Urlaub im Mobilheim an der Ostsee

Das mobile home oder Mobilheim ist besonders in den Vereinigten Staaten ein Begriff. Dort sind sie als Erstwohnsitz zugelassen. Viele Menschen leben dort in Häusern, die unter die Kategorie Mobilheim fallen. Dabei handelt es sich um transportable Häuser, die mithilfe eines Lkws den Standort wechseln können. Die Häuser sind in Holzbauweise gebaut, haben solide Außenwände und eine kleine Terrasse. Sie haben einen Wohnbereich und ein Schlafzimmer.

In den letzten Jahren haben Mobilheime auch in Deutschland mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Hierzulande heißen sie oft Ferienappartement, Bungalow, Chalet oder einfach Holzhaus. Auf Campingplätzen handelt es sich bei einem Mobilheim um eine feste Unterkunft, die Feriengäste mieten können. Sie sind sehr komfortabel ausgestattet, beispielsweise haben sie in der Regel eine Küchenzeile, Schlafzimmer, WC und Holzveranda mit Terrassenmöbeln. Wo es sehr warm ist, sind die Mobilheime meist sogar mit Klimaanlage ausgestattet. In kühleren Regionen sind sie gut gedämmt und haben häufig eine Heizmöglichkeit.

Für wen ist der Urlaub im Mobilheim geeignet?

Abbildung 2: Nicht immer ist die Unterkunft ein kleines Haus. Hier haben die Betreiber fantasievolle Fasshäuser aufgestellt.
Abbildung 2: Nicht immer ist die Unterkunft ein kleines Haus. Hier haben die Betreiber fantasievolle Fasshäuser aufgestellt.

Urlaub im Mobilheim bedeutet Freiheit, Nähe zur Natur wie im Zelt oder im Wohnwagen auch. Doch nicht jeder möchte in einem Zelt schlafen die Gründe dafür sind vielfältig: Für die einen fehlt die Bequemlichkeit, für die anderen ist nicht genügend Platz da. Viele Urlauber wollen ein gemütliches Bett, um sich gut zu erholen. Außerdem gibt es in einem Mobilheim, im Gegensatz zu einem Zelt, Wasser- und Stromanschluss sowie sanitäre Anlagen. Wer nachts zur Toilette muss, muss nicht seine Unterkunft verlassen.

Mobilheime bieten viel Privatsphäre, Komfort, Gemütlichkeit und Platz.

Mobilheim-Urlaub auf dem Campingplatz ist besonders für Menschen geeignet, die sich gerne in der Natur aufhalten und es ein bisschen locker angehen. Wer sich rundum verwöhnen lassen möchte, wird den Urlaub im Mobilheim vielleicht nicht ganz so genießen können.

Ein schönes Plätzchen an der Ostsee finden

Abbildung 3: Auf großen Campingplätzen kann die Nähe zur Natur verloren gehen, weil so viel Betrieb ist. Auf einem kleineren Campingplatz passiert das nicht so leicht.
Abbildung 3: Auf großen Campingplätzen kann die Nähe zur Natur verloren gehen, weil so viel Betrieb ist. Auf einem kleineren Campingplatz passiert das nicht so leicht.

Zwischen Dänemark und Usedom gibt es viele Möglichkeiten den Strand zu genießen, beispielsweise auf der Insel Rügen, in Rostock und Umgebung oder an der Lübecker Bucht. In Deutschland gibt es unzählige Campingplätze, an der Ostsee sind es rund 500. Zu den beliebtesten gehören Camping Miramar, der Campingpark Schlei-Karscher und das Feddet Strand Resort. Dort gibt es auch feste Bungalows. Am häufigsten wünschen sich Camper Shoppingmöglichkeiten, Brötchenservice und Internet.

Je nach Betreiber fällt die Ausstattung der Camping-Unterkünfte unterschiedlich aus. Normalerweise ist es nicht notwendig, die eigene Campingausrüstung mitzubringen. Zum Teil gibt es in den Mobilheimen Handtücher, Bettwäsche und vieles weitere. Am besten ist es, sich vor dem Urlaub genau über die Ausstattung zu informieren, was fehlt kann jeder selbst noch einpacken.

Sinnvoll ist es auch, sich vor dem Urlaub über Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants am Urlaubsort zu informieren. Denn was alles ins Gepäck muss, hängt vor allem auch davon ab, wie die Infrastruktur des Platzes ist.

In größeren Anlagen, wenn es viele Luxus-Ferien-Apartments gibt, gehen manchmal die Ruhe und Nähe zur Natur verloren. Wer angenehme Stille wünscht und in idyllischen Landschaften Urlaub machen möchte, sucht sich am besten einen kleineren Campingplatz an der Ostsee. Oft leben dort auch Dauercamper.

Urlaub mit Hund?

Wer seinen geliebten Vierbeiner mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte sich natürlich vorab schon über die Hundefreundlichkeit informieren. Grundsätzlich ist es so, dass an der Nord- und Ostsee weniger Probleme mit Hunden entstehen. Die Region gilt als hundefreundlicher als der Süden der Republik. Bei einigen Anbietern gibt es sogar schöne Extras für die Vierbeiner., beispielsweise Dog-Sitting, eigene Hundestrände mit Duschen und Hundetrainer.

Freizeitaktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten nutzen

Die Wohnmöglichkeiten für einen Urlaub im Mobilheim sind vielseitig. Nicht überall sind das kleine Holzbungalows manchmal ist das Mobilheim auf dem Campingplatz auch ein großes Zelt oder ein Wohnwagen. Der Vorteil, wenn Urlauber sich ein Mobilheim mieten, liegt darin, dass sie nicht so stark an den Campingplatz gebunden sind. Wer mit dem Wohnmobil anreist, kann selten in die Stadt fahren, weil sich dort das Parken und Fahren oft schwierig gestaltet. Doch das macht den meisten Urlaubern nichts aus, da sie ohnehin ihren Urlaub in der Natur verbringen möchten. Wer mit dem Auto anreist, kann beides haben: die Natur auf dem Campingplatz und die Kultur in der Stadt. So ist es möglich auch im Campingurlaub die umliegende Umgebung zu erkunden und Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Populäre Ziele für Ausflüge an der Ostsee

Die Ostseeregion ist bekannt für historische Hansestädte, Kreidefelsen, Naturparks und raue Strände. Viele dieser Attraktionen lassen sich mit dem Auto gut erreichen. Im Nationalpark Jasmund befinden sich mächtige Kreidefelsen, die allen, die sie hinaufwandern, einen wunderschönen Ausblick über die tosende Ostsee gewähren. In Wismar gibt es viel über die gotische Architektur und die Hansekultur zu entdecken. Markante Giebelbauten, viele Backsteinhäuser und der Hafen prägen das Stadtbild. Der Timmendorfer Strand ist das Badeparadies schlechthin. Direkt vor den Toren von Lübeck gelegen bietet es viele Freizeitmöglichkeiten, beispielsweise einfach am Strand relaxen, einen Segeltörn machen, Wasserski laufen oder die Stadt Lübeck besuchen.

Stugor – das etwas andere Mobilheim

Einige Mobilheime im Norden Europas heißen Stugor. Dabei handelt es sich um sehr spezielle Mobilheime, die nur eine rudimentäre Ausstattung haben. Die einfachen Holzhäuser sind sehr gut gedämmt, verfügen auch über eine kleine Küchenzeile und haben eine Veranda. Doch weiteren Luxus gibt es keinen. Diese sehr kleinen Mobilheime ohne WC sind eher als Rückzugsort gedacht. Gerade in Schweden und Norwegen sind sie als Sommerunterkunft sehr beliebt. Das ist nicht unbedingt für jeden Camper das Passende.

5/5 - (1 vote)

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"