Hinaus in die Natur – trotz Diabetes

Diabetes ist gut eingestellt eigentlich keine große Einschränkung für den Alltag. Es gibt jedoch einige Dinge, die sich auf den Blutzucker auswirken können, wie beispielsweise ungewohnte körperliche Anstrengungen. Auch eine unbekannte Umgebung ist eine Herausforderung. Wie Camping und Wandern auch mit Diabetes klappt, wird hier erklärt.

Wandern ist immer eine gute Idee

Wer als Diabetiker mit Insulin eingestellt ist und wandern gehen möchte, der sollte das auf jeden Fall tun. Diese Art, sich zu bewegen und dem Körper etwas Gutes zu tun, hat zahlreiche Vorteile. Wandern gehen ist sowohl für Diabetiker Typ-1 als auch für Diabetiker Typ-2 zu empfehlen. Eine Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems sowie eine Steigerung des Wohlbefindens sind nur einige Aspekte, die hier genannt werden können.

Wichtig ist es, den Blutzucker nicht aus den Augen zu verlieren, das Blutzuckermessgerät darf im Rucksack daher nicht fehlen. Gerade bei einer verstärkten Bewegung ist es möglich, dass es zu starken Schwankungen beim Blutzucker kommt. Daher sind Unterzuckerungen ebenfalls möglich und diese können lebensgefährlich werden. Bevor die Wanderung startet, sollte daher am Zelt noch einmal der Blutzucker gemessen werden. Bei der Wanderung selbst ist es wichtig, spätestens alle zwei Stunden eine weitere Messung vorzunehmen.

Auch wenn die Messungen gute Werte zeigen, sollte immer auf den Körper gehört werden. Zeigen sich Signale einer Unterzuckerung, ist es wichtig, erst den Blutzucker zu messen und dann erst zu handeln.

Übernachtung im Zelt – auch mit Diabetes kein Problem

Neben der Wanderung gehört für viele Menschen zu einem aufregenden Urlaub auch die Übernachtung im Zelt. Aber ist Camping wirklich möglich, wenn eine Erkrankung mit Diabetes vorliegt? Hier kommt es vor allem darauf an, richtig zu packen. Was auf keinen Fall fehlen darf, ist die Kühltasche. Insulin ist sehr empfindlich gegenüber hohen Temperaturen.

Daher ist die Kühltasche beim Camping der wichtigste Begleiter. In einem Hotel oder einer Pension kann das Insulin in einem Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Camping ist darauf zu achten, dass die Temperaturen für das Insulin nicht über 25 °C steigen und auch keine direkte Sonneneinstrahlung auf das Medikament trifft.

Auf die Reinigung der Hände achten

Bei einer Übernachtung im Zelt ist zu bedenken, dass nicht direkt ein Wasserhahn zur Verfügung steht. Das heißt, die Hände können nicht effektiv vor der Messung gereinigt werden. Das ist jedoch notwendig, damit die Werte auch wirklich korrekt sind.

Eine Alternative ist es, die Hände mit Desinfektionsmittel und Wasser aus der Flasche zu reinigen. Auch in der Nacht muss manchmal der Blutzucker gemessen werden. Daher darf eine kleine Lampe nicht fehlen, die dafür sorgt, dass sich die Hilfsmittel schnell und einfach auch in der ungewohnten Umgebung finden lassen.

Eine Alternative ist es, Camping nicht im Zelt zu verbringen, sondern im Wohnwagen oder auch im Wohnanhänger.

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