So viel kostet mein Tiny House am Ende wirklich!

Der Traum vom eigenen Eigenheim soll mit Hilfe eines Tiny House Wirklichkeit werden. Vor der Realisierung rechneten wir mit einem Preis zwischen 60.000 und 65.000 Euro. Allerdings entschieden wir uns das Tiny House von einem Profi bauen zu lassen. Demnach lagen die Kosten am Ende dann doch ein wenig höher, als angenommen.

Tiny House Kosten ohne Innenausbau und Ausstattung

Der Trailer, also das Fundament auf dem das Tiny House steht, belaufen sich auf runde 4.000 Euro. Das Holzgestell, sowie die Gastherme lagen dagegen bei circa 9.000 Euro, während der Holzkamin mit 1.500 Euro zu Buche schlug. Hinzu kamen dann noch Kosten für die Fenster, die vollverglaste Eingangstür, Toilette, Abwasser-, wie Frischwassertank und das Dach. All das hatte einen Preis von ungefähr 2.000 Euro. Des Weiteren kamen ebenso Kosten für die komplette Elektronik inklusive Steckdosen, Verkabelungen, Außenfassade, Innenverkleidung, Dämmung, die zwei Loft-Bereiche samt Schlaf- und Arbeitszimmer hinzu. Am Ende kostete das Tiny House ohne Innenausbau und Ausstattung demnach runde 62.000 Euro.

Wer sein Tiny House nicht bauen lässt, sondern selbst baut, kann hier ungefähr zwischen 10.000 und 15.000 Euro sparen. Außerdem wurde dieses Haus autark gebaut. Das heißt, allein die Gastherme, sowie der Frischwasser-, wie Abwassertank und der Kamin kosten hier zwischen 11.000 und 12.000 Euro.

Die Kosten für den Innenausbau des Tiny House

Dieses Tiny House besteht aus einem Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, sowie aus einer Küche. Letzteres, sowie einige andere Schränke und die Treppenkonstruktion wurden extra von einem Tischler gefertigt, da es sich hier um eine Leichtbauweise handeln muss. Samt Ausstattung aller Räume kostete das Tiny Hose demnach am Ende genau 75.382 Euro.

Wobei Besitzer eines solchen Tiny House natürlich auch die laufenden Kosten einkalkulieren müssen. Wer demnach die 75.000 Euro von einer Bank aufnimmt, muss bei niedrigen Zinsen mit etwa 700 bis 800 Euro pro Monat rechnen. Strom-, Wasser- und Gaskosten hingegen kommen bekanntlich auf den Verbrauch an. Eine dauerhafte Campingversicherung ist heutzutage dagegen schon ab 25,00 Euro monatlich zu haben. Die Pacht eines Stellplatzes liegt außerdem meist zwischen 100 und 200 Euro.

Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite.

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