Vorstellung des ersten Elektro-Wohnmobil – WOF Iridium

Dieselfahrverbote, Klimawandel, Umweltschutz – was macht da die Wohnmobilindustrie? Dethleffs hat eine utopische Solar-Designstudie vorgestellt, Mercedes ein Brennstoffzellenfahrzeug, das nur für die Presse zum Caravan Salon gebracht wurde.

Auf der CMT wurde jetzt eine Weltneuheit vorgestellt. Das erste Elektro-Wohnmobil , WOF IRIDIUM. Es gibt hier gleich zwei Varianten, denn bei diesem Fahrzeug handelt es sich im Grunde um den Bruder des Bela P 69. Das Elektro-Wohnmobil ist demnach sieben Meter lang und wiegt insgesamt vier Tonnen. So verfügt dieses Fahrzeug über eine 106 Kilowattstunden Batterie und einen Elektromotor der Firma EFAS. Das Ganze besitzt eine Reichweite von 300 Kilometern. Ab 169.000 Euro kann der WOF Iridium erworben werden.

Auch innen ist die elektrische Variante recht geräumig

Über der Fahrerkabine finden sich Ablagen. Zudem verfügt dieses Fahrzeug über zwei drehbare Frontsitze. Auch ein Hub-Bett ist zugegen, weshalb hier die Stauklappen ein wenig kleiner ausfallen. Über der Sitzgruppe finden sich allerdings noch weitere von diesen. Außerdem gibt es einen großen Tisch und zwei zusätzliche Sitzplätze. Wobei hier ebenso noch ein Hocker zu finden ist. Insgesamt handelt es sich hier um ein Wohnmobil für vier Personen.

Badezimmer, Küche und Schlafzimmer

Das Bad ist zwar klein, aber fein. Die Dusche ist abtrennbar und so muss hier im Vorfeld nicht erst alles umgebaut werden. Es gilt lediglich eine Duschwand vorzuziehen. Zudem findet sich hier natürlich ebenso ein kleines Waschbecken mit Ablagemöglichkeiten. Neben der Eingangstür findet man die kleine Küche mit kleiner Spüle, einem Drei-Flammen-Gasherd und einem Kühlschrank mit Gefrierfach. Unter dem Küchenblog lässt sich außerdem die Heizung steuern. Auch ein paar Steckdosen wurden nicht vergessen, ebenso wie zwei Unterschränke, sowie drei große Schubladen.

Des Weiteren verfügt das Elektro-Wohnmobil über zwei Einzelbetten, die sich auch zu einem großen Bett umbauen lassen. Ablageflächen im Heck bieten weiteren Stauraum. Gleiches gilt für den geräumigen Kleiderschrank. Die Gashähne finden sich hingegen in einer Klappe der Stufen. Wobei es unter dem Bett noch zwei weitere Schubladen gibt. Während die elektrische Variante weit über 100.000 Euro kostet, ist der Bela P69 bereits ab 59.000 Euro zu haben.

Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite.

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