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Wohnmobil und E-Bike für absolute Mobilität im Urlaub.
Wohnmobil und E-Bike für absolute Mobilität im Urlaub.

Ein unschlagbares Duo für die Reise: Wohnmobil und E-Bike

Wer beim Reisen auf Unabhängigkeit und Spontanität setzt, der findet in Wohnmobil und E-Bike die perfekte Kombination für den nächsten Urlaub. Ob ein paar Tage am Meer oder in der hügeligen Berglandschaft, beide Regionen lassen sich hervorragend mit dem Camper erreichen und mit dem Elektrofahrrad erkunden.

Im Gegensatz zum klassischen Drahtesel benötigt das E-Bike jedoch in der Regel etwas mehr Platz und nach einer Tagestour ist es wichtig, den Akku wiederaufzuladen, damit das Rad auch für den nächsten Trip erneut einsatzbereit ist. Wie das auch ohne E-Tankstelle auf der Route funktioniert und was Urlauber beim Transport von E-Bikes beachten müssen, darüber klärt folgender Artikel auf.

Warum passen die Reisekonzepte von Wohnmobil und E-Bike so gut zusammen?

Wohnmobil und E-Bike passen so gut zusammen, weil beide Reisekonzepte auf der unabhängigen Mobilität basieren. Mit einem Camper ist es möglich, die Camping Route und das Ziel individuell zu planen. Dabei sind Reisende ganz unabhängig von Hotel, Flugzeug, Zug oder Schiff. Wichtig ist allerdings, dass das Wohnmobil auf einem dafür vorgesehenen Campingplatz oder ausgezeichneten Übernachtungsbereichen abgestellt wird. Erfahrene Camper kennen sich hier bestens aus und Camping-Anfänger nutzen die Möglichkeiten des Internets, um sich über Plätze auf der Route zu informieren.

Das E-Bike gehört zur praktischen und funktionalen Campingausrüstung, denn mit einem Elektrofahrrad steht es den Reisenden frei, am Zielort oder auch zwischendurch unterwegs einfach eine kleine Tour ins Gelände oder entlang der Strandpromenade zu unternehmen. Dadurch sind Urlauber immer flexibel und zusätzlich imstande, sowohl kleine Touren in die nächstgelegene Stadt zu unternehmen als auch größere, längere Tagesausflüge mit passender Akkulaufzeit zu absolvieren. Die Kombination aus Wohnmobil und E-Bike ist daher ideal für alle, die im Urlaub gerne von Tag zu Tag spontan planen und ungebunden auf Entdeckungstour sind.

Verschiedene Stauraummöglichkeiten für das E-Bike im Camper

Wer sich ein hochwertiges Elektrofahrrad von KTM oder CUBE aus dem vielseitigen Sortiment von das RADhaus ausgesucht hat, der möchte das akkubetriebene Fortbewegungsmittel auch sicher für den Transport im Wohnmobil verstauen. Seit 1994 zählt das familiengeführte RADhaus zu den größten Fahrrad- und E-Bike-Händlern in Deutschland, weshalb Interessierte hier nicht nur aktuelle Top-Marken, sondern auch innovative Bikes für unterschiedliche Bedürfnisse und Einsatzzwecke finden.

Für den Urlaub mit dem Wohnmobil bestehen beispielsweise verschiedene Möglichkeiten. Abhängig ist die Form des E-Bikes vom Stauraum im Camper. Während manche Urlauber die teuren Räder lieber im Inneren des Wohnmobils lagern, haben andere Reisende kein Problem damit, die Fortbewegungsmittel außen am Heck anzubringen.

Inzwischen gibt es auch klappbare E-Bikes, die natürlich ideal im Inneren des Campers verstaubar sind.
Inzwischen gibt es auch klappbare E-Bikes, die natürlich ideal im Inneren des Campers verstaubar sind.

Unkompliziert und sicher untergebracht sind die E-Bikes am besten in geräumigen Heckgaragen. Je nach Platzangebot ist es möglich, hier sowohl die klassischen Elektrofahrräder als auch – und diese sogar noch einfacher – die klappbaren Modelle unterzubringen. Beim Transportieren ist es ratsam, die Akkus zu entfernen. Geschuldet ist das dem Umstand, dass sie sich andernfalls automatisch und von selbst fortbewegen könnten.

Bei der Unterbringung mehrere E-Bikes ist auf eine entsprechende Stützlast zu achten, da sie häufig ein höheres Gewicht auf die Waage bringen als ein normales Zweirad. Gründe dafür sind beispielsweise der Akku und weitere eingebaute Technik. Bei Modellen mit Bordcomputer empfiehlt es sich, auch diesen während der Fahrt in der Heckgarage abzunehmen.

Eine andere Transportvariation ist der Heckträger. Bei dieser Variante gibt es allerdings ein bisschen mehr zu beachten. Um das Bike und seine empfindliche Technik zu schützen, ist es nicht nur empfehlenswert, die abnehmbaren Teile zu entfernen, sondern den kompletten Rahmen samt Sattel und Lenker sowie Reifen mit einer Transportplane oder -hülle abzuschirmen. So haben weder Wetterumschwünge noch Schmutz oder Staub eine Chance, das Gefährt anzugreifen oder zu beschmutzen. Eine zuverlässige und vorgeschriebene Sicherung der E-Bikes auf dem Heckträger gehört ebenfalls zu den wichtigen Hinweisen, die bei dieser Transportmöglichkeit zu beachten sind.

Touren mit der Akkulaufzeit sorgfältig planen und rechtliche Vorgaben für E-Bikes beachten

Es gibt unterschiedliche Arten von E-Bikes. Sie differenzieren sich durch Akku-Haltbarkeit, Leistung und Motorstärke.
Es gibt unterschiedliche Arten von E-Bikes. Sie differenzieren sich durch Akku-Haltbarkeit, Leistung und Motorstärke.

Es gibt unterschiedliche Arten von E-Bikes. Sie differenzieren sich durch Akku-Haltbarkeit, Leistung und Motorstärke.

Die akkubetriebenen Fortbewegungsmittel unterscheiden sich durch verschiedene technische Merkmale, die maßgeblich dafür zuständig sind, wie lange die Akkulaufzeit ist. Von Letzterem ist beispielsweise wiederum die Planung der Tagestour abhängig – insbesondere, wenn Urlauber auf Strecken unterwegs sind, wo es keine Möglichkeit gibt, das E-Bike oder das Pedelec unterwegs aufzuladen.

Geschwindigkeit und Motorleistung sind zwei wichtige Informationen, um herauszufinden, ob eine Betriebserlaubnis für das Rad nötig ist. Während ein Pedelec mit 250 Watt ohne Erlaubnis fahrbar ist, benötigen Reisende für ein E-Bike mit über 500 Watt sogar ein Versicherungskennzeichen laut der Broschüre des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). In dieser finden Interessierte außerdem verschiedene Anhaltspunkte, um zwischen E-Bike und Pedelec zu differenzieren. Das ist auch wichtig, wenn es darum geht, wo es gefahren werden darf. Ein Elektrofahrrad ist nämlich ebenso wenig auf Radwegen, Straßen oder Wegen nutzbar wie hier der Kraftfahrzeugverkehr erlaubt ist.

Ladestation im Wohnmobil: So einfach ist der Akku wieder voll

Die Heckgarage des Campers ist nicht nur optimal als Unterbringung und für den Transport zu verwenden. Darüber hinaus eignet sie sich auch zum Aufladen des Akkus. Interessierte benötigen einen Wechselrichter, der durch einen manuellen Einbau in die Heckgarage integrierbar ist. Ein Wechselrichter ist mit einer klassischen Steckdose ausgestattet, die auch in jedem Haushalt zu finden ist.

Um den Akku aufzuladen, stecken Verbraucher das Ladegerät einfach an den Spannungswandler. Zum Schutz der Batterie als auch zur Überwachung des Ladevorgangs ist zudem ein sogenannter Batteriecomputer notwendig. Je nachdem, welches Ladegerät in Benutzung ist, dauert das Aufladen der E-Bikes zwischen sieben und acht Stunden, sodass dies beispielsweise problemlos über Nacht geschieht.

Tipp: Hilfreich sind im Notfall auch Ersatz-Akkus für die Elektrofahrräder. Wichtig ist hierbei auf die Akkusicherheit zu achten, wie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) in einer Pressemitteilung erklärt. Besondere Vorsicht ist vor allem bei Reparaturen geboten, da diese Akkus nicht nur den Fahrer, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

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Über Carsten Sommerfeld

Autor Carsten Sommerfeld - Outdoor und Camping sind seine Passion. Seit dem er Besitzer eines Wohnwagen ist, hat er praktisch jedes Problem beim Caravan-Camping auf seinen Reisen durch Europa kennlernen dürfen. Viele Lösungen, Tricks und Kniffe beim Umgang mit einen Wohnwagen verrät er auf dieser Webseite und seinem Camping Ratgeber, welchen es auch auf Amazon zu kaufen gibt.

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