Winterquartiere für Wohnmobile – Garage, Carport und Co.

Ob für die Fernreise, den Familienurlaub oder den Kurztrip: Wohnmobile sind stets ideal, um die Welt zu erkunden und dennoch ein Stück Heimat mit auf Reisen zu nehmen. Doch, was passiert mit dem Fahrzeug, wenn dieses nicht bewegt wird. Im Grunde, ist es zwar gestattet ein Reisemobil am Straßenrand zu parken, doch es gibt einige Gründe dieses besser in einer Garage unterzustellen.

Welche Garagenarten gibt es für ein Wohnmobil?

Grundsätzlich ist eine Reisemobil-Garage stets mit einer „normalen“ Garage für ein Auto zu vergleichen. So ist diese lediglich ein wenig größer, um genügend Platz für das Wohnmobil zu schaffen. Daher finden sich inzwischen auf dem Markt Winterquartiere für Wohnmobile aus verschiedenen Materialien. Wobei auch die Formen einer solchen Garage kaum noch Wünsche offen lassen.

Demnach gibt es zum einen die Unterschiede zwischen einer frei geplanten Garage und Fertiggaragen. Für eine Fertiggarage spricht vor allem der geringe Zeitaufwand, denn ein solches Winterquartier wird vormontiert geliefert und mit einem entsprechenden Kran anschließend an gewünschter Stelle aufgestellt. Wichtig ist in diesem Fall nur, dass eine ausreichend befestigte Zufahrt zum Ort der Aufstellung zugegen ist.

Eine frei geplante Wohnmobil-Garage hingegen bringt den Pluspunkt mit, dass diese ganz individuell auf die Bauherrenwünsche abgestimmt gestaltet werden kann. Zumal eine solche ebenso auf Grundstücken errichtet werden kann, die keine feste Zufahrt besitzen.

Beim gewünschten Material der Garage dagegen haben Wohnmobilbesitzer freie Wahl. So gibt es heute Winterquartiere für Reisemobile aus Holz, Beton, Mauerwerk, sowie Stahlblech. Jedes Material hat hier Vor-, wie Nachteile. Zumal Camper ebenso zwischen unterschiedlichen Dachformen frei wählen können.

Zur Auswahl stehen:

  • Tonnendach
  • Satteldach
  • Flachdach

Alle drei Varianten können dann mit Dacheindeckungsmaterialien, wie Bitumenbahnen, Stahlblech, Dachziegel, Beton oder Solarpanels eingedeckt werden. Nicht selten wählen Wohnmobilbesitzer eine Holzgarage für ihr Fahrzeug, denn diese ist zum einen meist günstiger, als eine Garage aus Beton und zum anderen ist diese recht schnell aufgestellt.

Vorteile einer Wohnmobil-Garage:

  • Schutz vor Diebstahl und Beschädigungen
  • Schutz vor Witterungseinflüssen
  • Im Winter kühlt das Fahrzeug nicht so stark aus und im Sommer erhitzt es sich nicht so stark
  • Schutz vor Tieren
  • Sorgt für Vergünstigungen beim Versicherungstarif
  • Das Wohnmobil behält länger seinen Wert
  • Arbeiten am Reisemobil, sowie Ein-, wie Ausladen sind bei jedem Wetter möglich
  • Die Garage kann zusätzlich für andere Dinge verwendet werden

Auch für eine Wohnmobilgarage braucht man meist eine Baugenehmigung

Auch, wenn es sich bei einer Wohnmobilgarage nicht um ein bewohnbares Gebäude handelt, benötigt man für diese meist eine Baugenehmigung. Vorab gilt es also beim Bauverwaltungsamt zu erfragen, ob und wenn ja in welcher Form eine solche gebraucht wird. Vor der Errichtung eines solchen Winterquartiers gilt es demnach einen Bauantrag zu stellen. Wird diese erst nach Fertigstellung des Gebäudes beantragt, kann es passieren, dass die Garage zurück gebaut werden muss.

Fazit: Ein Winterquartier für Wohnmobile lässt sich zwar auch mieten, wer den Platz allerdings hat, kann das Geld besser in eine eigene Garage investieren. Vor allem Holzgaragen für Wohnmobile sind in der Regel schnell aufgestellt, wenn eine feste Zufahrt zum Ort vorhanden ist. Zumal diese Winterquartiere auch um einiges preiswerter sind als Garagen aus Beton.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"