Entspannung inmitten der Natur – immer mehr Menschen zieht es in die Wildnis

Dem Alltagsstress zu entfliehen ist eine der größten Sehnsüchte, die uns Menschen heutzutage beschäftigen. Denn das Prinzip immer höher, schneller und weiter zu sein und kaum noch Zeit zum Atmen, Denken und Entspannen zu finden, ist allgegenwärtig. Wir wollen möglichst viele Dinge auf einem Schlag erledigen können, stellen unseren Körper und unseren empfindsamen Organismus auf die Probe und erkennen meist erst viel zu spät, das wir es mit dem Ausschöpfen unseres Energiehaushaltes maßlos übertrieben haben. Die Folge sind totale Erschöpfung und Niedergeschlagenheit vom Scheitel bis zur Sohle.

Nicht umsonst ist das Burnoutsyndrom in aller Munde und gilt als neuste Zivilisationskrankheit derzeit. Der Mensch benötigt Ruhe, um seinen Akku an Energien wieder aufladen zu können. Nicht nur der gesegnete Schlaf ist hierfür notwendig, sondern auch die Tatsache ist wichtig, dass man sich auch am Tag erholen kann oder ein Zeitfenster an einem bestimmten Ort, einer besonderen Umgebung einräumt, wo man dann durchweg Relaxen kann.

Die Natur wird hierbei am häufigsten ausgewählt. Denn sie kann schon allein durch ihre Anwesenheit, der Stille und Ruhe eines Waldes, dem Vogelgezwitscher und Co. dazu führen, dass wir uns total hingeben und entspannen. Die Wildnis ruft hierfür und zwar mehr denn je.

Campen – die wiederentdeckte Leidenschaft

Das Campen, mit dem Wohnmobil loszuziehen und sich an schönsten Orten inmitten der Natur niederlassen zu können, ist wieder stark im Kommen. Denn wer große Hotelanlagen und Clubs mit Animation und mehr meiden möchte und lieber auf sich selbst gestellt losziehen will und in aller Bescheidenheit und Ruhe seinen Urlaub, oder das verlängerte Wochenende, nutzen möchte, zeiht mit dem Camper los. Unzählige Möglichkeiten stehen hierbei zur Auswahl und beim Camping-Ratgeber von Renner XXL kann man sich schon einmal vorab etliche Informationen zum Thema herausfiltern – beispielsweise zu verschiedenen Unternehmungen die man an der freien Natur vornehmen kann, wie etwa Wanderungen, Zelten oder Radsport.

Das Campen auf ausgeschilderten Campingplätzen mit allem Komfort und sanitären Anlagen und auch das noch hier und da vereinzelte wilde Campen im Nirgendwo in der Wildnis, ist wieder sehr belebt und in unserer modernen Welt für viele eine regelrechte Sehnsucht geworden.

Wandern auf alten Pfaden

Auch das Wandern erfährt in den vergangenen Jahren wieder Hochkonjunktur. Und es ist nicht nur unter den Menschen mittleren Altersklassen erkennbar. Auch immer jünger Menschen erfreuen sich am Wandern durch dick und dünn, über Stock und Stein. Die Wildnis ruft und auf alten Pfaden zu wandern, auf denen schon vor Jahrtausenden einheimische Völker wanderten, ist schon allein für sich stehend etwas ganz Besonderes. Wanderurlaub in entfernten Ländern und Regionen haben Hochkonjunktur. Auf einsamen Wegen zu wandern, in Gruppen oder einfach allein mit sich selbst und der Natur eins zu sein.

Über Bergkämme und durch tiefe Täler und Schluchten, vorbei an Wasserfällen und klaren Bergseen. Dabei in einfachen Unterkünften zu übernachten und ringsum nur Natur pur hautnah zu erleben. Das ist es, was das Wandern letztlich ausmacht. Mit der richtigen Ausrüstung lassen sich so ganze Urlaubsplanungen von A bis Z erstellen, bei denen man schon so einige Kilometer hinterlegen kann.

Zudem zählen Wanderurlaube und Co. auch eher zu den günstigeren Reisevorhaben, vergleicht man diese Urlaubsform etwa mit Aufenthalten in teuren Luxushotels. Man muss zudem auch nicht in jedem Fall gleich die ganz große Reise antreten. Auch das regelmäßige Wandern an Wochenenden im Wald ist immer häufiger der perfekte Ausgleich für stressgeplagte Menschen in dieser Zeit.

Klettern und Kraxeln

Für geübte Bergsteiger kann ein Berg nicht hoch genug und atemberaubender sein. Denn die Gedanken an die Herausforderung allein, ihn bezwingen zu können und dann am Ende auf der Bergspitze zu stehen und das atemberaubende Panorama genießen zu können, lohnt sich. Aber auch das Climbing und Kraxeln und Klettern an steilen Bergwänden hat sich als Sport hierzulande etabliert. Dabei muss es noch nicht einmal eine sehr hohe und steile Bergwand sein. Hauptsache ganz weit draußen inmitten der Ruhe und Stille der Natur zu sein, das zählt am Ende.

Dabei ist das Klettern bei vielen Freizeitsport-Liebenden schon eher als nebensächliche Herausforderung anzusehen. Kletterparks sind beispielsweise sehr beliebt und bieten einen große Auswahl an unterschiedlichen Herausforderungen. Auch diese befinden sich zum größten Teil inmitten von Wäldern oder an Waldrändern gelegen. Allerdings ist man dort wiederum selten allein auf sich gestellt.

Wer die Stille der Natur in vollen Zügen genießen möchte und sich dabei auch noch körperlich betätigen will, den Gedanken freien Lauf lassen will und mit sich im Reinen sein möchte, sollte eher auf einsamen Pfaden gehen. Das Gehen als solches ist auch hierbei eine gute Form und Art der Bewegung. Die Gedanken sind frei, die Sinne geschärft für Neues und man hat eine tüchtige Portion Sauerstoff getankt und neue Lebensenergie. Auch dies ist eine Flucht in die Natur, die Umgebung der Natur und ihre Kraft zu nutzen, ums selbst wieder gestärkt nachhause zurück zu kehren.

Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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