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Camping in Spanien – Was sollte man wissen?

Immer mehr Menschen ziehen es in den letzten Jahren vor, Campingurlaub zu machen. Dabei ist das Zelten ebenso interessant wie auch die Tour mit dem Wohnwagen. Da sich aber nicht jeder, der ein- oder zweimal im Jahr mit dem Camper unterwegs ist, einen Wohnwagen oder Campingbus kauft, nutzen viele die Möglichkeit, in das Reiseland zu fliegen und sich dort einen Camper zu mieten. In jedem Land herrschen dabei andere Regeln. Deshalb sollte man sich zwingend vor dem Urlaub informieren, auf was beim Campen geachtet werden muss.

Reisevorbereitungen für den Urlaub mit dem Camper

Wer mit dem Camper in Urlaub fährt, packt natürlich jede Menge wichtiger Dinge ein, die man unterwegs benötigt. Wer kein eigenes Campingmobil hat, kann sich für die Dauer des Urlaubes ein passendes Gefährt mieten. Dann wird bereits die Anreise zum kleinen Abenteuer. Alternativ ist man mit einem Flug ins Reiseland direkt mittendrin und kann den Urlaub genießen.

Neben dem Camper und dem Flug ist dann auch die Anreise zum Flughafen bzw. zum Vermieter des Fahrzeugs zu organisieren. Dabei gibt es die Möglichkeit, dass man sich zum Flughafen bringen lässt. Alternativ lässt sich das eigene Fahrzeug etwa bei einer Anreise aus der Hansestadt am Flughafen Hamburg parken. Für die Dauer des Urlaubs hat man hier die Möglichkeit einen bewachten oder unbewachten Parkplatz zu buchen. Die Abstellplätze sind nicht weit vom Terminal entfernt, damit der Weg nicht zu weit ist.

Die Verleiher im Urlaubsland befinden sich wie für die herkömmliche Autovermietung oft in unmittelbarer Nähe zum Flughafen oder typischen Ferienorten. Eine kurze Taxifahrt oder auch ein spezieller Transferservice bringen die Camper dann zu ihrem Fahrzeug.

Ausrüstung für den Camper in Spanien

Was das Wohnmobil betrifft, muss man sich natürlich keine Gedanken machen. Es ist alles darin, was man während des Urlaubs benötigt. Als Ausrüstung fehlen gegebenenfalls neben der eigenen Kleidung noch Bettwäsche und Handtücher. Lebensmittel können im Supermarkt vor Ort eingekauft werden. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Kleine Supermärkte sind oftmals recht teuer und die Waren können dort fast das Doppelte kosten. Besser ist es immer in großen Supermärkten oder gleich auf dem Markt einzukaufen.

Anders als in Deutschland sind die Märkte in vielen südlichen Urlaubsländern deutlich günstiger als Supermärkte und frisches Obst und Gemüse, sowie Fisch und Fleisch sind hier zu finden. Dabei wäre es zumindest sinnvoll, die wichtigsten Begriffe in der jeweiligen Landessprache zu kennen, um sich verständigen zu können.

Verkehrsregeln in Spanien

Im europäischen Ausland – und somit auch in Spanien – gibt es viele unterschiedliche Verkehrsregeln, die sich zudem ständig ändern können. Hierbei ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstraßen und Autobahnen ebenso zu beachten, wie die Regeln im Straßenverkehr.

Spanien hat etwa ein Flip-Flop-Verbot. Wer mit den luftigen Schuhen hinterm Lenkrad sitzt, muss mit einer Strafe von 80 Euro rechnen. Auch das Fahren ohne T-Shirt ist verboten und wird mit empfindlichen Strafen belegt. Gleiches gilt für das Trinken von Wasser hinterm Lenkrad. Wie heißt es so schön? Andere Länder, andere Sitten.

Übernachten mit dem Camper in Spanien

Ein weitere Punkt ist das Wildcampen, welches in fast allen Ländern verboten ist. Es gibt nur wenige Strände, an denen noch „wild“ gecampt werden darf. Diese sollten vor der Fahrt ausfindig gemacht werden, damit man keinen Ärger mit der Polizei bekommt.

Die Suche nach einem passenden Stellplatz kann auch praktisch über das Internet erfolgen. Dort werden die Plätze in der Nähe inkl. Preise und wichtigen Infos anzeigt. Zudem kann man dort sehen, ob und wie viele Stellplätze noch frei sind.

Reiseroute festlegen

Jeder, der eine Rundreise machen möchte, sollte bereits zu Hause die Route festlegen, die natürlich individuell geändert werden kann. Mit dem Wohnmobil hat man den Vorteil, dass man immer und überall anhalten und die Aussicht und Gegend genießen und erkunden kann. Gefällt es einem besonders gut an diesem Ort, ist es zudem problemlos möglich einfach ein paar Tage länger zu bleiben und die Route so individuell zu verändern. Wer ein Hotel gebucht hat, ist hier oftmals gebunden und kann nicht einfach ein oder zwei Nächte länger bleiben – zumindest nicht in der Urlaubszeit.

Alles in allem ist es ein hervorragendes Erlebnis, mit dem Camper Europa und die Welt zu erkunden. Dabei ist man frei, kann bleiben, wo es einem gefällt und so ganz individuell reisen, ohne in irgendeiner Weise gebunden zu sein.

Da sich aber nicht jeder einen Camper kaufen möchte oder auch leisten kann, bieten die zahlreichen Wohnmobil-Vermieter alles, was das Herz begehrt. Zudem kann man damit auch einfach testen, ob ein solcher Urlaub auch etwas für einen ist oder, ob der Hotelurlaub doch in Zukunft vorgezogen wird.

Dabei sind nicht nur Rentner oder Senioren für einen Wohnmobilurlaub zu begeistern. Immer mehr junge Menschen nutzen diese Möglichkeit, um die Welt erkunden zu können. War der Wohnmobilurlaub früher eher den Hippies vorenthalten, kommen immer mehr Menschen auf den Geschmack, um sich einen solchen Traumurlaub zu erfüllen, ohne gleich ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen kaufen zu müssen.

Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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