Wohnwagen Tutorial – Rückwärts rangieren und einparken ohne Mover

Das rückwärts Rangieren ist die Königsdisziplin des Fahrens mit dem Hänger. ADAC Chef- Instruktor Thomas Eilers geht nach einem 3-Phasen Prinzip vor. Die erste Phase: Einlenken. In der zweiten Phase geht es darum den Anhänger in die Ecke hinein zu drücken. Als letztes muss das Zugfahrzeug noch dem Hänger in die Kurve folgen.

Beim Fahren mit Anhänger zählt das Rückwärts rangieren und einparken zu den Königsdisziplinen, keine Frage. So geht der Experte, Thomas Eilers, vom ADAC hier nach einem 3-Phasen Prinzip vor. Einlenken, dann den Anhänger in die Ecke hineindrücken und anschließend muss das Zugfahrzeug noch dem Anhänger in die Kurve folgen. Was sich hier so einfach anhört, ist anfangs allerdings alles andere als leicht.

Richtig rückwärts rangieren und einparken mit einem Wohnwagen

Keine Frage, das Rückwärts rangieren und einparken mit einem Wohnwagen am PKW stellt sogar gestandene Autofahrer oftmals vor eine echte Herausforderung. So gilt es hier, laut den Experten, am besten nach dem 3-Phasen Prinzip vorzugehen.


Das heißt, zuerst gilt es den Wohnwagen in die richtige Richtung zu lenken. Soll der Caravan also rechts herum, gilt es das Lenkrad eine halbe Umdrehung nach links zu drehen. Demnach muss man hier stets entgegengesetzt zum Wohnwagen das Lenkrad einschlagen. Jetzt gilt es vorsichtig an die Ecke heranzufahren und anschließend einzulenken, so dass der Caravan dann links in die Kurve hineinfährt.
In der zweiten Phase muss das Lenkrad wieder in die gerade Position gebracht werden, um den Wohnwagen ganz in die Ecke zu bringen. Ist auch dies erledigt, folgt gleich im Anschluss Phase drei. Das heißt, der Fahrer muss jetzt Hinterherlenken. Es gilt das Maximum zu lenken, welches vorhanden ist, um ein Auto auch ohne Hänger in eine Kurve zu steuern. Man lenkt also dem Hänger hinter her.

Übung macht auch hier stets den Meister

Keineswegs ist das Rückwärts rangieren, wie einparken mit einem großen Hänger schwieriger, als mit einem Kleinen. Ganz im Gegenteil, denn ein großer Wohnwagen reagiert viel langsamer. Somit hat der Fahrer stets mehr Zeit für das Lenken. Wer dann auch noch genügend Platz zum Rangieren hat, sollte das Gefährt eigentlich ganz problemlos rückwärts einparken können. So gilt es sich vorab eigentlich nur klarzumachen, was bewirke ich mit welcher Phase und schon klappt es mit dem Rückwärts rangieren und einparken.

Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite.

Ein Kommentar

  1. Es ist traurig, wie wenig vorbereitet diese Menschen in den Urlaub fahren. Auf jedem Parkplatz kann man kostenlos üben. Ein paar Kinderpylone und abwechselnd jeden Urlaubsbeteiligten ans Steuer setzen. Auch der/die Einweiser/rin muss verstehen wie es funktioniert. Dann mit Kreide mal Hindernisse simulieren oder aus z. B. Umzugskartons eine Sichtbarriere bauen und um Diese rückwärts herum rangieren.
    20-30 mal gemacht und dann alle 3 Wochen vor dem Urlaub üben.
    Fertig und man fühlt sich selbstsicher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"