Camping und Corona – Was nun? – Ein Statement zum Campingurlaub 2020


Camping & Corona? Wie sollen wir Camper mit der neuen „Bedrohung“ umgehen? Der Virus ist derzeit ein leidiges Thema und in aller Munde.

Camping trotz Corona Krise?

Hier ein paar Infos und Gedanken zum Campingurlaub 2020

Der Aufwind der Campingbranche könnte auch in dieser Zeit einen Einbruch erleiden.
Nicht nur, dass viele Händler und Stellplätze in dieser Zeit ihre Pforten schließen müssen und dabei erheblichen wirtschaftlichen Schaden erleiden. Oder sogar nach der Corona Krise ihre Pforten für immer schließen müssen und dabei viele Menschen ihre Jobs verlieren. Gehen auch Urlaubspläne für viele Menschen gerade den Bach runter und das betrifft nicht nur Campingurlauber.

Es bleibt hier nur ein Abwarten und die Urlaubs Vorhaben auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Mehr kann man nicht tun. Ausser natürlich den Vorgaben des Gesundheitsministers Folge zu leisten.

Darf man denn trotz Corona Campingurlaub machen?

Eher in naher Zukunft nicht, da die Einschätzung ist, dass es noch etwas schlimmer wird, mit der Corona Pandemie.

Die Campingbranche hat den Vorteil, dass man mit seinem Wohnmobil oder Wohnwagen doch relativ spontan losfahren könnte, wenn alle Vorsichtsmaßnahmen wieder etwas gelockert werden.
Jedoch sollte man sich wohl damit abfinden, dass diese Lockerungen nicht vor Mitte des Jahres eintreten werden. Da nützt auch keine Hysterie, aber Gedanken machen und Vorkehrungen treffen sind sehr wichtig.

Hände geben vermeiden, Treffen in Gruppen über 2 Personen sind eh untersagt.
Fast jeder hat in seinem Umgebung infizierte Personen im Bekanntenkreis oder schlimmstenfalls sogar Verstorbene. Die Situation ist durchaus ernst.

Auch die logistischen Probleme könnten Ausmaße annehmen, die wir uns im Moment nicht ausmalen können oder wollen, sie werden das tgl Leben stark beeinflussen und das nicht in positiver Form. Es können vor allem auch Lebensmittel- Lieferengpässe auftreten.

Wenn also die Campingsaison wieder los geht, sollte man sich schon jetzt darauf einstellen, dass eine Versorgung mit Lebensmitteln und nicht nur denen, noch nicht wieder so ganz rund läuft.
Hier hilft nur, sich auf die Situation einstellen und vielleicht seine früheren Camping Gewohnheiten einfach mal über Bord werfen und etwas bewusster mit vorhandenen Ressourcen umzugehen.

Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite.

Kommentare

  1. Betr. Corona, was nun?
    Den Kommentar zu diesem Thema finde ich gut, leider Spiegelt er vom Bericht her die Ungewissheit der Bevölkerung wieder.
    Wenn es so weiter geht kann Niemand einen festes Urlaubsziel planen.
    Mann stelle sich nur mal vor, wenn die Region Venetien in den Ferienzeit weg fällt.
    Wie viele Tausende Stellplätze, sollen den die anderen Gebiete auffangen, die dort alleine wegfallen, wenn dort ein Einreiseverbot in Kraft tritt.
    Camping ist eine schöne Sache, weil alles ohne Stress abläuft aber in solchen Situationen wird es zum Stress, seine Erholung zu finden, weil keine Planungssicherheit herrscht, geschweige eine Buchung- Sicherheit.
    Egal welches Ziel sich der Camper ausgesucht hat, es bleibt immer die Frage, kann ich Fahren oder muss ich ein neues Ziel suchen.
    Leider kommt man in der Ferienzeit nicht ohne Buchung mehr klar, weil der Camping beliebt ist.
    Da beißt sich der Hund selbst in den Schwanz.
    Warten wir ab, ob unser Urlaub/ unser Urlaubsziel/ unsere Planungen noch Klappen oder ob wir die Blumen auf dem Balkon zuhause Gießen dürfen.

  2. Hi, ich denke, daß wir Camper flexibel sind bzw. auch immer waren. Uns geht es in Bezug auf Reisen noch am besten, da wir unser eigenes Heim dabei haben. Auch wir denken gerade darüber nach, was noch kommt, wie es weitergeht, da wir ab 01.04.20 in die Camargue wollen. Wenn man uns dann noch hinläßt, werden wir dahin auch fahren, also „Abwarten“!
    Auch in Deutschland kann man z.Zt. nicht mehr überall hinfahren. 1 Tag vor dem Urlaub werden wir entscheiden, wohin es geht, bzw. wohin man noch fahren darf.

    Ansonsten Zuhaus im Garten bleiben, es kommen auch wieder andere Zeiten!

  3. Hi, wie und ob sich die Lage verschlechtert werden wir nicht groß beeinflussen können. Man muss halt mit dem Moment leben und Medial am Ball bleiben um evtl. Maßnahmen die einen selbst betreffen abzufedern. Z.b. Wollen wir in ein paar Wochen in die Niederlande und haben dort schon 2 Campingplatze gebucht. Nun verfolgen wir die Medien (deutsche und Niederländische) und man merkt das sich Einschränkungen im Reiseverkehr der Niederlande abzeichnen. Wenn man zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Platz in den Niederlanden steht, hat man natürlich ein Versorgungsproblem mit dem man rechnen muss. Da man aber Gewichtstechnisch doch sehr eingeschränkt ist, muss man abwägen was man vorsorgen kann und sollte. Da ist zum einen der Faktor Betriebsstoffe, klar Strom und Wasser ist in der Regel auf dem Platz verfügbar, aber mit Gas zum Heizen und Kochen sieht da schon anders aus. Denn wenn das Gas Lager des Platzes nix mehr an Tauschflaschen hergibt und die Belieferung durch Quarantäne Maßnahmen eingeschränkt ist. Läuft man evtl. schnell trocken. Also sollte man sich als Maßnahme z.b. Einen kleinen Elektro Heizkörper und evtl. Eine Elektroheizplatte zum kochen mitnehmen. Um mal ein Beispiel zu geben, worum man sich Gedanken machen sollte. Der ADAC hat ein interessantes Video zum Thema Corona und Reiserücktritt, wo man sich so das ein oder andere auch als Camper abschauen kann.

    Ich denke wichtig ist in Fall Camping und Corona auch das überdenken der Hygiene Maßnahmen am und im Camper, speziell das Thema Trinkwasserversorgung. Nicht das man sich die Keime über die zentrale Zapfstelle oder die Entsorgungsstation rein holt.

    Ich persönlich werde, sofern wir bis dato das Land noch verlassen dürfen zum Campen fahren. Aber mit geeigneten Vorsichtsmaßnahmen.

    Zu deinem Video, ich finde es gut, das es mal einer anspricht denn das Thema Corona und Camping wird leider nur in Foren oder Gruppen diskutiert, aber keiner informiert oder gibt mal Denkansätze. Das meiste wird tot diskutiert. Was mir nicht gefallen hat, ist die Tatsache das du das Video während der Fahrt aufgezeichnet hast. Gerade als Gespannfahrer sollte man sich mehr auf die Straße Konzentrieren. Und wenn man mit seinem Video in der Öffentlichkeit steht sowieso.

  4. Hi, ich mache mir derzeit viele Gedanken über unsere Reiseplanung aufgrund der Corona Krise. Mein Mann und ich haben für September ein Wohnmobil für eine Woche gemietet. Unser Städtetrip fällt ja ins Wasser
    und wir denken jetzt eher in die Natur zu fahren. Mit wenig Kontakt zu Leuten und Einrichtungen. Wir haben unseren Hund dabei. Aber wohin überhaupt innerhalb Deutschlands? Ist es trotzdem zu gefährlich?
    Ich gehöre leider zur Risikogruppe wegen Lungenerkrankung. Beim Spazierengehen um einen See oder
    Hafen kann ich mich doch nicht anstecken? Wie würdet ihr entscheiden?

  5. Hi Caroline, bis Septemer ist ja noch eine Zeit. Ihr solltet ein Womo mieten wo ihr
    Autarke fahren könnt dann seit ihr unabhängiger. Ich bin Alleinfahrer mit
    eigenem Womo/Autarke dadurch habe ich den Vorteil ich kann überall übernachten sollten CP/SP geschlossen haben.
    Jetzt zu fahren wäre Verantwortungslos.
    Ich bin 66 Jahre mit Herzinfakt ( 2016)

  6. Wenn die Campingsaison in Norddeutschland in den nächsten Tagen beginnen wird, werden vermutlich die Ansteckungsgefahren und Übertragungen von Coronavirus in unbekannte neue Fälle in die Höhe schnellen. Wenn man bedenkt, dass auf den Campingplätzen viele Leute auf engstem Raum die sanitären Anlagen benutzen ist die Gefahr sehr groß, dass dieser Virus weiterverbreitet wird .
    Dabei muss man bedenken, dass viele Menschen aus allen Regionen zusammentreffen. An den Spitzentagen wie z.b. Ostern sind die Campingplätze größtenteils überbucht und es treffen riesen Menschenmengen aufeinander. Dazu kommen noch die vielen Wohnmobilisten aus allen Regionen die nur tageweise die Campingplätze von der Nordsee bis Ostsee abfahren und nur wenige Tage jeweils dort verweilen. Das wären mit Sicherheit die größten Virenüberträger.
    Man sollte die Campingsaison zunächst erstmal bis 1. MAI 2020 ruhen lassen und dann abwarten ob danach eine Öffnung unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist

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