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Campinglampe – aufladbar mit Akku, Solar oder Gas

Was ist die perfekte Campinglampe? Die klassische Laterne zum Anzünden entspringt heute beim Camping vorwiegend einer romantischen Vorstellung. Doch ganz aus der Luft gegriffen ist diese nicht. Der Handel bietet eine Vielzahl von verschiedenen Campingleuchten. Die Modelle unterscheiden sich in Ausstattung, Helligkeit, Preis und anderen Faktoren. Der Verbraucher sitzt im Internet sozusagen vor den virtuellen Regalen und ist häufig überfordert. Welches Modell soll es denn nun sein?

Campinglampe – darauf ist beim Kauf zu achten

Campinglampen können nicht nur im Urlaub hilfreich sein. Fällt zu Hause einmal der Strom aus, schlägt ihre große Stunde auch außerhalb der Ferienzeit. Ihre Hauptaufgabe ist jedoch die Deckenbeleuchtung im Zelt bzw. Vorzelt. Die ersten Modelle erinnerten eher an längst vergangene Zeiten.

Mittels Bügel waren sie an der Zeltdecke zu befestigen. Dieser diente gleichzeitig als Tragegriff, sollte jemand zu nächtlicher Stunde damit unterwegs sein. In jedem Fall aber ist die Lichtquelle vor Witterungseinflüssen geschützt und auch beim schlechtesten Wetter nutzbar. Doch wie stets gilt es auch hier Kriterien zu erfüllen, die die Kaufentscheidung erleichtern.

Preis

Wie immer gilt: Nicht der Preis sollte den Ausschlag für die Kaufentscheidung geben. Eine lange Lebensdauer ist mit einem höheren Preis nicht zu teuer bezahlt. Bemerkbar macht sich dieser schon allein in der Stabilität. Zudem ist der Preis abhängig vom Verwendungszweck. Eine größere Beleuchtungsweite belastet das Budget zwar zusätzlich, belohnt aber mit einer guten Sicht – auch auf unebenem und unbekanntem Gelände.

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Reichweite

Die praktische mobile Leuchte sollte einen ausreichend breiten Lichtkegel werfen, welcher es ermöglicht, sich im Dunkeln zu orientieren. Nicht alle Modelle sind derart mit einem ausreichenden Lichtkegel ausgestattet. Eine große Zahl von Campinglampen dient ausschließlich der Deckenbeleuchtung in Zelten. Je nach Bedarf können Camper mit beiden Modellen ihre Ausstattung erweitern.

Ausstattung

Vor dem Kauf einer Campingleuchte sollte der geplante Einsatz geprüft werden. Soll die Lampe nur ein kleines Vorzelt beleuchten oder das große Zelt? Soll sie mobil einsetzbar sein oder hat sie einen festen Standort? Welcher Belastung ist eine solche Campingleuchte ausgesetzt? Die letzte Frage ist wichtig im Hinblick auf Gehäusematerial und Fassung. Für Kletter- und andere Outdoor-Ausflüge sind Kunden mit einem stabileren und teureren Modell besser beraten.

Weiterhin stellt sich die Frage nach der Batterielaufzeit. Auch hier kann ein hochwertiges Modell lohnend sein, denn je länger die Zeit bis zum nächsten Batteriewechsel, umso weniger Batterien müssen nachgekauft werden. Auch das spart Geld.

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Die verschiedenen Beleuchtungsarten

Die Energie für eine Campinglampe kommt nicht immer aus der Batterie bzw. Steckdose. Einige wenige Modelle funktionieren mit einer Petroleumfüllung. Welche Beleuchtungsarten es gibt und welche Vor-/Nachteile diese haben, kann der interessierte Leser nachfolgend in Erfahrung bringen:

Petroleum

Petroleumleuchten haben sich schon in der Vergangenheit vielfach bewährt. Ihr größter Vorteil ist die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Einmal angezündet, spendet das brennende Petroleum zusätzlich ein gewisses Maß an Wärme. Zudem sind diese Art von Campingleuchten wesentlich leichter, als ihre technisch weit fortgeschrittenen Kollegen. Der Nachteil: Sie müssen stets nachgefüllt werden. Bei längerem Einsatz sollte daher immer eine Flasche Petroleum zum Nachfüllen mitgeführt werden.

Ist der Docht einmal entzündet, zeigt sich eine helle, weiße Flamme, die ein angenehmes Licht verbreitet. Die Brenndauer geht über mehrere Stunden, erst dann muss der Tank wieder aufgefüllt werden.

LED

LED’s sind derzeit in aller Munde und treten einen weltweiten Siegeszug an. Das gleichmäßige, helle Licht und der sparsame Verbrauch zeichnen diese technische Innovation aus. Einige Modelle erhalten ihre Energie aus Akkus, die immer wieder aufgeladen werden können, andere hingegen sind batteriebetrieben. Design und Funktionalität der verschiedenen Campingleuchten passen sich den Verbraucherwünschen an.

Denkbar ist einerseits die gute alte, ganz klassische Laterne zum Aufhängen. Standleuchten, die ganz einfach ein- und ausgeschaltet werden, liegen aber ebenso im Bereich des Möglichen. Ihr Vorteil: Der niedrige Verbrauch! Auch das Gewicht spielt eine Rolle, bei dem LED-Campingleuchten ebenfalls punkten können. Die Leuchtdioden sind klein und haben nur einen geringen Platzbedarf.

Das geringe Gewicht beruht also auf dem geringen Platzbedarf für die technische Ausrüstung. Die Nachteile sind im Grunde zu vernachlässigen: Die Akkus dieser Leuchten müssen stets wieder nachgeladen werden bzw. die Batterien erfordern einen Austausch. Doch Campingleuchten sind kein Perpetuum mobiles, daher bedarf jede Art einer gewissen Aufladung, ob Petroleum oder Batterie.

Campingleuchten, wiederaufladbar (Akku-Laternen)

Für den seltenen Einsatz eignen sich auch wiederaufladbare Campingleuchten. Optimalerweise lassen sie sich über den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs aufladen. Einige Modelle verfügen über einen Ersatz-Akku, der bei Bedarf einfach ausgetauscht wird.

Eine kurze Leuchtzeit ermöglichen Campingleuchten mit einer Kurbel. Einige wenige Umdrehungen reichen aus, um im Akku wieder Spannung zu erzeugen. Als Leuchtmittel kommen hier vorwiegend LED’s zum Einsatz, da ihr Energieverbrauch nur gering ist. Gleichzeitig erhöhen sie die Leuchtdauer.

Fazit

Der Handel bietet eine Vielzahl von Campingleuchten zum Kauf an. Jedes Modell hat sein Einsatzgebiet sowie Vor- und Nachteile. Wer sich jedoch ausgiebig mit der Thematik beschäftigt, kommt schnell zu einer engeren Auswahl. Bisweilen kommen noch Leuchtmittel zum Einsatz, die mit einer Gaskartusche betrieben werden. Ganz ungefährlich sind diese nicht, weshalb sie nach und nach aus dem Handel genommen werden. Die Campingleuchte der Zukunft ist mit LED’s ausgestattet.

Daneben gibt es verschiedene Features, die das eine oder andere Modell zu bieten hat (z. B. eingebaute Taschenlampe). Mehr als 24 Stunden Dauerbetrieb sollten für eine gute Zeltbeleuchtung möglich sein. Bei Batteriebetrieb muss beim Kauf der Fokus auf die Betriebsdauer dieser Stromspender gelegt werden. Billigbatterien können hier nicht mithalten und führen zu falschen Einschätzungen bezüglich der Brenndauer von Campingleuchten.

Für den kurzen Einsatz sind Kurbelleuchten vollkommen ausreichend. Beim Akku-Betrieb ist für die lange Betriebsdauer auf die Lithium-Basis zu achten. Petroleum hat ebenfalls seine Vorteile. Der größte ist die Unabhängigkeit von weiterer Technik.

Welches Modell letztendlich den Zuschlag bekommt, ist vom Bedarf abhängig. Optik und Preis sollten hier nicht an erster Stelle der Kaufentscheidung stehen. Die Funktionalität ist es, die den Ausschlag gibt. Es gibt zahlreiche Hersteller von Campingleuchten. Daher ist die Entscheidung nicht ganz einfach. Eine Checkliste hilft, die richtige Auswahl zu treffen. Diese könnte folgende Aspekte enthalten:

  • Einsatzort (mobiler oder fixer Einsatz)
  • Nötige Betriebsdauer
  • Bevorzugte Beleuchtungsart
  • Bevorzugter Betrieb mittels Petroleum, Akku oder Batterie
  • Stabilität
  • Preis

Die Mehrzahl der Camper wird vermutlich über mindestens zwei Modelle verfügen. Das lohnt sich vor allem beim vermehrten Einsatz.

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