Skoda Kodiaq RS im Test – Was kann das Power-SUV der Tschechen?

Was kann das größte SUV der Tschechen? Und wie viel Sinn macht die Sportversion RS?

Angetrieben wird der Kodiaq von einem 2,0-Liter-Biturbo-Dieselmotor, der 176 kW (bei 4000 U/min) und 500 Nm (zwischen 1750 und 2500 U/min) leistet. Die Leistung wird über einen bedarfsgesteuerten Allradantrieb, der auf eine Sieben-Gang-DSG-Automatik abgestimmt ist, auf die Straße gebracht.

Der Euro-Kraftstoffverbrauchsanspruch liegt bei sparsamen 6,0 l/100 km, die wir genauer testen werden, wenn wir den Kodiaq für eine ganze Woche in die CarAdvice-Garage bringen. Einen Geländewagen auf einer Strecke zu fahren, ist nicht der richtige Ort, um den Kraftstoffverbrauch zu messen, das ist sicher.

Der 2,0-Liter-Öler schiebt den Kodiaq von 0-100km/h in beeindruckenden 7,0 Sekunden. Skoda behauptet eine Höchstgeschwindigkeit von 220km/h; eine Zahl, die wir beim Start angesichts der kurzen, bergauf führenden Start-/Zielgeraden nicht testen können. Er kommt aber schnell in Fahrt und verrät die physische Größe des Kodiaq.

Änderungen am Styling

Die kleinen Änderungen am Styling ergänzen (oder verbessern) das, was ein ohnehin schon gestyltes großes SUV war. Auch ohne die 20-Zoll-Räder und die Niederquerschnittsreifen macht der Kodiaq auf der Straße eine gute Figur.

Skoda hat jedoch mit dem Kodiaq RS einen Schritt nach vorn gemacht. Mir gefällt auch die Kabine sehr gut. Sie ist stilvoll, gut ausgestattet und fühlt sich auch sportlich an, ohne dabei übertrieben zu wirken.

Dynamisches Cockpit-Display

Auch das dynamische Cockpit-Display ist von solcher Qualität, dass man sich fragt, wie die Fahrleistung ohne es war. Es ist eine Funktion, die man jetzt fast schon erwartet, und es sieht so viel hochwertiger aus als jedes traditionelle Messgerät. Ich beklagte den Verlust des alten Zifferblatts, aber ich habe mich schnell an die viel modernere Sichtweise gewöhnt. Die Tatsache, dass man die Anzeige an seinen Stil anpassen kann, ist an sich schon die Kosten für die Aufnahme wert.

Die Sitze sind ausgezeichnet und verdienen nach einer anständigen Rennstrecke eine besondere Erwähnung. Sie sind fest, ohne hart zu sein, und unterstützend, ohne zu hart zu sein. Wenn man auf einer Rennstrecke hart arbeitet, bewegt man sich nicht einmal in ihnen, und sie bieten genug Einstellmöglichkeiten, damit sich jeder hinter dem Lenkrad wohlfühlen kann.

Wie es für den Kodiaq üblich ist, ist die zweite Sitzreihe geräumig. Ich saß bei den Testrunden hinter einem Fahrer mit über 180 cm und hatte mehr als genug Bein- und Kniefreiheit. Das Kofferraumvolumen wird mit 270 Litern angegeben, wenn die beiden hinteren Sitzreihen aufrecht stehen, 630 Liter, wenn die hintere Reihe flach liegt, und 2005 Liter, wenn beide hinteren Reihen zusammengeklappt sind.

Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite.

Ein Kommentar

  1. Ich wünschte mir beim Skoda Kodiaq RS einen etwas breiteren Sitz.
    Die beiden Sitzwangen drücken an den Oberschenkeln und das empfinde ich als unangenehm.
    Ich werde mir ein Sitzkissen zulegen als schlechten Kompromiss.
    Hatte vorher eine E-Klasse und das Sitzen war eine Wonne.
    Vielleicht kann Skoda dort noch Erfahrungen sammeln.
    Ansonsten ein super PKW mit besten Fahreigenschaften.

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