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Campingbesteck – Vergleich und Ratgeber

Campingbesteck aus Kunsstoff die einzige Alternative?

Welches Campingbesteck ist eigentlich das Beste? Das praktischste aller Bestecke für Camping und unterwegs ist eigentlich das Plastikbesteck. Doch das Wegwerfbesteck belastet die Umwelt und ist zudem nicht sonderlich stabil. Richtiges Campingbesteck bringt einen gewissen Komfort mit sich und sichert den ausgiebigen Genuss der zubereiteten Speisen.

Angst vor abgebrochenen Gabelzinken oder Löffelgriffen muss man hier nicht haben. Doch wie findet man das richtige Besteck für die eigenen Bedürfnisse? Dieser Ratgeber klärt auf.

Campingbesteck – Komfort wie bei Muttern

Wie zu Hause, sollte Campingbesteck einigen Anforderungen standhalten. Es muss

  • leicht,
  • einfach zu reinigen sowie
  • robust sein und zudem
  • einen geringen Platzbedarf haben.

Die bequeme Handhabung sollte außerdem gewährleistet sein. Kratzfestes Material darf keine Partikel an die Speisen abgeben. Bestens geeignet ist hier Titan, das stabil, kratzfest und außerdem leicht ist. Das geringe Packmaß ermöglichen klappbare Modelle. Ein klappbares Titanbesteck beispielsweise lässt sich ganz einfach zum Transport in einer Tasse verstauen. So wird kein Platz verschenkt.

Zum Abspülen sind faltbare Wannen hilfreich. Sind kleine Kinder in der Familie, kann diese in der richtigen Größe auch als Kinderbadewanne dienen. Zum Abtrocknen eignen sich neben den haushaltsüblichen Trockentüchern auch leichte Mikrofasertücher. Letztere bieten den Vorteil, dass sie das Dreifache ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen können. Bei der anschließenden Trocknungszeit sind sie Weltsieger.

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Mit den Händen essen, muss nicht sein

Die Naturverbundenheit ist durch die Benutzung von Besteck beim Camping nicht gefährdet. Die Hygiene wäre beim Essen mit den Händen nicht gewährleistet. Einige Speisen, wie z. B. Mousse oder breiartige Speisen können auch gar nicht mit den Händen aufgenommen werden.

Es gibt viele Ausführungen von Campingbesteck. Der Leser darf sich überraschen lassen.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Die Produktdesigner haben beim Entwerfen von Campingbesteck ganze Arbeit geleistet. Sicher ist da auch der eine oder andere passionierte Camper dabei. Klappbesteck oder Einzelteile? Plastik, Titan, Aluminium oder Edelstahl? Die Auswahl ist manchmal gar nicht so einfach. Die praktischsten Modelle finden in der nachfolgenden Auflistung Erwähnung – samt ihrer möglichen Vor- und Nachteile.

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Die Materialien

Plastik ist die günstigste Version aller Campingbestecke, aber auch die anfälligste. Selbst beim vorsichtigen Gebrauch wird das Material mit der Zeit spröde und bricht irgendwann. Im schlimmsten Fall steckt dann ein Gabelzinken im Fleisch und wird mit hinuntergeschluckt. Das ist vor allem bei Kindern mit Gefahr verbunden. Zudem schneiden diese Messer nicht besonders gut und werden mit der Zeit noch stumpfer. Zwar können beschädigte Besteckteile nachgekauft werden, doch ist Plastik nicht das beste Material der Wahl.

Titan, Aluminium oder Edelstahl sind da schon besser. Hier bricht nichts. Aluminium hat den Nachteil, dass es – zu Hause angekommen – nicht für die Spülmaschine geeignet ist. Die meisten Bestecke für zu Hause sind aus Edelstahl gefertigt. Daher eignet sich dieses Material auch für die Campingvariante. Der Nachteil: das hohe Gewicht. Titan bildet daher die perfekte Alternative: unzerbrechlich, leicht und spülmaschinengeeignet.

Mittlerweile gibt es auch Campingbestecke aus Naturfaser. Diese sind etwas für eingefleischte Naturfans. Die Versiegelung schützt zwar vor Einflüssen, die einwandfreie Hygiene ist hier jedoch nicht gewährleistet. Ihr Vorteil: Das überaus leichte Gewicht.

Ist die Materialauswahl abgeschlossen, kann die Produktauswahl beginnen. Ein Preisvergleich lohnt sich, zumal die Preis- und Produktgestaltung sehr unterschiedlich ist.

Wer die Wahl hat, hat die Qual – auch beim Campingbesteck

Es gibt eine große Anzahl von Bestecktypen. Bei einigen ist jedes Besteckteil einzeln nutzbar. Kombinierte Produkte erinnern eher an ein Taschenmesser. In Erfahrungsberichten werden sie hoch gelobt bezüglich ihrer Funktionalität. Das Verstauen im Rucksack ist eine einfache Angelegenheit.

Auch Faltbestecke sind eine gute Wahl. Sie sind vorwiegend aus Titan oder Edelstahl gefertigt. Aluminium wird nur selten verwendet, aufgrund mangelnder Kratzfestigkeit. Einzelne Partikel könnten mit dem Essen aufgenommen werden.

Einzeln gehaltene Bestecke verfügen an ihrem Ende meist über eine Lasche oder eine andere Verbindungsmöglichkeit, damit sie im Rucksack oder der Tasche nicht verlorengehen.

Der Göffel ist eine besondere Besteckvariante. Hier vereinen sich Löffel und Gabel in einem Produkt. Bei Kindern ist der Göffel sehr beliebt. Daher wird er oft aus stabilem Kunststoff hergestellt, bei dem keine Bruchgefahr besteht. Allerdings fehlt hier das Messer, um Fleisch zu zerschneiden.

Viele Produkte bringen gleich eine Aufbewahrungstasche mit. Diese reicht vom einfachen Beutel bis hin zur Gürteltasche, um das Besteck bei Bedarf sofort zur Hand zu haben.  Verschiedene Griffvarianten erschweren die Auswahl erneut. Ein nierenförmiger Griff beispielsweise lässt das Campingbesteck gut in der Hand liegen. Wichtig ist vor allem das Gewicht. Fährt gleich eine ganze Familie in den Campingurlaub, muss möglicherweise an jedem Gramm gespart werden.

Klappmodelle bringen weitere Funktionen mit sich. Die an ein Taschenmesser erinnernden Teile verfügen oftmals noch über einen Dosenöffner, Kapselheber und/oder Korkenzieher. Purer Luxus sind kostenlose E-Books mit Rezepten für den Outdoor-Trip, die als Beilage in der Verpackung zu finden sind.

Neben Einzelbestecken gibt es auch 12-teilige Sets für die ganze Familie. Verstaut sind diese in einer praktischen Synthetiktasche.

Die wichtigsten Kriterien

Kunden sollten vor dem Kauf prüfen, ob das zu erwerbende Besteck

  • robust,
  • kompakt,
  • leicht,
  • handlich,
  • wetterfest
  • und möglicherweise spülmaschinenfest (falls gewünscht) ist.

Auch die Vielseitigkeit kann eine Rolle spielen. Auf Lebensmittelechtheit wurden alle Modelle geprüft. Im Optimalfall bestätigt dies ein öffentliches Prüfsiegel.

Optik und Preis spielen auch hier eine eher untergeordnete Rolle. Ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung sind die oben angeführten Aspekte. Das gute Aussehen ist zweitrangig, wenn das Campingbesteck ansonsten alle Kriterien erfüllt.

Fazit

Für welches Modell sich der Kunde auch entscheidet, das Material muss in jedem Fall bruchsicher sein. Auch dürfen sich keine Partikel ablösen. Wer mag schon Essen mit Plastik- oder Metallgeschmack. Zudem könnten kleine abgebrochene Kunststoffteilchen in die Luftröhre gelangen, was lebensgefährlich werden kann. Titan ist ein ganz hervorragendes Material, das auch die gewünschte Leichtigkeit mit sich bringt. Edelstahl ist eine fast gleichwertige Alternative, die sich jedoch im Gewicht unterscheidet. Beide Stoffe eignen sich zu Hause für die Reinigung in der Spülmaschine. Aluminium ist hierzu ungeeignet. Ob es nun die Taschenmesser- oder Einzelvariante werden soll, bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen. Erstere bringen noch Zusatzfunktionen mit. Der sogenannte Göffel ist ein praktisches Esswerkzeug, das von kleinen Kindern vielfach genutzt wird. Daher gibt es hierzu auch kein Messer. Wie immer die Wahl auch ausfällt, das Essen wird in jedem Fall an der frischen Luft am besten schmecken.
Campingbesteck – Vergleich und Ratgeber
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