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Richtig auf den Campingtrip vorbereiten

Klassischer Campingurlaub ist schon lange sehr populär und es kommen immer wieder neue Menschen hinzu, die diese Art zu Reisen für sich entdeckt haben. Mit Camping wird meist ein Stück Freiheit und Unbeschwertheit verbunden und vor allem verspricht es vielen, ein besonders unkomplizierter Urlaub zu werden. Camper schwärmen von Flexibilität und unvergesslichen Erlebnissen.

Wer sich für diese Urlaubsvariante entschieden hat schätzt daran, dass man seine Tage sehr ungezwungen und besonders individuell gestalten kann. Vor allem ist man nicht nur an einen Ort fest gebunden.

Man kann von Vorhinein planen, für den Urlaub mehrere Ziele anzufahren oder wenn einem das ausgewählte Ziel nicht so zusagt, kann man einfach weiterfahren und sich etwas anderes suchen. Man selbst hat also viel Einfluss auf die Dauer des Aufenthalts. Dazu kommt die Freiheit entscheiden zu können, was und wann man essen möchte. Man ist nicht an die Zeiten und das Angebot eines Hotels oder einer Pension gebunden.

Gerade mit Kindern wird dies als ein sehr großer Vorteil gesehen. Dazu kommt, dass es auch vollkommen egal ist, wie man sich dabei anzieht, da man kaum auf andere Menschen Rücksicht nehmen oder irgendwelche Benimmregeln beachten muss. Auch bei der Gestaltung des Tages ist man sehr frei. Wenn man möchte, kann man auch die Angebote und Tipps der Campingplatzbetreiber in Anspruch nehmen.

Der erste „Campingwagen“ soll übrigens schon im Jahre 1885 von einem Engländer erfunden worden sein. Es handelte sich wohl dabei um einen luxuriöseren Reisewagen, der „Wanderer“ genannt und von Pferden gezogen wurde. In England war man davon so begeistert, dass bereits bald nach der Einführung der Automobile auch schon im Jahre 1908 der erste Caravanclub entstanden sein soll. Auch in Deutschland entdeckten zu dieser Zeit viele ihre Liebe zur Natur. Es gab sehr viele Wandervereine.

Die eher jungen Menschen zogen mit Rucksäcken los, um das Wochenende im Grünen zu verbringen. Das Kochen passierte im Freien und übernachtet wurde in Zelten oder unter freiem Himmel. Später kamen immer mehr Menschen hinzu, die ihre Zelte auf Wiesen oder an Bächen und Flüssen aufschlugen. Den ersten deutschen Wohnwagen soll es im Jahre 1931 gegeben haben.

Bald nach dem zweiten Weltkrieg wurden die ersten echten Campingclubs gegründet. Dies wurde von den Alliierten sogar unterstützt und so wurden die ersten offiziellen Campingplätze gebaut. In Münster im Jahre 1954 gab es die erste Camping-Fachschau. Es machte sich bei der Bevölkerung eine Art Aufbruchsstimmung breit. Die Menschen bemerkten, dass sie reisen und wegfahren konnten.

Gut vorbereitet sein

Wenn es heute in den Campingurlaub geht, ist vieles natürlich schon sehr komfortabel und auch die Campingplätze bieten teilweise heute einiges an Annehmlichkeiten und Unterhaltung für ihre Gäste. Es empfiehlt sich aber trotzdem vor der Abreise eine Planung im Kopf zu haben und sich ausreichend Zeit für die Vorbereitung zu nehmen.

Dabei ist sicherlich eine Checkliste eine sehr gute Hilfe, damit man auch wirklich alles mit dabei hat, was bei so einem Urlaub wichtig werden könnte. Sonst kann auch schnell der geplante romantische Abend mit einer guten Flaschen Wein schwierig werden, weil man  den benötigten Korkenzieher zuhause vergessen hat. Gerade als Anfänger kann es einem schnell passieren, dass man entweder zu viel Dinge mitnimmt und/oder die wichtigsten Sachen vergisst.

Das Reiseziel berücksichtigen

Wer weiß, wohin es gehen soll, der kann natürlich besser entscheiden, was zur Ausstattung mit dazugehört. Dabei ist nicht der genaue Ort so wichtig, sondern die Region oder das Land sollten berücksichtigt werden. Es bestehen ja logischerweise Unterschiede zwischen einem Strandurlaub in Kroatien, einem Wanderurlaub in den Dolomiten oder einer Fjord-Erkundung in Norwegen. Die persönlichen Vorlieben und das Klima sowie die zur Verfügung stehen Zeit spielen bei der Vorbereitung eine wichtige Rolle.

Welches Fahrzeug soll es sein?

Wer nicht eh schon über ein eigenes Wohnmobil oder einen Wohnwagen verfügt, der sollte sich überlegen, womit er die Reise antreten möchte. Hierfür spielen die eigenen Bedürfnisse, das finanzielle Budget und natürlich auch die Anzahl der reisenden Personen eine große Rolle. Dabei gibt es kein wirkliches „Falsch“ oder „Richtig“. Wer das erste Mal einen Campingurlaub plant, der sollte nicht gleich für viel Geld eine vollständige Ausstattung dafür anschaffen.

Zum Probieren, ob es einem wirklich liegt und Spaß macht, kann man sich auch beispielsweise einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil ausleihen. Man wird so besser feststellen können, ob diese Möglichkeit oder besser eine andere Variante besser zu einem passt. Es kann zwar das Festbett in einem Wohnmobil recht viel Platz in Anspruch nehmen, aber auch der immer wieder nötige Umbau der Sitzgruppe zum Bett kann ordentlich nerven.

Auch kann sich herausstellen, dass ein Wohnwagen doch besser als ein Wohnmobil gewesen wäre. Denn mit dem handlicheren Zugfahrzeug sind Ausflüge und Einkäufe leichter durchzuführen, als wenn man immer mit dem ausladenden Wohnmobil oder nur mit einem mitgebrachten Fahrrad unterwegs ist.

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Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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