Wohin mit dem Wohnwagen? – Sicherer und trockener Abstellplatz für das Schätzchen

Es ist irgendwie jedes Jahr aufs Neue die Frage aller Fragen: Wohin mit mit dem Schätzchen, wenn die Urlaubszeit vorbei ist? Wo parkt man den Wagen ordnungsgemäß und möglichst trocken und sicher? Grundsätzlich ist das Parken von angekoppelten Wohnanhängern erlaubt, wenn nicht durch spezielle Verkehrszeichen vor Ort das Parken von Pkw mit Anhängern verboten ist. So lange nämlich ein angekuppelt ist, dürfen Pkw und Wohnwagen ohne Zeitbegrenzung am Straßenrand geparkt sein.

Anders sieht das aus, wenn der der Wohnwagen abgekoppelt ist. Hier gelten von Kommune zu Kommune ganz unterschiedliche Regelungen. Soll der Caravan überwintern muss ein geeigneter Platz gefunden werden, der nicht nur auf öffentlichen Flächen auch erlaubt ist. Auch auf privatem Terrain  muss man dennoch auf das ein oder andere achten, um den Wagen gut über den nassen und feuchten Winter zu bringen.

Carport für den Wohnwagen?

Ja, auf jeden Fall! Denn wer die Möglichkeit hat den Caravan auf privatem Grund und Boden abstellen zu können, kann das wunderbar mit dem Aufbau eines Carports für Wohnwagen zu kombinieren. Hier eignet sich besonders gut ein Qualitätscarport aus Stahl. Denn sie sind extrem wetterbeständig, robust und langlebig. Ein Stahl Carport kann relativ schnell und leicht aufgebaut werden und nimmt nicht viel Platz ein. Dennoch lassen sich Caravans mitunter im Winter unterstellen und im Sommer kann das Carport dann, wenn der Wohnwagen in Nutzung ist, anderweitig genutzt werden. Somit kann man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen mit einem hochwertigen Carport.

Wohnwagen auf privatem Grund und Boden?

Auch hier ein klares JA. Denn wer seinen Caravan auf öffentlichen Plätzen oder am Straßenrand abstellen muss, muss einiges berücksichtigen und beachten: Als wichtigstes im Vorfeld gilt zu beachten, dass es eine Höchstparkdauer für Wohnwagen am Fahrbahnrand gibt. Der Wohnwagen darf ohne Zugfahrzeug nicht länger als 14 Tage dort abgestellt werden. Steht er länger ohne Zugfahrzeug dort geparkt, muss mit einer Bußgeldstrafe in Höhe von 20 Euro rechnen.

Auch sollte die Parkfläche nicht speziell für PKWs oder Busse reserviert und gekennzeichnet sein. Denn auch hier darf der Caravan nicht abgestellt werden. Dann kommt noch das wirklich exakte Abstellen hinzu. Denn der Wohnwagen darf nicht über eine Parkflächenmarkierung (aufgezeichnete Linien) hinausragen. Passt der Anhänger nicht in die Markierung, ist das Abstellen dort definitiv verboten. Aber es geht mit den Einschränkungen auf öffentlichen Flächen noch weiter. Nun kommen wir zum Gewicht. Denn soweit bestimmte Verkehrszeichen das Parken auf Gehwegen generell erlauben, gilt das nur für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 2,8 Tonnen.

Umparken ist lästig, aber macht Sinn

Das einzige was überhaupt ein Überwintern und Abstellen des Caravans auf öffentlichen Flächen ermöglichen kann, ist den abgekoppelte Anhänger immer wieder umzuparken. Denn ein neuer Zweiwochen-Zeitraum fürs Parken beginnt erst dann, wenn der Parkplatz geräumt und so für andere frei gemacht wurde.

Nicht selten notiert die Polizei daher die Ventilstellung parkender Anhänger, um feststellen zu können, ob der Hänger durchgängig stand oder bewegt wurde. Grundsätzlich ist aber wiederum das Parken von angekoppelten Wohnanhängern erlaubt, wenn nicht durch Verkehrszeichen das Parken von Pkw mit Anhängern verboten ist. So lange ein Wohnwagen angekuppelt ist, dürfen Pkw und Wohnwagen ohne Zeitbegrenzung am Straßenrand geparkt sein. Trocken uns sicher stehen die Caravans allerdings niemals auf öffentlichen Flächen. Daher ist der private Parkplatz die beste und sich sicherste Variante.

Des Nachbars Schuppen

Wer es gut mit dem Nachbarn kann, hat dadurch manchmal auch Vorteile, die er als Wohnwagen-Fan durchaus auch nutzen kann. Denn hat der Nachbar beispielsweise einen Schuppen oder einen kleinen Hof mit Unterstellmöglichkeiten, die vielleicht ganzjährig nicht wirklich genutzt werden, ist dies die Chance . Denn ein Schuppen oder Unterstand, der trocken ist und im Winter vor Feuchtigkeit und Nässe schützt, ist wie ein Sechser im Lotto für jeden Wohnwagenbesitzer.

Kurze Abstellmöglichkeiten nutzen

Wer die Möglichkeit hat seinen  Anhänger über einen kurzen Zeitraum abstellen zu können, sollte auch die ruhig in Anspruch nehmen. Denn für Reparaturen und das Ausräumen und Säubern des Anhängers braucht man Zeit und eben auch einen trockenen Unterstand. Am besten schon im Vorjahr diesen Zeitraum quasi vorbestellen können und sich diesen Zeitraum zu sichern, denn diese Gedanken und Notwendigkeiten nehmen sicherlich auch noch andere Caravan-Besitzer in Anspruch, egal ob es um einen Wohnwagen oder auch ein Wohnmobil geht.

Somit gilt auch hier der weise Spruch: Nur der frühe Vogel fängt den dicksten Wurm. Desto früher man das ganze Jahr mit dem Wohnwagen verplant, inklusive Urlaubsplanungen und Abstellmöglichkeiten, oder auch Reinigungs- und Reparaturarbeiten, umso leichter gestaltet sich das Ganze. Organisation ist hier alles und trumpft auf ganzer Ebene. Und sobald der Sommer näher rückt, kann es wieder in die Ferne losgehen und auf jede Menge abenteuerliche Exkursionen.

Originally posted 2020-11-29 21:02:46. Republished by Blog Post Promoter

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