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Campinghocker – Ratgeber und Vergleich

Auch beim Thema Campinghocker gibt es große Unterschiede. Komfort hin oder her – beim Camping ist der Platz beschränkt. Durchdachtes Mobiliar, das sich zusammenklappen und gut verstauen lässt und zudem pflegeleicht ist, hat zahlreiche Praxistests durchlaufen und bestanden. Dazu zählen auch Campinghocker, die es in vielen Ausführungen und Farben gibt. Sie können auch anderen Zwecken dienen, wie etwa beim Trekking, Wandern oder Angeln. Nach Dienstende werden sie praktisch verstaut.

Campingstuhl vs. Campinghocker

Klapphocker und Klappstühle gab es schon in der Antike. Der Gedanke ist also nicht neu. Was aber unterscheidet Stuhl und Hocker? Die Antwort ist schnell gefunden: Während Campingstühle eine Rückenlehne haben, auf vier Beinen stehen und mit einem Gelenk in der Mitte versehen sind (für den Klappmechanismus), steht der Campinghocker vielfach auf drei oder vier Beinen. Zudem ist er faltbar und lässt sich platzsparend zusammenschieben. Seine Größe in diesem Zustand lässt sich mit der eines kleinen Regenschirms vergleichen.

Einsatzmöglichkeiten

Campingstühle bieten einen größeren Komfort, was ihrer Rückenlehne zu verdanken ist. Klapphocker werden beim Camping meist hervorgeholt, wenn es an weiteren Campingstühlen mangelt. Ihr größter Vorteil: Sie lassen sich leicht verstauen und benötigen nur wenig Platz.

Auch Angler wissen ihre Einsatzmöglichkeiten zu schätzen. Die drei Beine eines solchen Hockermodells sichern den Stand auch auf unwegsamem Gelände. Ein Campingstuhl mit vier Beinen müsste oft verstellt werden, um einen sicheren Stand zu erhalten. Die entstehende Unruhe könnte beim Angeln möglicherweise sogar die Fische vertreiben.

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Material

Die Sitzfläche ist vorwiegend aus einem sehr widerstandsfähigen und wasserabweisenden Polyestergewebe gefertigt. Dieses ist stabil und bringt ein gewisses Maß an Elastizität mit. Auf diese Weise reißt die Sitzfläche nicht so schnell ein. Das Aluminium- oder beschichtete Stahlrohrgestell bringt Stabilität ins Sitzgefühl und kann zudem nicht rosten.

Vorwiegend gibt es zum Campinghocker eine praktische Tragetasche dazu, um ihn sauber und sicher aufzubewahren.

Belastungsgrenze

Ein Campinghocker muss allerlei Gewicht aushalten können. Die Mehrzahl der Modelle trägt um die 100 kg. Vielfach gibt es beim Angebot im Internet keinerlei Angaben über das maximale Belastungsgewicht. Bei Bedarf empfiehlt es sich, dieses vorher zu erfragen.

Features

Einige Modelle enthalten ein besonderes Extra: eine Tischplatte. Diese wird einfach über die Sitzfläche gelegt und angedrückt. So wird aus dem Falthocker ein kleiner Beistelltisch.

Die Vorteile im Überblick

Ein Campinghocker ist stets da, wo man ihn braucht. Er kann sogar im Rucksack mitgeführt werden und belastet das Gewicht betreffend kaum. Die weiteren Pros:

  • Ausreichender Sitzkomfort
  • Faltbarkeit
  • Kleines Faltmaß
  • Auch für unwegsame und unebene Gelände geeignet
  • Widerstandsfähig
  • Wasserabweisend
  • Vielfach verwendbar (auch beim Wandern, Trekken, Angeln, am Strand usw.)

Nachteile? Die gibt es wohl nicht. Im Gegensatz zum Campingstuhl ist zwar keine Rückenlehne vorhanden, doch ist dies nicht als Contra zu bewerten. Ein Hocker bleibt ein Hocker.

Checkliste für die vereinfachte Kaufentscheidung

Vor der Anschaffung sind einige wichtige Punkte zu bedenken. Wichtig ist nicht nur der Preis. Auch die Optik spielt eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr sind es funktionale und praktische Aspekte, die an erster Stelle stehen. Ein Körpergewicht von mehr als 100 kg bedarf einer äußerst stabilen und tragfähigen Konstruktion.

Stehen gleich mehrere Campinghocker zum Kauf an, müssen sie möglicherweise verschiedenen Anforderungen entsprechen. Um den richtigen Hocker aus der Masse der Angebote herauszufischen, ist eine Checkliste eine wichtige Entscheidungshilfe. Sie beinhaltet folgende Gesichtspunkte:

  • Höhe
  • Maße Sitzfläche
  • Klappmechanismus
  • Dreibein oder Vierbein
  • Transportfähigkeit
  • Tragfähigkeit
  • Qualität
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Mögliche Alternativen
  • Extras (z. B. Tragetasche und/oder montierbare Tischplatte)

Auch hier gilt: Wer billig kauft, bezahlt möglicherweise teuer dafür. Den Grund kann sich wohl jeder denken, denn minderwertige Qualität wird mehrfach angeschafft. Eine weitere Frage dient der Kaufentscheidung: Wie oft werden die Dienste eines Campinghockers möglicherweise benötigt? Passionierte Angler, die ihn oft und regelmäßig nutzen, greifen besser auf eines der teureren und hochwertigeren Modelle zurück. Der Sitz- und Standkomfort steht hier im Vordergrund.

Camper, die jedoch nur ein oder zwei zusätzliche Sitzgelegenheiten in Petto haben möchten, sind mit einem einfachen Modell gut bedient. Am Strand darf es möglicherweise der Campinghocker mit der zusätzlichen Tischplatte sein, auf der das eine oder andere Getränk und weitere Utensilien ihren Platz finden.

All diese Überlegungen und Aspekte sollten in die Entscheidung für oder gegen ein Modell mit einfließen.

Fazit

Nicht nur Preis und Optik spielen für die Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Es stellen sich wichtige Fragen wie etwa nach der Sitzhöhe, der Sitzfläche und dem Aufbau. Auch die Belastbarkeit ist ein wichtiger Faktor, auch wenn vorwiegend mit 100 kg belastet werden kann. Einige Modelle bieten sicheren Sitz bis 120 kg. Billigmodelle halten möglicherweise nicht so gut stand.

Daher sollte der Preis eher den letzten Ausschlag für die Entscheidung geben. Einige Produkte haben sogar eine aufsteckbare Rückenlehne. Das ist vor allem beim längeren Ansitzen auf der Jagd oder beim Angeln bequem. Praktisch kann auch die Verwandlung zum kleinen Beistelltisch sein, die mittels mitgelieferter Tischplatte möglich ist. Der Transport ist in keinem Fall belastend.

Der Gewichtsunterschied mit oder ohne Hocker wird – selbst im Rucksack – kaum zu spüren sein. So ein Modell bringt nur wenige Hundert Gramm auf die Waage. Gerade auf Wanderschaft bringt die praktische Sitzhilfe merklich Erleichterung. So muss die wohlverdiente Mahlzeit nicht im Stehen eingenommen werden, sofern kein Baumstamm oder Fels in der Nähe ist. Auch schafft ein Campinghocker Unabhängigkeit von der Witterung.

Noch nicht genannt wurden im Verwendungszweck Open-Air-Veranstaltungen, wie sie junge Leute vielfach besuchen. Es entlastet auch den Rücken, wenn für zwischendurch zum Hinsetzen ein Campinghocker zur Verfügung steht. Auch Angler wissen die Dienste zu schätzen. Einmal aufgeklappt, ist so ein Klapphocker leicht einige Meter weit zu tragen. Die Fische stört das nicht. Ganz ohne Umstände kann der Angler stundenlang bequem am Gewässer ausharren.

Das Sitzmöbel für unterwegs ist ein hilfreiches Mittel für Camping, Jagd, Strand, Angeln und Open-Air oder einfach für den eigenen Garten. Wer die Geduld aufbringt und seinen Gartenzaun Latte für Latte streicht, ist ebenfalls dankbar, für die mobile Sitzgelegenheit.

Es zeigt sich, dass ein Campinghocker nicht nur für Camping geeignet ist. Günstig ist er zudem auch noch, sowie robust, widerstandsfähig und wasserabweisend. Die Belastbarkeit traut man ihm kaum zu. Da haben die Hersteller ganze Arbeit geleistet. Hat das klappbare Möbel seine Dienste geleistet, wird es ganz einfach mit wenigen Griffen zusammengeklappt und harrt seines nächsten Einsatzes.

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