Ostsee – das zeitlos schöne Urlaubsziel für mobiles Camping

Der Sommerurlaub – für viele Menschen der Höhepunkt des Jahres. Draußen sein, in der Natur entspannen und die frische Luft genießen. Wenn möglich nicht im eigenen Garten – aber vielleicht muss es auch nicht die Flugreise in die Ferne sein.

Auch innerhalb von Deutschland finden sich traumhaft schöne Urlaubsziele, die dazu einladen, Zeit in der Natur zu verbringen. Dank des Streckennetzes der Deutschen Bahn sind viele Urlaubsorte auch mit der Eisenbahn zu erreichen. Das reicht von den Alpen im Süden der Republik über den rauen Harz oder das liebliche Weserbergland bis hin zu den Stränden von Nord- und Ostsee.

Vor allem für den Familienurlaub bieten sich die Campingplätze an der Ostsee an. Oft gutes Wetter, kein Wechsel von Ebbe und Flut und ruhige Gewässer laden zum Badeurlaub mit Kindern ein, die noch nicht so gut schwimmen können und nicht wissen, wie sie sich im Wasser verhalten müssen.

Klimafreundlich reisen

Der Campingurlaub ist immer noch ein beliebter Klassiker. Zelten ist günstig, maximiert die Zeit im Grünen und die Kinder können bis spät abends draußen spielen. Ein Nachteil dabei ist natürlich, dass relativ viel Gepäck anfällt. Zusätzlich zu den Koffern mit der persönlichen Wäsche müssen die nötigsten Küchenutensilien, Schlafsäcke und natürlich das Zelt mitgenommen werden.

Auf den Urlaub auf einem strandnahen Campingplatz am Meer muss trotzdem niemand verzichten, der auf das Auto verzichten will. Die Eisenbahn hat viele Strecken im Angebot die sich vor allem an Urlauber richten – die Intercitys aus den Städten ans Meer transportieren den ganzen Sommer erhohlungshungrige Urlauber nach Norden. Die Reise mit der Eisenbahn ist die klimafreundlichste Art und Weise zu verreisen, insbesondere, wenn man das Umweltticket bucht.

Das Gepäck ist dabei natürlich hinderlich – denn die sperrige Campingausrüstung im Zug zu transportieren schreckt zu Recht ab. Die Bahn bietet aber einen Gepäckservice an, der das Gepäck bis zur Zieladresse transportiert. So kann zumindest der sperrigste Teil des Campinggepäcks stressfrei ans Ziel transportiert werden.

Vor Ort ohne Auto mobil sein

Die Sorge bleibt – vor Ort an den Campingplatz gefesselt sein. Was ist bei schlechtem Wetter? Ein Tag im Zelt zu verbringen ist keine schöne Aussicht. Zum Glück ist auch Netz öffentlicher Verkehrsmittel an den Stränden von Nord- und Ostsee hinreichend gut ausgebaut, um bei Regenwetter einen Ausflug in eine der schönen Hansestädte an der Ostsee zu unternehmen, in die Museen Kiels oder Lübecks oder, oder, oder…

Der Einkauf für das Frühstück oder das Abendessen muss auch nicht unbedingt lange Fußwege bedeuten. Viele Campingplätze bieten mehr als nur das nötigste in ihren kleinen Tante-Emma-Läden an. Für alles andere bietet es sich an, vor Ort ein Fahrrad zu leihen und in den nächsten Ort zu radeln und den Einkauf auf dem Gepäckträger zu verstauen. So kommen einmalige Urlaubserinnerungen zu Stande.

Bei gutem Wetter laden die vielen Fahrradwege entlang der Küste zu ausgedehnten Radtouren ein, bei denen hinter jeder Kurve neue Eindrücke warten. Die schönsten Ecken an den Stränden oder die urigsten Dörfer lassen sich ohnehin am besten mit dem Fahrrad entdecken.

Und ohnehin: Das Fischbrötchen schmeckt am besten nach einer langen, anstrengenden Fahrradtour.

Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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