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So pflegen Sie Ihren Wohnwagen bzw. Ihr Wohnmobil von außen richtig

Wohnmobil und Wohnwagen reinigen - Das gibt es zu beachten.

Sowohl das Dach, als auch die Aufbauwände sind die größten Außenflächen eines Caravans bzw. eines Wohnmobils. Demnach ist hier eine gute Reinigung immer wichtig. Bevor es allerdings überhaupt mit der Reinigung losgehen kann, gilt es erst einmal das Fahrzeug von Blättern, sowie von Ästen zu befreien und den groben Schmutz mit Hilfe eines Hochdruckreinigers loszuwerden.

Wohnwagen Basisreiniger im Test

Vier Basisreiniger haben wir im Anschluss nach der groben Reinigung genau unter die Lupe genommen. Alle Produkte säuberten zu großen Teilen die Caravan-Außenflächen recht zufriedenstellend, allerdings finden sich hier große Unterschiede bei der Anwendung. So rät der Hersteller Mellerud für seinen Reiniger, sowie für sein Wohnmobil eine Dosierung von 16 Milliliter pro ein Liter Wasser.

Wer sich an diese Angabe hält, wird feststellen, dass dieses Reinigungskonzentrat sehr ergiebig ist. Mit Hilfe einer sogenannten Waschbürste, beispielweise, die Bürste Wosh von Brunner, welche sich bis auf 2,40 Meter ausziehen lässt, kann der Reiniger dann auf alle großen Flächen aufgetragen werden. Finden sich am Wohnmobil oder am Wohnwagen diverse Dekoraufkleber gilt es diese Stellen allerdings besser nur mit Wasser zu reinigen, da sich die Kleber ansonsten lösen könnten.

Basisreiniger Hersteller, wie Cleanofant und Dr. Keddo hingegen bieten ihr Mittel in handlichen Sprühflaschen im Handel an. Wer den Boots- und Wohnwagen-Reiniger von Dr. Keddo allerdings wie beschrieben direkt auf den Schwamm sprüht, wird mit diesem Produkt wahrscheinlich nicht weit kommen, denn auf diese Weise ist der Reiniger kaum ergiebig. Mit Wasser gemischt, besitzt dieser Basisreiniger aber immer noch genügend Kraft, um das Fahrzeug gut zu säubern.

Alle drei Basisreiniger sollen außerdem nicht nur der Reinigung dienen, sondern ebenso konservieren. Die bereits behandelten Flächen zeigten sich aber genauso anfällig für neue Verschmutzungen, wie die Stellen, die mit einem herkömmlichen Reiniger bearbeitet wurden.

Erst die Reinigung, dann die Versiegelung vornehmen

Aus diesem Grund, empfiehlt es sich immer nach der Reinigung des Wohnwagens oder des Wohnmobils auch gleich noch eine Versiegelung der Außenflächen vorzunehmen. Wer diese besonders einfach in die Wege leiten möchte, sollte sein Fahrzeug mit Hilfe der Sprüh-Versiegelung von Cleanofant bearbeiten. So wird dieses Produkt lediglich auf die Flächen aufgesprüht und nach dem Antrocknen nur noch mit klarem Wasser wieder abgespült. Eine aufwendige Einarbeitung des Mittels ist hier nicht nötig.

Auch das Produkt Sprühglanz der Marke Dr. Keddo versiegelt Außenflächen am Wohnwagen, wie Wohnmobil zuverlässig, allerdings gilt es hier das Mittel mit einem Tuch aus zu polieren. Vor allem bei älteren Fahrzeugen oder bei Caravans, die längere Zeit keine Pflege erhalten haben, kann sich diese etwas zeitaufwendigere Methode bezahlt machen. Durch die Einarbeitung des Produkts wird der Lack gleich mit aufpoliert.

Trotz der Verwendung von Basisreinigern bleiben Harz, sowie Insekten meist weiterhin am Außenaufbau haften. Solche hartnäckigen Verunreinigungen können aber mit Hilfe des Baumharz- und Insektenentferners von Mellerud beseitigt werden. Damit es zu einer erfolgreichen Bekämpfung dieser hartnäckigen Verschmutzungen kommen kann, gilt es dieses Produkt aber stets fünf Minuten einwirken zu lassen. Sowohl auf Alu, als auch auf GfK zeigten die Präparate eine gute Wirkungskraft.

Bei einer Fahrzeugwäsche auf unbefestigtem Grund liegt in der Regel eine hinreichende Verbindung zum Grundwasser vor. Die Fahrzeugwäsche auf unbefestigtem Grund ist daher erlaubnispflichtig nach § 8 Abs. 1 in Verbindung mit § 9 Abs. 1 Nr. 4 WHG, nicht aber erlaubnisfähig, d.h. die zuständige Behörde könnte – falls diese beantragt würde – eine Erlaubnis wegen der drohenden Grundwassergefährdung nicht erteilen. Wer dennoch sein Auto auf unbefestigtem Grund wäscht, begeht zumindest eine Ordnungswidrigkeit nach § 103 Abs.1 Nr.1 WHG. Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasserrecht/grundwasserrecht

Ohne Frage, hängt eine erfolgreiche Reinigung des Wohnwagens bzw. des Wohnmobils aber nicht nur allein von der Verwendung des richtigen Mittels ab, denn es spielt ebenfalls eine Rolle, welche Hilfsmittel hier zum Einsatz kommen. Bei unserem Test haben wir festgestellt, dass ein Schwamm weitaus bessere Dienste leistet, als ein einfaches Tuch. Vor allem, wenn es gilt geriffelte Hammerschlagoberflächen vom Schmutz zu befreien, passt sich ein Schwamm viel besser den veränderten Strukturen an.

Wichtig hierbei, ist allerdings, dass der Schwamm immer wieder ausgewaschen wird, denn ansonsten verteilt man nur den Schmutz auf der unebenen Fläche. Handelt es sich außerdem um stark verunreinigte Stellen, gilt es hier schon ein bisschen mehr Druck auszuüben.

Fazit: Alle vorgestellten Produkte erfüllen ihren Zweck, allerdings empfiehlt es sich auch die passenden Hilfsmittel zu verwenden, um sich am Ende über einen blitzsauberes, glänzendes Fahrzeug freuen zu dürfen.
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