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Die Matratze macht 70 Prozent des Schlafkomforts aus, deshalb sollten Camper auch im Wohnwagen auf Qualität achten.
Die Matratze macht 70 Prozent des Schlafkomforts aus, deshalb sollten Camper auch im Wohnwagen auf Qualität achten.

Schlafkomfort im Wohnwagen – worauf beim Kauf einer Wohnwagen-Matratze zu achten ist

Im Urlaub ist das Allerwichtigste die Erholung. Um sich gut zu erholen, braucht es gesunden und entspannenden Schlaf. Das gilt auch im Wohnwagen oder im Wohnmobil. Mittlerweile gibt es Anbieter, die sich auf Schlafsysteme und Matratzen für Wohnwagen und Wohnmobile spezialisiert haben.

Häufig lassen die serienmäßig eingebauten Matratzen sehr zu wünschen übrig. Für mal eine Nacht mag das kein Problem darstellen. Doch wer länger in den Urlaub fährt, möchte natürlich auch gut schlafen.

Für guten Schlaf ist der Komfort des Bettes essenziell

Die Deutschen schlafen durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht, so ein Schlafforscher der Universität Regensburg. Im Urlaub verbringen die meisten sogar noch mehr Zeit im Bett. Wer morgens erholt aufwachen möchte, muss jedoch nicht nur lange genug schlafen, sondern vor allem muss auch die Qualität des Schlafes stimmen. Dazu trägt der Komfort des Bettes wesentlich bei.

Wohnwagen-Betten haben allerdings selten Standardmaße, daher bleibt kaum eine andere Wahl als in ein Fachgeschäft zu gehen oder den Shop eines spezialisierten Anbieters im Internet zu besuchen. Im Internet ist besonders dieser Shop für Matratze für Wohnwagen zu empfehlen, da dort eine Passgarantie und Probeschlafen angeboten wird. Andere Angebote mit diesem Service sind aktuell nicht bekannt.

Urlaub im Wohnwagen oder Wohnmobil ist sehr beliebt.
Urlaub im Wohnwagen oder Wohnmobil ist sehr beliebt.

Kriterien, die beim Kauf einer Matratze für Wohnwagen oder Wohnmobil zu beachten sind, sind folgende:

Wer in ein Geschäft vor Ort geht, kann die Matratzen in der Regel auspobieren. Das ist natürlich ideal. In vielen Onlineshops besteht die Möglichkeit zum Kauf auf Probe mit einer mehrwöchigen Rückgabefrist. Manchmal ist erst nach zwei Wochen offensichtlich, dass die Matratze doch nicht geeignet ist, dann ist es besonders hilfreich, wenn die Matratze immer noch zurückgegeben werden kann.

Teilen sich zwei Personen eine Matratze, wird es etwas schwieriger. Dann sollten die unterschiedlichen Anforderungen an die Matratze ebenfalls Berücksichtigung finden. Frauen brauchen oft eine Schlafunterlage, die im Hüftbereich etwas weicher ist. Leichtere Menschen brauchen meistens keine so dicke Schlafunterlage. Dabei gilt, dass die Dicke der Matratze zu etwa 70 Prozent den Schlafkomfort bestimmt.

Die Merkmale einer guten Matratze

Die meisten Matratzen für den Outdoor-Bereich sind Kaltschaummatratzen. Sie haben den Vorteil, dass die Durchlüftung sehr gut ist. Das ist wichtig, da jeder Mensch im Schlaf viel Feuchtigkeit absondert. Wird diese nicht richtig abtransportiert, kann Schimmel entstehen. Weitere Qualitätsmerkmale einer guten Matratze sind: Raumgewicht, Stauchhärte und gearbeitete Profile. Das klingt alles sehr technisch. Nachfolgend sind diese Begriffe genau erklärt:

  • Das Raumgewicht

Das Raumgewicht – abgekürzt RG – gibt Auskunft darüber, wie viel Kilogramm Rohstoff in einem Kubikmeter Matratze verarbeitet sind. Das ist entscheidend für die Elastizität der Matratze. Dabei gilt: Je höher das Raumgewicht einer Matratze, umso stabiler und elastischer ist das Material. Eine gute Schaummatratze hat ein Raumgewicht von mindestens 40.

  • Die Stauchhärte

Die Stauchhärte bezeichnet das Maß für die Festigkeit. Sie gibt Auskunft darüber, wie hart oder weich eine Matratze ist. Die verschiedenen Härtegrade sind allerdings nicht normiert und können je nach Hersteller unterschiedlich sein. Als Grundregel lässt sich festhalten:

    • bis 80 Kilogramm Körpergewicht → Härtegrad 2
    • bis 120 Kilogramm Körpergewicht → Härtegrad 3
    • bis 140 Kilogramm Körpergewicht → Härtegrad 4

Es gibt auch Matratzen, die auf den beiden Bettseiten unterschiedliche Härtegrade aufweisen. Das ist dann notwendig, wenn zwei Personen sich das Bett teilen, deren Gewicht stark unterschiedlich ist.

  • Die Zonen der Matratze

Matratzen haben üblicherweise drei, fünf oder sieben Zonen. Das bedeutet, es gibt unterschiedlich harte Bereiche auf einer Matratze. Das gelingt bei Schaummatratzen durch das Einkleben von Keilen oder durch Schlitze im Schaum. Je tiefer diese Einschnitte sind, umso weicher ist die Matratze.

Allerdings ist die Anzahl der Zonen noch kein Merkmal für die Qualität der Matratze. Die Ausführung spielt dabei eine wichtige Rolle. So gibt es beispielsweise Modelle, die nur auf der Liegeseite Einschnitte haben, wodurch die Hersteller wertvolle Zentimeter in der Höhe sparen und damit gleichzeitig das Gewicht reduzieren.

Egal wie alt oder klein ein Wohnwagen ist, eine passende hochwertige Matratze für erholsamen Schlaf sollte auf jeden Fall dabei sein.
Egal wie alt oder klein ein Wohnwagen ist, eine passende hochwertige Matratze für erholsamen Schlaf sollte auf jeden Fall dabei sein.

Welche Matratzen sind für Wohnwagen am besten geeignet?

Im Caravan sind viskoelastische Schaummatratzen eine gute Wahl. Sie sind im Gegensatz zu den zu Hause sehr beliebten Latexmatratzen wesentlich leichter. Sie sind außerdem anpassungsfähig. Allerdings ist dieses Material, das auch unter dem Namen Tempur bekannt ist, stark temperaturabhängig.

Sinkt diese unter 16 Grad Celsius ab, werden die Matratzen bretthart und haben dann auch nur noch geringes Rücksprungverhalten. Am besten geeignet sind Kaltschaummatratzen, da sie gut zu formen und langlebig sind.

Der Matratzenbezug sollte aus einem festen Polyesterstoff bestehen. Am besten sind elastische Doppeltücher. Mit einer gesteppten Wattierung funktioniert der Feuchteausgleich besser. Im Idealfall ist der Bezug abnehmbar, sodass er gewaschen werden kann. Hat er innen ein Baumwolltrikot, lässt er sich leichter auf die Matratze aufziehen und es entstehen nicht so leicht Falten.

Belüftung und Unterfederung

Unterlüftung ist bei Matratzen sehr wichtig. Das geschieht meist mit einem Lattenrost. Die Unterfederung ist für den Schlafkomfort nicht so wichtig. Sie trägt nur zu 30 Prozent zu einem angenehmen Schlaf bei. Dennoch ist es wichtig, Wert auf einen guten Rost zu legen, denn: Die beste Matratze ist in kurzer Zeit ruiniert, wenn sie auf einem schlechten Rost liegt.

Der Lattenrost oder die Tellerfedern zur Unterfederung kosten Höhe, im Durchschnitt fünf bis sieben Zentimeter. Als Alternative gibt es ein dreidimensionales Abstandsgewirke, um die Matratze zu unterlüften.

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Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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