Wohnmobil Markise absichern – 3 Systeme im Check – Pro & Contra

Was wäre unser Campingurlaub nur, wenn wir keine Markise am Fahrzeug angebracht hätten? Diese aufstellbare Stoffbahn scheint im ersten Moment überschüssig, doch gerade bei längeren Ausflügen erweist sie sich als wahrer Segen. Aber auch nur, solange es keinen starken Wind gibt. Da kann es schnell passieren, dass die Markise einen Abgang macht. Allerdings gibt es drei Systeme, die Ihnen mehr Sicherheit und Stabilität bei der Markise gewähren.

Diese drei Systeme schauen wir uns heute genauer in dem Video an. Dort erfahren wir auch, welche Vorteile und welche Nachteile es bei den jeweiligen Systemen gibt. Doch über welche sprechen wir denn genau? Im heutigen Video geht es um:

  • das Multianker-System
  • Stahl-Heringe
  • Wurmi-Stystem-Sets

So sichern Sie die Wohnmobil-Markise ab:

Beginnen wir mit den Multiankern. Vielleicht haben Sie bereits von einem Multianker gehört, da es sich um das bekannteste System bei der Sicherung der Markise handelt. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um zwei sehr starke Saugnäpfe, die die Markise dann am Wohnwagen festhalten. Auf diese Weise bleibt die Einstellung der Markise sehr flexibel, da Sie den Saugnapf immer wieder umstellen können.

Dabei sollten Sie beachten, dass die Fläche, auf die der Multianker angebracht werden soll, sauber ist. Am besten reinigen Sie die Fläche vorher mit etwas Wasser und einer Seifenlösung.

Bei Kandidat Nummer zwei handelt es sich um die Stahl-Heringe. Auch diese Variante dürfte einer großen Anzahl von Leser:innen bekannt vorkommen. Die Stahl-Heringe begegnen und sehr häufig beim Aufbau von Zelten oder Strandmuscheln. Dabei handelt es sich um ein Stück Metall, welches an einem Ende abgebogen ist, sodass eine Art Haken entsteht.

Die Markise lässt sich hier mit zwei Stützen aufstellen und bekommt zusätzlich zwei Seile. Diese Seile fixieren Sie mit den Heringen. Mit einem Hammer lassen sich die Heringe sehr gut in den Boden bringen. Achten Sie darauf, dass die Heringe nicht mit der Länge des Seils in den Boden kommen. Hier bietet sich ein 90-Grad-Winkel an, damit die Heringe nicht einfach aus dem Boden rutschen.

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