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Campingbett – Feldbett, Ratgeber: Vergleich und Test

Was macht ein gutes Campingbett aus? Idealerweise schläft der Camper auf seinem Bett genauso gut, wie zu Hause. Sonst wird der Camping-Trip schnell zum Horror-Trip. Schatten unter den Augen sind nicht erstrebenswert, soll doch der wohlverdiente Urlaub Entspannung und Ruhe bringen und nicht zusätzlichen Stress. Ein respektables Campingbett ist daher eine wichtige Voraussetzung für entspannten Schlaf.

Die Palette an Campingbetten ist breit und reicht von der aufblasbaren Matratze bis hin zur Luxusversion. Es muss aber weder das eine, noch das andere Extrem sein. Unser Ratgeber sorgt für Aufklärung.

Was braucht man für einen erholsamen Schlaf

Da fällt einem zunächst die Matratze ein. Sie sollte weder zu hart, noch zu weich sein. Die Bequemlichkeit gibt den Ausschlag. Jungen Menschen reicht oft die aufblasbare Luftmatratze. Die ältere Generation hingegen will auf Komfort nicht verzichten. Vielfach sind auch gesundheitliche Einschränkungen (z. B. Rückenschmerzen) vorhanden.

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Ein Campingbett kann mehr

Meldet sich zu Hause Besuch an, bietet ein Camping- oder Beistellbett eine gute Ausweichmöglichkeit. Auch als Zustellbett für Kinder eignet es sich hervorragend.

Für den Einsatz im Zelt eignet sich ein solches weniger. Doch braucht der Camper auf Komfort nicht zu verzichten. Zunächst stellt sich jedoch die Frage nach der möglichen Ausstattung.

Größe

Für einen Erwachsenen sollte ein Campingbett ein Liegemaß von mindestens 90 x 200 cm (B/H) haben. Das entspricht der Größe eines normalen Bettes. Für Kinder darf es eine Nummer kleiner sein. Hier reicht die Länge von etwa 190 cm.

Rahmenmaterial

Auch hier ist Aluminium das Material der Wahl. Die Luftfeuchtigkeit in einem Zelt ist hoch. Denkbar ist hier auch beschichtetes Metall. Rosten darf der Rahmen nicht.

Auflagen- und Matratzenkomfort

Nicht jedes Campingbett verfügt über eine richtige Matratze. Vielfach handelt es sich nur um eine Liegefläche, wie etwa bei einem Feldbett. Dieses dient ausschließlich als Unterlage für eine Isomatte, Luftmatratze oder Schlafsack. Eine weiche und isolierende Polyesterfüllung schützt vor Kälte.

Aufblasbare Campingbetten lassen sich mittels Luft im Härtegrad regulieren. Rückengeplagte sollten jedoch auf die aufblasbare Variante verzichten.

Wer nicht auf den Luxus einer echten Matratze verzichten will, sollte auf eine Kernstärke von mindestens 10 – 12 cm achten. Jedoch sollte hier beachtet werden, dass die Matratze möglichst nicht feucht werden darf, da sich sonst Schimmel bilden kann. Auch kann diese nur eingeschränkt gereinigt werden.

Platzbedarf

Hier ist nicht die Liege- oder Aufstellfläche gemeint. Vielmehr geht es um das Maß beim Verstauen. Feldbetten (auch Karpfenliegen genannt) haben hierbei einen geringen Platzbedarf. Beim Zusammenklappen einer Liege mit einer normalen Schaumstoffmatratze ist der Bedarf schon größer. Für den Transport muss diese Tatsache berücksichtigt werden, vor allem, wenn es sich um mehr als ein Bett handelt.

Belastbarkeit

Die Stabilität eines Campingbettes muss gewährleistet sein, sonst hat es seinen Sinn verfehlt. Das hieße Sparen am falschen Ende. Bietet ein solches für die Wirbelsäule keinen Widerstand, sind Rückenschmerzen vorprogrammiert.

Ein Hoch auf das wiederentdeckte Feldbett

Feldbetten fanden in der Vergangenheit vorwiegend Einsatz bei der Bundeswehr. Auch Lazarette und Notunterkünfte wurden damit ausgestattet. Wiederentdeckt werden diese scheinbar so einfachen Feldbetten für den Campingbereich. Das bequeme Liegen ermöglicht den so nötigen erholsamen Schlaf. Dazu kommen der einfache Transport und der schnelle Aufbau. Die Standfüße schützen den Schläfer vor Nässe, Kälte und Insekten.

Mittlerweile haben die Hersteller eine Menge Extras zu bieten:

  • Ultraleichte Aluminiumgestelle
  • Doppelliegen für zwei Personen
  • Festinstallierte Regenschutzbezüge und Moskitonetze
  • Abnehmbare, waschbare Bezüge

Auch Modelle mit kleinen „Rädern“ sind erhältlich. Diese ersetzen die Standfüße und können leicht ein- und ausgeklappt werden. Der Schläfer liegt nicht direkt am Boden, doch die fehlenden Standfüße sparen eine Menge Transportgewicht. Zudem sind Karpfenliegen oft auch in Übermaßen erhältlich. Zu Zeiten der Bundeswehr überstiegen einige Rekruten eine Körperlänge von 2 m.

Isomatte und Schlafsack

Die einfachste Variante eines Campingbettes bildet die Symbiose von Isomatte und Schlafsack. Das hat etwas Abenteuerliches. Überwiegend sind es junge Leute bis ins mittlere Alter, die ihre Nächte im Zelt auf diese Art verbringen. Dazu braucht es jedoch einen guten Rücken.

Der eingeschränkte Platz stellt ein weiteres Problem dar. Jeder, der schon in einem Schlafsack genächtigt hat weiß, wie schwierig es ist, sich darin umzudrehen. Eine einzelne auf diese Art verbrachte Nacht ist kaum problematisch. Der Gedanke, eine ganze Woche oder mehr ohne guten Schlaf zu verbringen, lässt die Urlaubslaune gen Null sinken.

Luftmatratze

Es gibt sie in der selbstaufblasenden Ausführung. Doch rettet dies nicht über den Umstand der Rückenunfreundlichkeit hinweg. Eine Luftmatratze ist für junge Menschen und Rückenstarke gut geeignet. Feuchtigkeit hat keine Chance, durchzudringen. Die weiche Unterlage ist garantiert.

Durch die eigene Körperwärme heizt sich die Luft innerhalb der Hülle auf, was in der kalten Jahreszeit ganz angenehm ist. Es gibt sie auch in der doppelten Breite und bietet gleich zwei Personen Platz zum Schlafen. Der große Nachteil: Bewegt sich jemand im Schlaf, bleibt der Matratzennachbar ebenfalls nicht unbewegt.

Mittels Luftzu- und -ablass wird die Härte der Luftmatratze reguliert. Rückenschonend ist eine solche Luftmatratze trotz aller Regulierbarkeit nicht.

Fazit

Beim Camping bleibt der gewohnte Liegekomfort oft auf der Strecke. Wer sich zum Outdoor-Urlaub entschließt, sollte daher offen für neue Erfahrungen sein – auch hinsichtlich des Schlafplatzes. Alle Modelle haben ihre Vor- und Nachteile. Im Vormarsch sind die guten, alten Feldbetten, die auch genügend Widerstand für die angestrengte Rückseite bieten.

Ihr Vorteil: Sie bieten reichlich Platz, auch für etwas größer geratene Mitmenschen. Die Bezüge sind leicht zu reinigen, der Schutz vor Kälte, Nässe und Plagegeistern ist gewährt. Doch sollte hier nicht der Preis den Ausschlag geben bei der Anschaffung. Das günstige Modell ist ausreichend für die seltene Übernachtung.

Wer regelmäßig seine Nächte im Zelt verbringt ist gut beraten, mehr zu investieren. Dafür wird er dann oft mit zusätzlichen Funktionen wie Höhenverstellbarkeit belohnt. Ideal ist ein Aluminiumrahmen, der nicht rosten kann. Alternativ darf es aber auch ein beschichteter Stahlrahmen sein.

Schwergewichte sollten ihren Fokus auf die Belastbarkeit legen. Ein Feldbett kann bis zu 200 kg aushalten (beim Kauf auf entsprechende Hinweise achten).

Wünschenswert wäre auch eine normale Matratze. Modelle für den Outdoor-Bereich sind aus Schaumstoff gefertigt und verfügen nicht über die gewohnte Stärke von bis zu 26 cm. Sie bringen es oftmals knapp auf die Hälfte.

Wie die Wahl auch ausfällt, bequem muss es sein – auf die Dauer.

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