Das Jagdmesser für den nächsten Campingausflug

Messer zählen zu den ältesten Werkzeugen der Menschheit. Vor allem bei Männer sind sie als ständiger Begleiter im Alltag sehr beliebt. Das Jagdmesser darf daher bei keinem Campingausflug fehlen. Es eignet sich nicht nur für jagdliche Zwecke. Jagdmesser gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, je nach Anwendungsbereich variiert die Form der Klinge. Jäger sollten auf ein hochwertiges Jagdmesser mit Drop-Point-Klinge zurückgreifen. Die Kosten beginnen ab 120 Euro. Für Angler und Camper genügt ein günstigeres Modell. Hier ist nicht so viel Wert auf die Form der Klinge zu legen. Jagdmesser zeichnen sich durch ihre Stabilität und Robustheit aus.

Die Werkzeuge sind vielseitig einsetzbar. Nach der eigentlichen Definition werden Jagdmesser für das Töten und Aufbrechen von Wild bei der Jagd verwendet. Diese Messer sind an der Drop-Point-Klinge zu erkennen. Die Klinge ist ca. 8 bis 12 cm lang und weist ein schlichtes Design ohne Zacken oder Stacheln auf. Mittlerweile werden Jagdmesser aber nicht nur von Jägern genutzt. Outdoor-Liebhaber wie Camper und Angler machen sich längst die Vorzüge des robusten Werkzeuges zu Nutzen.

Bei der Anschaffung eines Jagdmessers für den nächsten Campingausflug sind einige Dinge zu beachten. Dazu zählen beispielsweise Material, Maße und Gewicht. Das verwendete Material für die Klinge variiert. Hier gibt es Jagdmesser mit Klingen aus Damast-Stahl, Edelstahl oder Stahl. Bruchsicher und eine hohe Flexibilität sind die hervorragenden Eigenschaften von Damast-Stahl. Diese Klingen verfügen über eine sehr gute Schärfe, die Klingen aus anderen Materialien nicht erreichen.

Damast wird durch das Falten zweier unterschiedlichen Stahlarten hergestellt. Das Material ist sehr widerstandsfähig und kann gut geschärft werden. Es gibt auch Modelle mit klappbaren Klingen, davon ist allerdings abzuraten. Diese sind nicht besonders stabil. Wichtig ist natürlich auch, dass der Griff des Jagdmessers gut in der Hand liegt. Hat der Griff eine falsche Größe, kann es zu Krämpfen in der Hand kommen. Schließlich werden bei manchen Arbeiten große Kräfte aufgebracht.

Ebenso steigt die Verletzungsgefahr beim Umgang mit dem Messer, wenn der Griff die falsche Größe hat. Bei den meisten Jagdmessern variiert die Grifflänge zwischen 10 und 13 cm. Bei den Materialien für den Griff bestehen ebenfalls Unterschiede. Es gibt Holzgriffe aus unterschiedlichen Holzarten. Diese sehen optisch sehr gut aus. In Sachen Widerstandsfähigkeit sind jedoch Griffe aus Kunststoff zu empfehlen.

Für den Umgang mit dem Jagdmesser sind natürlich das Gewicht und die Gesamtlänge entscheidend. Die Gesamtlänge variiert zwischen 20 bis 30 cm und das Gewicht zwischen 100 bis 500 g. Größere Modelle können sogar noch etwas schwerer sein. Auch in Sachen Zubehör und zusätzliche Features wie Messerscheide, Gürtelclip oder Sicherungsleine gibt es einige Unterschiede. Traditionell gestaltete Jagdmesser haben oftmals gar keine Öse für die Sicherheitsleine.

Oftmals fehlt hier auch ein nützlicher Gürtelclip, mit dem die Messerscheide an einem Gürtel befestigt werden kann. Bei einigen Herstellern sind diese Features bereist im Lieferumfang enthalten. Soll das Jagdmesser am Gürtel befestigt werden, ist hierauf zu achten. Daneben sind bei der Anschaffung eines Jagdmessers auch rechtliche Vorgaben zu beachten. In Deutschland ist das Mindestalter von 18 Jahren für den Erwerb und Besitz von Jagdmessern vorgeschrieben. Daneben gibt es ein Trageverbot für Klingen mit einer Länge von über 12 cm, die einhändig geführt werden können. Diese dürfen nicht direkt am Körper getragen werden.

Ein gutes Jagdmesser zeichnet sich durch eine gute Verarbeitung und eine sichere Handhabung aus. Liegt das Messer sehr gut in der Hand, lässt es sich auch leicht führen. Hierfür sind wiederum hochwertige Materialien erforderlich, die eine Langlebigkeit der Klinge und eine Rutschfestigkeit des Griffs garantieren. Wie bereits erwähnt haben Klingen aus Damast-Stahl diesbezüglich die besten Eigenschaften. Diese sind nicht nur besonders widerstandsfähig, sondern lasse sich auch sehr gut schärfen. Jagdmesser werden im Grunde genauso geschärft, wie andere Messer auch. Beim Schleifen der Klinge sind besondere Winkel zu beachten.

Je höheren Belastungen das Jagdmesser ausgesetzt ist, desto stumpfer sollte der Winkel der Schneide geschliffen werden. Ein gutes Jagdmesser zeichnet sich also durch eine stabile Klinge aus. Diese sollte mindestens 8 cm lang sein. Der Griff sollte auch bei Feuchtigkeit sicher und fest in der Hand gehalten werden können. Zudem ist ein sicherer und fester Übergang zwischen der Klinge und dem Griff sehr wichtig. Viele Jagdmesser stammen aus der Messerstadt Solingen, die weltweit für seine handgefertigten und hochwertigen Messer bekannt ist.

Jäger bevorzugen natürlich besonders hochwertige Messer. Camper und Angler geben sich auch mit günstigeren Alternativen zufrieden. Schließlich müssen diese Messer nicht so anspruchsvolle Arbeiten verrichten. Gerade bei Männern ist das Jagdmesser zu einem beliebten Alltagsbegleiter geworden. Häufig wird es am Gürtel getragen und ist so ständig griffbereit. Dennoch haben echte Jagdmesser, die zum Ausnehmen und Zerteile des Wildes verwendet werden einige Vorteile. Jagdmesser mit einer feststehenden Klinge sind besonders stabil und robust. Sie können vielseitig eingesetzt werden und sind sehr scharf. Zu beachten ist jedoch, dass nicht alle Jagdmesser öffentlich getragen werden dürfen.

Jagdmesser gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Hier sind beispielsweise Damast-Jagdmesser, klappbare Jagdmesser, Jagdmesser mit Scheide oder spezielle Varianten wie Hirschhorn- oder Murmel-Jagdmesser zu nennen. Zu den bekanntesten Herstellern gehören Puma-Jagdmesser aus Solingen und Böker-Jagdmesser.

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