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Wer oft mit seinem Wohnmobil autark stehen sollte die Sicherheit vor Einbruch nicht vernachlässigen.
Wer oft mit seinem Wohnmobil autark stehen sollte die Sicherheit vor Einbruch nicht vernachlässigen.

Effektiver Einbruchschutz beim Campen

Tipps und Anregungen für Jedermann

Das Campen erlebt in den vergangenen Jahren wieder einen zweiten Frühling. Weg ist der Staub antiquierter Gedanken daran, dass Familie Müllerin dem viel zu kleinen und in die Jahre gekommen Campingwagen oder Wohnwagen in den Urlaub tuckert. Hochmoderne und luxuriös ausgestattete Hightech-Mobile sind auf den Straßen weltweit unterwegs, in denen man nicht nur schlafen und kochen, sondern auch durchaus sehr komfortabel leben kann.

Aber diese positiven Eigenschaften und Beschaffenheiten haben auch ihre Kehrseite. Denn Diebe suchen sich dementsprechend auch gerne einmal die gut ausgestatteten Camper aus, um einzubrechen und sich  mit dem Diebesgut aus dem Staub zu machen. Ein guter und effektiver Einbruchsschutz kann hierbei sehr hilfreich sein und sollte bei jedem Camper zur Standardausrüstung gehören.

Ausgezeichnet aufgezeichnet

Einer guten Kamera entgeht, wenn sie richtig positioniert wird, nichts. Und hochmoderne xxx zeichnen alle Bewegungen auf, die sich in ihrem Umfeld auftun und schon hat man innen einen guten Überblick und Rundblick von draußen. Hochwertige und ausgezeichnete Aufnahmen ermöglichen ideale Voraussetzungen, um im Notfall auch sich schützen zu können. Diese Kameras sind auch meist mit einem Nachtsichtmodus erhältlich und ausgestattet, somit sind auch in totaler Dunkelheit dennoch gute Filmaufnahmen möglich.

Langfinger sind immer und überall auf Beutezug

Besonders beliebte Objekte für Diebe sind gut ausgestattete Camper und Wohnmobile. Immer wieder hörte man in aller Welt von Überfällen, Einbrüchen und Diebstählen. Besonders in armen Ländern weckt ein hochwertiger Camper das Aufsehen potenzieller Diebe. Aber selbst das Zugfahrzeug beim Wohnmobil-Gespann kann dabei Ziel der Begierde sein und werden. Und schlimmstenfalls sind beide Fahrzeuge bis auf die Haut ausgezogen und bestohlen worden. Und: Desto einsamer der Platz zum Campen auserwählt ist, muss nicht zwangsläufig auch der gefährlichste sein.

Denn selbst auf bewachten Plätzen wird eingebrochen und gestohlen. Der Aufbau des Wohnwagens und das Parken des Campers an Ort und Stelle kann schon entscheidend dafür sein, ob sich Diebe sicher und eingeladen fühlen oder ehr verunsichert über die zu helle Lage, die zu offensichtliche Einsicht oder auch, weil der Camper dort abgestellt ist, wo in direkter Nähe weitere Fahrzeuge sehr eng zueinander gestellt und geparkt sind. Diese Sicherheit ist allerdings beim wilden Campen in freier Natur wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, nicht gegeben allerdings ist auch in aller Abgeschiedenheit nur selten mit ungebetenem Besuch zu rechnen.

Alarmanlagen und Wildkameras anbringen

Grundsätzlich sind Alarmanlagen für Wohnmobile und Camper gleichermaßen verschieden unterteilt. Zum einen handelt es sich dabei um Systeme für die Innenraumüberwachung auf Basis Radar, Infrarot und Ultraschall und in Systeme, die auf Basis von Kontaktgebern das gesamte Fahrzeug überwachen. Beide hochempfindlichen Systeme basieren Kabel-gestützt, sind aber dennoch auch als Funk-Varianten zu haben.

Bei der Funkvariante ist die äußerst zeitraubende und lästige Installationsarbeit der Kabelverlegung völlig hinfällig. Ein klarer Vorteil also. Dann gibt es darüber hinaus natürlich noch die Möglichkeit, seinen Camper mithilfe einer Kamera zu überwachen. Gerade Wildkameras eignen sich hierfür besonders, da sich durch Robustheit und Zuverlässigkeit überzeugen können.

Einige Anlagenhersteller greifen bei der Übermittlung der Steuersignale der Alarmanlage  auf das fahrzeugeigene Can-Bus System zu. Ein System, mit dem Fahrzeughersteller den früheren Kabelbaum ersetzt haben. Wird der Can-Bus angezapft, kann die Alarmanlage über den Fahrzeug-eigenen Sender aktiviert und deaktiviert werden.

Ein Problem ergibt sich bei der Indoor-Überwachung. Je nach Interieur stehen beispielsweise Schränke, Sanitärräume etc. der nahtlosen Raumüberwachung im Wege. In diesem Fall muss man auf mehrere Ultraschall/Radar/Infrarot-Sensoren zurückgreifen. Dies löst aber nicht das Problem in der Nacht. Auch hier muss man sich eine Lösung einfallen lassen, ansonsten wird der Weg auf die fahrzeugeigene Toilette schnell zum gemeldeten Einbruchsversuch. Optimal ist somit eine Kombination die auf Kontakten und Innenraum-Überwachung basiert. Sensoren sollten getrennt steuerbar sein.

Ketten und Schlösser

Schon beim ersten Anblick eines dicken und massiven Kettenverschlusses an der Eingangstüre, lässt zunächst zumindest den ein oder anderen Einbrecher nachdenklich und vielleicht auch skeptisch werden lassen. Fahrertüren und auch Beifahrertüren des Campers ebenfalls mit Ketten versehen und zudem auch  noch mit dicken Schlösser präparieren. Das wirkt immer. Denn selbst, wenn Einbrecher es dennoch schaffen sollten, die Fronttüre aufzubrechen, gelangen sie dennoch nicht ins Führerhaus.

Ein Diebstahl dieses Gespanns ist also nicht möglich. Wertgegenstände, Pässe, Papiere und Bargeld am besten dort aufbewahren, wo man nicht suchen würde. Aber auch stabile Teleskopstangen  sind gute Sicherheitsmaßnahmen, um zumindest den Einstieg und den Einbruch nebst Diebstahl zu erschweren. Verhindern kann man ihn dadurch sicherlich nicht.

Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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