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Survival Messer - Worauf kommt es an?
Survival Messer - Worauf kommt es an?

Survival Messer

Ein vernünftiges Survival Messer finden, das ist keine leichte Aufgabe nicht wahr? Auch wenn man denke, es handelt sich „nur“ um ein Messer, so muss dieses enorm vielen Dingen standhalten, damit der nächste Survival-Trip auch ein voller Erfolg wird. Damit auch Du ordentlich ausgerüstet bist, und zwar mit einem Messer, das zu Dir passt, liest Du im Folgenden ein paar Ratschläge.

Dabei geht es um wichtige Anforderungen, denen ein Survival Messer standhalten muss. Man könnte es auch fast als Regeln aufstellen, um das richtige Survivalmesser für sich zu finden. Denn jede Outdoor-Aktivität stellt ganz eigene Erwartungen, sei es das einfache Wandern, Camping oder Bushcraft – die neue Form von Abenteuerurlaub.

Anschließend möchten wir Dir noch einige Modelle vorstellen, welche wir anhand der Kriterien ausgewählt haben. Darunter ist auch ein etwas günstigeres Modell, welches wir den Einsteigern empfehlen würden. Man sollte nicht sofort mal 200 € für ein Messer ausgeben, wenn man den Umgang vorher noch nicht erlernt hat. Wir hoffen das Du mit gut beraten bist und eine leichte Kaufentscheidung hast.

Worauf sollte ich bei einem Messerkauf achten?

Nun es gibt verschiedene Aspekte, welche Du an einem Überlebensmesser beleuchten könntest, allerdings dauert es dann Stunden. Deshalb brechen wir die wichtigsten Faktoren auf sechs herunter, damit Du nicht lange warten musst und gleich mit der neuen Errungenschaft losziehen kannst. Allgemein könnte man sagen, dass in einer Notsituation ein Messer besser ist als keines.

Doch da Du die weise Entscheidung getroffen hast, Dich vorher zu informieren, kann man bei Planung auch die richtige Wahl treffen. Damit bist Du in jeder anfallenden Situation ausreichend gewappnet.

Einmal in Kurzfassung:

  • feststehende Klinge > Klappmesser
  • durchgehender Erl > teilweiser Erl
  • Karbonstahl
  • Klinge zwischen 10 und 18 Zentimeter Länge
  • Klingendicke von 0,4 bis 0,6 Millimeter
  • synthetischer und fester Griff

Ein Klappmesser ist keine Konkurrenz für feststehende Klingen

Im richtigen Survival muss ein Messer vielen Aufgaben standhalten. Sei es Hacken, Graben, Stemmen, Hebeln oder Schneiden, ein Klappmesser bekommt da schnell Schwierigkeiten. Die rauen Bedingungen fordern ein stabiles Grundgerüst, welches nur eine feststehende Klinge bieten kann. Denn der Vorteil eines Klappmesser ist gleichzeitig der größte Nachteil: das Gelenk.

Das Gelenk macht es schön kompakt, passt in jede Hosentasche und erledigt die täglichen Anforderungen, die man so an ein Taschen- und Klappmesser haben kann. Doch im rauen Alltag der Natur hat ein instabiles Messerchen leider keine Bewandtnis. Natürlich gibt es mittlerweile „spezielle“ Klappmesser, welche sich auch als Survival Messer betiteln, allerdings bleibt deren Schwachstelle und das kann keine x-beliebige Konstruktion ausbessern.

Stelle Dir nur einmal vor, Du brauchst Holz und nutzt dafür die Technik des Batoning. Würdest Du in diesem Fall zu einem Taschenmesser greifen? Schlägst Du ein paar Mal kräftig mit Stein darauf ein, dann war es die längste Zeit ein Klappmesser. Aus diesem Grund empfehlen wir Dir wer auf ein feststehendes Messer zu legen. Außerdem wirkt es gleich viel erfahrener, wenn Du extra eine Klinge aus dem Schaft ziehen musst.

Lege Wert auf einen durchgehenden Erl (Full Tang)

Ist eine Klinge „Full Tang“ dann spricht man davon, dass die Klinge der kompletten Länge des Messers entspricht. Bedeutet also, dass der Stahl sich auch durch den Griff bis zum Griffende geht. Diese Verarbeitungsform ist sehr wichtig, wenn man auf Stabilität Wert legt, und das tun wir auf jeden Fall. Das Gegenteil davon nennt man „Partial Tang“.

Ist die Klinge Partial Tang, dann ist nur noch ein kleines Stück Stahl in den Griff eingelassen. Der Rest des Griffes ist dann synthetischen Designs. Solche Messer zeigen, genauso wie die Klappmesser, eine höhere Abnutzungserscheinung. Die Klinge kann sich sehr leicht aus dem Griff lösen, wenn diese nur teilweise eingearbeitet ist. Bei schweren Aufgaben, wie dem Hebeln, ist das natürlich fatal.

Oder bei anhaltender Belastung bricht die Klinge einfach ab. Alles Szenarien, die bereits eingetreten sind. Greife deshalb zu einem Full Tang-Messer. Meistens fühlen diese sich auch schwerer an, was besonders der Griffigkeit zuspielt. Du willst ja nicht, das das Messer Dir aus der Hand rutscht, oder?

Sollte sich bei einem durchgehenden Erl auch mal der synthetische Griff ablösen, dann besitzt Du immer noch eine funktionstüchtige Klinge. Einige Lagen Garn herumwickeln und schon ist es wieder ein verwendbares Werkzeug.

Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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