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Bremsflüssigkeit Vergleich inkl. Kaufratgeber

Bremsflüssigkeit Vergleich - die besten Modelle im Check!

Bremsflüssigkeit

Wenn ein Fahrzeug beim Bremsen plötzlich ein ungewöhnliches Verhalten zeigt, wird es dringend Zeit für eine Kontrolle in der Werkstatt. Weisen Bremsbeläge und Bremsscheiben dabei keine Mängel auf, so könnte das Problem an der Bremsflüssigkeit liegen. Diese sollte nämlich hin und wieder erneuert werden, um die erforderliche Sicherheit und eine lange Lebensdauer des Gefährtes zu gewährleisten. Was genau es mit der Bremsflüssigkeit auf sich hat, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Unser Bremsflüssigkeit-Überblick

Mehr Sicherheit beim Bremsen

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Diese Bremsflüssigkeit ist nicht nur etwas für Autos, sondern auch für Roller. Durch eine spezielle Einfülltechnik entstehen keinerlei Luftblasen, die ins Bremssystem gelangen könnten. Der Siedepunkt der Substanz ist recht hoch. Optimal verträglich mit Dichtungen aller Art schont sie selbige sogar. Auch wird der Druck perfekt auf die Bremssättel übertragen. Jedes Fahrzeug, welches mit den DOT4-Standards arbeitet, ist für dieses Liquid ausgelegt.

 

Meinung unserer Redaktion: Wer besonders auf Sicherheit setzt, sollte diese Bremsflüssigkeit nutzen, um das Fahrzeug stets bestmöglich zum Halten zu bringen.


Für die neue Fahrzeuggeneration

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Für verschiedenste Bremssysteme optimiert, ist diese Flüssigkeit in einem Gebinde von 1 l erhältlich. Unterstützt werden unter anderem ABS, ASR und ESP, wobei Tests bei dem elektronischen Stabilitätsprogramm die schnellsten Reaktionen zeigten. Normen wie DOT 4, ISO 4925 oder J1703–FMVSS werden deutlich übertroffen. Der Fahrzeughalter muss bei Verwendung dieses Produktes nur noch alle 2 Jahre einen Wechsel vornehmen. Es ist eigens für moderne Fahrzeuge und ihre Ansprüche entwickelt worden.

 

Meinung unserer Redaktion: Fahrer von neuen Autos sind mit dieser Bremsflüssigkeit gut bedient, da sie nur alle 2 Jahre ausgetauscht wird.


Perfekt zum Anhalten kommen

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Eine Bremsflüssigkeit, welche für fast jedes System zugelassen ist. Insbesondere unter enormer Belastung erfüllt dieses Fluid deutlich besser die in Deutschland vorgegebenen Normen. In dem Behälter befindet sich 1 l der Hydraulikflüssigkeit. Sie sorgt für die nötigen Schmierstoffe im Motor und schützt auf diese Weise das Auto. Die Substanz gilt als besonders hochwertig sowie rein und ist von klarer Konsistenz. Zu keiner Zeit wird darin Wasser nachgewiesen. Beachtlich ist schließlich, dass der Siedepunkt, auch nach langer Nutzung, regelmäßig bei 210 °C liegt.

 

Meinung unserer Redaktion: Wer die Bremsflüssigkeit nicht so oft wechseln möchte, ist mit diesem Produkt bestens beraten. Es sorgt durchgängig für ausgesprochen gute Bremsleistungen.


Welchen Zweck hat Bremsflüssigkeit?

Die Bremse des Autos ist nicht einfach nur ein mechanischer Block, vielmehr besteht sie aus verschiedenen Komponenten, die miteinander interagieren und von denen eine jede für sich gut in Schuss sein muss. Hierzu gehören der hydraulische Kolben, die Bremsscheiben und die Bremsbeläge, die Bremssattelkolben, der Bremskraftverstärker, der Hauptbremszylinder, der Ausgleichsbehälter sowie das Bremspedal.

Bremsflüssigkeit ist ein Gefahrenstoff, welcher sorgsamen Umgang erfordert.


Wie steht es mit dem Verbrauch von Bremsflüssigkeit?

Auch wenn sich Bremsflüssigkeit grundsätzlich nicht verbraucht, so sollte sie in regelmäßigen Abständen erneuert und nicht nur nachgefüllt werden. Im Laufe der Zeit sammeln sich durch Druck- und Temperaturschwankungen geringe Mengen Wasser im Bremssystem an. Diese können zur Bildung von Rost führen. Auch erhöht ein leicht angestiegener Wasseranteil den Gefrierpunkt, was ein Risiko für das System darstellt. Es empfiehlt sich daher, von Zeit zu Zeit einen Blick auf die Bremsflüssigkeit zu werfen, welche ihre Farbe dann verändert, wenn sie ersetzt werden muss. Ein Test mit einem speziellen Tester zeigt zudem auf, ob sich Wasser in der Flüssigkeit gesammelt hat. Schmutz- oder Abriebpartikel, die durch die Zylinder anfallen und in die Hydraulikflüssigkeit übergehen können, werden damit jedoch nicht entdeckt.


Lässt sich Bremsflüssigkeit selbst wechseln?

Ein Wechsel alter Bremsflüssigkeit kann grundsätzlich selbst vorgenommen werden, aber durch die Komplexität der Arbeit ist es empfehlenswert dieses durch eine Fachwerkstatt erledigen zu lassen.

Für einen Austausch in Eigenregie werden folgende Dinge benötigt:

  • wenn möglich eine zweite Person zur Unterstützung
  • neue Bremsflüssigkeit
  • Bremsenentlüftungsgerät mit Schlauch
  • Spritze oder andere Ansaugvorrichtung
  • Satz kleine Ringschlüssel
  • Rostlöser
  • Handschuhe
  • Behältnis zum Auffangen der alten Bremsflüssigkeit
  • geeignetes Tuch zum Schutz des Untergrundes

Vorbereitung zum Wechseln der Bremsflüssigkeit

  • das Fahrzeug auf ebenem Untergrund abstellen
  • mit Wagenheber in die erforderliche Position bringen
  • mit dem Bremszylinder, der am weitesten vom Pedal entfernt liegt, beginnen
  • arbeiten in der Reihenfolge: hinten-rechts, hinten-links, vorne-rechts, vorne-links
  • geeignetes Tuch oder Wanne unter den Bremszylinder stellen
  • Rad demontieren

Bremsflüssigkeit austauschen

  • Schraubverschluss des Ausgleichsbehälters öffnen und Inhalt mit einer Spritze oder ähnlichem Utensil absaugen
  • Behälter bis zur Markierung “Max.” mit neuer Bremsflüssigkeit vorsichtig auffüllen
  • langsames Eingießen hilft, Luftbläschen beim Umfüllen zu vermeiden!

Bremsflüssigkeit gilt als Gefahrstoff, welcher schwere Verätzungen der Haut verursachen kann und die Umwelt schädigt. Daher ist große Sorgfalt beim Umfüllen geboten!

Schlauch anschließen

Die folgenden Arbeitsschritte sind an jedem Bremssattelkolben einzeln durchzuführen:

  • Staubschutzkappen des Kolbens entfernen
  • das eine Ende des Schlauches anschließen, das andere in einen vorbereiteten Behälter legen, sodass er nicht herausrutscht
  • mit dem bereitliegenden Ringschlüssel das Ventil öffnen
  • bei Bedarf das Ventil mit dem Rostlöser frei machen
  • nun das Pedal vorsichtig und nicht ganz durchtreten (Helfer gefragt)

Flüssigkeit im Auge behalten

  • die alte Bremsflüssigkeit läuft nun in den Behälter
  • sobald sich die Farbe verändert, wurde alle alte Flüssigkeit entfernt
  • es sollten keine Luftblasen zu sehen sein
  • das untere Ende des Schlauches unbedingt im Behälter belassen, damit dieses keine Luft zieht!
  • es muss sich immer ein wenig Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter befinden, damit keine Luft in das Bremssystem gelangt!

Wenn der Füllstand unter die Markierung “Min.” sinkt, ist neue Bremsflüssigkeit aufzufüllen.

Nach dem Wechsel Innendruck aufbauen

  • Entlüftungsventil schließen
  • das Bremspedal mehrere Male betätigen, um Druck aufzubauen
  • nun Pedal halten (Helfer gefragt) und zugleich das Entlüftungsventil für einige Sekunden geöffnet lassen
  • Vorgang wiederholen, bis die letzten Luftblasen aus dem System entfernt sind

Wer es sich erleichtern möchte, sollte an dieser Stelle in ein professionelles Bremsentlüftungsgerät investieren.

Den Vorgang an allen Bremskolben ausführen

  • an jedem Zylinder prüfen, ob dieser auch wirklich dicht ist

Testen bei Schrittgeschwindigkeit

  • Bremsverhalten dabei genau beobachten: Es sollte gleichmäßig und ohne Verzögerungen ausfallen
  • erst dann höhere Geschwindigkeit aufnehmen und Bremse erneut testen

 

Bremsflüssigkeit muss sachgemäß, auf keinen Fall über den Hausmüll, entsorgt werden.


Bremsflüssigkeits-Fazit

Die Bremsflüssigkeit ist ein unabdingbarer Bestandteil einer perfekt funktionierenden Bremse und sollte regelmäßig überprüft werden. Hierfür sind spezielle Testgeräte erhältlich, die jedoch lediglich den Wassergehalt anzeigen, über eine Kontaminierung mit Schmutz und Abrieb hingegen keine Aussage treffen.

Eine Verunreinigung lässt sich in der Regel aber bereits mit bloßem Auge an der Farbe erkennen, wobei in diesem Fall die Flüssigkeit nicht nur aufgefüllt, sondern komplett erneuert werden sollte.

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