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Mit der richtigen Ausrüstung macht das Campen umso mehr Spaß

Für Camper gibt es nichts Erholsameres und Schöneres, als in der Stille und Eintracht mit der Natur zu sein und dabei die Flora und Fauna gleichermaßen an Seen und Flüssen, Kanälen und Co. zu genießen. Das Beisammensein auf Campingplätzen mit Gleichgesinnten, oder Mutterseelen-allein wild Campen und ganz und gar Eins mit der Umgebung zu sein. Das Campen ist Tradition und echte Camper trotzen fast allen Naturgewalten und Wetterumschwüngen und selbst bei andauernden Regengüssen und Hitzeperioden verharren sie in ihren Vorzelten und Campingwagen und genießen dennoch jeden einzelnen Tag.

Doch ohne die passende Ausrüstung kann schon ein einziges Wochenende als Camper mächtig in die Hose gehen und zum Alptraum mutieren und eskalieren. Deshalb sollte bevor es losgeht alles an Bord sein und von A bis Z durchgeplant werden, damit der verdiente Campingurlaub zur schönsten Zeit des Jahres werden kann. Hier sind schon einmal ein paar Dinge aufgeführt, die beim Campen auf keinen Fall fehlen sollten.

Die Campingtoilette

Ohne eine gut funktionierendes Camping-WC sollte man erst gar nicht losfahren. Denn diese ist in vielerlei Hinsicht Gold wert. Besonders wenn es sich um weite Reisen handelt, bei denen nur hin und wieder und nur wenn nötig ein Halt eingerichtet werden kann.

Wo Campingplätze Mangelware sind und nur lange und öde Strecken und Straßen den Ablauf bestimmen, bis man nun tatsächlich am Ziel angelangt ist. Und handelt es sich dabei um einen wilden Platz zum Campen, ist eine Toilette an Bord unumgänglich und äußerst wichtig. Die Auswahl an verschiedenen Modellen ist groß und eine geeignete Campingtoilette bei toiletten-tipp.de finden zu können, ist kein Hexenwerk. Da etliche Modelle mit unterschiedlichen Funktionalitäten und Konstruktionen aufgeführt zur freien Auswahl stehen.

Der Wassertank für alle Fälle

Ohne genügend Frischwasser an Bord sieht es ziemlich schlecht aus. Nehmen wir einmal an, dass die Tour quer durch den Westen der USA geht. Da ist Frischwasser und insbesondere auch Trinkwasser elementar für unterwegs. Denn in weiten Teilen dieser Region gibt es weder Tankstellen, noch sonstige Möglichkeiten, sein Reservoir an Frischwasser auffüllen zu können.

Fürs Trinkwasser muss zudem ein Extratank vorhanden sein, der getrennt vom Gebrauchswasser steht und bedient und genutzt werden kann. Fürs Duschen, Abwaschen des Geschirrs und Co. reicht Gebrauchswasser vollkommen aus, sollte dementsprechend im Extratank mitgeführt werden. Wer bei Temperaturen um den Nullpunkt campen möchte, der sollte sich vergewissern, dass die jeweiligen Wasserleitungen nicht einfrieren können.

Dazu sind beheizte Wassertanks sehr nützlich und hilfreich. So können Frostschäden an sämtlichen Wasserzufuhrleitungen minimiert und beseitigt werden. Beim Abwassertank, der in der Regel nicht beheizt ist, kann man das Ablaufwasser direkt ablassen und auffangen und etwas Frostschutzmittel hinzugeben. Das Gleiche sollte man auch beim Parken und Abstellen des Campers in kalten und frostigen Regionen tun. Einfach etwas Frostschutzmittel direkt in die Waschbecken geben, dann bleiben die Leitungen frostfrei und können nicht platzen.

Stromzufuhr sichern und dennoch sparen

Steht man nicht auf einem guten Campingplatz, muss dennoch möglichst die Stromzufuhr gesichert sein. Im Winter sollte man den Landstrom nutzen, denn in der Kälte kann die Bordbatterie nicht zu viel Leistung erbringen. Der Verbrauch des Stroms ist bekanntermaßen im Winter deutlich höher als im Sommer. Denn Radio, TV und Co. werden bei früher Dunkelheit oder Schneetreiben und Regen automatisch mehrt genutzt.

Schon allein das Aufladen der Handys an Bord kostet eine Menge Strom und auch sie wollen schließlich gefüttert werden. Und dann werden heutzutage zum Camping auch häufig Dinge wie E-Bikes mitgenommen, deren Aufladung ebenfalls Strom erfordern könnte. Auch die Beleuchtung vor dem Camper und innerhalb des Campers von Vorzelt und Camper sollte natürlich auf jeden Fall einwandfrei und jederzeit funktionstüchtig sein. Denn wer sitzt schon aus Sparmaßnahmen oder nicht vorhanden sein einer geeigneten Lichtquelle gerne im Dunkeln?

Schnelle und nützliche Wärme erzeugen

Die üblichen Gasheizungen fürs Vorzelt sind ein passables Mittel, um schnell eine gewünschte Wärme erzielen zu können. Gasvorräte sollte demnach ebenfalls gut geplant und an Bord sein. Denn schnell ist die Gasflasche leer, wenn man sie täglich fürs Kochen und Co. nutzt. Das Propangas in den üblichen elf Liter-Flaschen sollte allerdings äußerst sicher aufbewahrt und mitgeführt werden, um diverse Sicherheitsstandards gewährleisten zu können.

Im Winter kommt man mit einer Flasche dieser Größenordnung allerdings nicht weit. Etwa zwei bis nur fünf Tage im Durchschnitt und schon ist sie aufgebraucht. Dieser Verbrauch richtet sich nach Außentemperatur, Fahrzeuggröße und Heizbedarf im einzelnen. In etwas betagteren Campern ist eine digitale Gasfüllstandsanzeige nicht integriert.

Deshalb immer entweder eine Gaswaage mit an Bord haben oder einen Gas-Checker, der den aktuellen Füllstand exakt angeben kann. Denn nichts ist unangenehmer, wenn man in einer eiskalten Region am Morgen im Camper vor lauter zittern und bibbern vor Kälte aufwacht, weil die Gasflasche leer ist.

Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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