt auf die passende Größe reduzieren lässt und dennoch genügend Platz und Raum zum Schlafen anbietet. Wer einen Aufbau oder Deck als Schlafplatz nutzen möchte, sollte auf eine geräumige und recht leichte Matratze setzen. Im unteren Bereich des Wagens kann man auch mit Matratzenelementen hantieren und diese zu einem gemütliche Schlafplatz umfunktionieren.

Wichtig: Der Unterbau des jeweiligen Schlafplatzes sollte so gut es als Stauraum nutzbar sein und auch eine hohes Maß an Stabilität aufweisen können.

Der Innenbereich

Bis auf den letzten Millimeter sollte man den Platz im Van selbst sinnvoll nutzen können. Denn hier steht als oberstes Gebot, dass Platz und Raum beim Umbau recht kostbar sind und dementsprechend clever umgestaltet werden sollten. Der Liegeplatz in der Nacht sollte wie in vielen Wohnmobilen tagsüber als Sitzplatz für mindestens vier Personen sein, mit Tisch, den man mit einem Klick als Klapptisch an die Wand klicken kann. Halterungen hierfür gibt es reichlich, wie auch die Tische in allen Größen und Formen.

Die Elemente zum Liegen können tagsüber auch gleich die Polsterauflagen zum Sitzen darstellen. Unterhalb der Sitzgelegenheiten können schöne Stauräume durch Holzkisten entstehen, die mit Klappdeckel versehen sind und die einiges in sich verstauen können. Die Miniküche mit zwei Herd- oder Gasplatten, die Mikrowelle in Kleinformat, das Miniwaschbecken und vielleicht noch ein kleiner Kühlschrank, müssen einfach sein. Denn egal wohin die Reise geht, kochen, spülen und waschen sollte man zu jeder Zeit immer und überall können.

Tipp: Die Gasflasche, die für die Kochstellen Gas herhalten soll, ist nicht selten die Rettung fürs Kochen. Denn je nachdem wo man sich aufhält und in welchen Gefilden gibt es weder Strom, noch fließendes Wasser. Hier auch an einen großen, 75L Kanister mit Trinkwasser denken. Das Gleiche gilt auch für den Sprit. Denn auch die nächste Tankstelle kann, wenn überhaupt, sehr weit entfernt sein. Halterungen für die Kanister sind gut an den Böden und Seitenwänden anbringbar.

Fahrzeuge im Vergleich

Kleinbus, Transporter, oder großer Kastenwagen? Die kleinen Busse sind wendig und haben den Vorteil, dass sie mit einem eingebauten Aufstelldach on top auch gut alltagstauglich bleiben. Der begrenzte Innenraum allerdings, ist schon recht spartanisch und wird selbst bei noch so minimalistischer Einrichtung nicht größer. Dennoch: Vier Personen finden hier Platz. In den großen Transportern oder gar Bussen gibt es Raum für fest installierte Schlafplätze und sogar auch oftmals einem kleinen Sanitärraum.

Alle herkömmlichen und gängigen Kastenwagen-Basisfahrzeuge sind in verschiedenen Modellreihen mit und ohne Fenster und in unterschiedlichen Längen und Höhen auf erhältlich. Wer einen kleinen Bus umbaut, kann hier sogar noch das ein oder andere Extra mit einbauen.

5/5 - (1 Bewertungen)

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"