VANLIFE REALITÄT – Ein ganz normaler Tag im Wohnmobil

(keine heißen Quellen und auch kein Traumstrand)

Stellen Sie sich manchmal auch ein Leben auf vier Rädern vor? Wie schön wäre ein mobiles Leben, bei dem man sich nicht auf einen einzigen Standort festlegen muss. Heute in die Berge, morgen in der nächsten Stadt und am Wochenende zieht es mich an den Strand. Doch ist diese Vorstellung wirklich realistisch?

Heute dürfen wir Jana in ihrem Alltag der „Vanlife Realität“ begleiten. Und schon mal eine kleine Vorwarnung: Ihr Alltag besteht leider nicht nur aus heißen Quellen oder dem nächstgelegenen Traumstrand.

Ein Tag in der Vanlife Realität

Eine Sache, die wir sofort merken: Es ist mitten am Tag. Jana ist Morgenmuffel und somit fängt ihr Start in den Tag doch später an. Es ist nach 11 Uhr und wir schwingen uns aus dem Bett. Frisch gemacht und angezogen geht es nicht an den Frühstückstisch. Zuerst steht Bewegung an und das bedeutet Sport am Morgen. Jana entscheidet sich heute für das Rollschuhfahren und erkundet von dem Parkplatz an einem Sportplatz aus, den verschlafenen Vorort von Avignon.

Nach dem Sport geht es wieder in den kleinen Wohnwagen. Doch das Frühstück muss warten. Zuerst steht Aufräumen an – alles liegt quer auf den wenigen Quadratmetern verteilt. Während es in einer normalen Wohnung den berühmten Stuhl gibt, müssen wir hier alles sofort wegräumen. Danach gibt es dann aber wirklich etwas zu essen.

Weiter geht es mit der Suche nach einer Postfiliale. Jana betreibt einen kleinen Onlineshop, damit sie sich ihren Alltag finanzieren kann. Nun fehlen nur noch die passenden Briefmarken und schon geht das Paket auf die Reise. Nach getaner Arbeit geht zum Supermarkt, denn im heimischen Schränkchen fehlen einigen Lebensmittel.

Mit der Kiepe beladen geht es zurück zum Wohnwagen, wo der Einkauf verstaut und das Geschirr abgewaschen werden muss. Als nächsten muss sie den Wohnwagen pflegen – und damit ist nicht der Haushalt gemeint. In den vergangenen Wochen war sie viel unterwegs und so braucht das Fahrzeug ein bisschen Liebe. Liebe aka Öl. Damit geht es dann auch weiter zur nächsten Bleibe.

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