Einsteiger Caravan Test: Beachy 420 von Hobby

Haben Sie Lust auf ein besonderes Wohnwagenmodell? Dann dürfen wir Ihnen heute voller Stolz den Hobby Beachy 420 vorstellen. Bei diesem Fahrzeug treffen zwei Welten und zwei Geschichten aufeinander. So beruht dieses Modell auf Grundlage des ersten Wohnwagens, den Harald Striewski jemals gebaut hat und geben diesen eine Überarbeitung mit der aktuellen Vanlife-Kultur. So entsteht ein Beachy.

Die allgemeinen Fakten

Bei diesem Fahrzeug können Sie nichts falsch machen. Es ist komfortabel für Jung und Alt. Und mit seinem Listenpreis von 12.950,00 € bietet es auch einen möglichen Horizont, wenn Sie das Fahrzeug kaufen möchten. Bei diesem Preis handelt es sich um den ab Werk Preis, also ohne weitere (Sonder-) Ausstattung.

Es handelt sich um einen sehr kompakten Wohnwagen. Behalten Sie die Maße unbedingt im Hinterkopf, denn wenn Sie innen stehen, dann merkt man diese Maße gar nicht. Die reine Länge beträgt 4,26 Metern und die Höhe beträgt 2,65 Meter. Im fahrbereiten Zustand beträgt das Eigengewicht 793 Kilogramm. Zugelassen sind 900 Kilogramm, sodass Sie mit einer Zuladung von 157 Kilogramm rechnen können.

Alternativ lässt sich die Höchstmenge auch auf 1200 Kilogramm aufstocken. Allerdings sollten Sie hier beachten, dass die Auflastung vielleicht nicht mehr im Rahmen der 3,5 Tonnen bleibt. Alle Führerschein-führenden Personen, welche diesen nach 1999 erhalten haben, dürfen nur insgesamt 3,5 Tonnen bewegen. In diesem Fall müssen Sie das Gesamtgewicht zwischen Wohnwagen und Zugfahrzeug zusammenziehen. Mit dem einfach Beachy 420 ist ein Gewicht von weniger als 3,5 Tonnen einfach zu erreichen.

Andernfalls müssen Sie einen Anhänger-Führerschein nachträglich absolvieren.

Der Wohnwagen zum Selberbauen

Wie bereits erwähnt, orientiert sich dieser Wohnwagen sehr stark an seinen Vorfahren. So ist fällt der Glamping-Charakter komplett raus. Viele Einrichtungsbereiche sind sehr minimalistisch gehalten oder müssen sich erst zusammengebaut werden.

Bereits die Küche bereitet uns auf minimalistisches Camping vor. Auf den ersten Blick eine großartige Einrichtung, welche sich stark an dem Strandthema orientiert. Helles Holz, viele leichte und griffige Stoffe und eine warme Beleuchtung. Doch auf den zweiten Blick fallen dann die ersten Unterschiede auf. Beispielsweise finden Sie in dieser Küche keine Herdplatte oder ähnliches.

Hier heißt das Motto: Camping steht für das Draußen sein. Gekocht wird an einem offenen Feuer, bei einem Grill oder mit einer mobilen Kochvariante. Direkt neben der Küche finden Sie einen Mix aus begehbarem Kleiderschrank und der Toilette. Auch hier fällt die Einrichtung stark entschlackt aus. Vier Regale eignen sich für die Ablage von verschiedenen Klamotten. Das Outfit können Sie vor dem großen Spiegel hinter der Toilette zusammenstellen. Und falls es mal dringend ist, dann haben Sie eben gleich eine Toilette parat. Weiteren Luxus, wie beispielsweise ein Waschbecken oder eine Dusche gibt es in diesem Räumchen nicht.

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