Xbus Review: Elektrischer Camper, Kleintransporter & Bus

XBus Kritik: Raumwunder oder Sicherheitsrisiko?

Wenn es um neue Fahrzeuge auf dem Markt geht, stehen oft zwei Dinge im Vordergrund: Komfort und Sicherheit. Der XBus ist in der Automobilwelt in vielerlei Hinsicht eine Neuheit und hat daher viele Augenpaare auf sich gezogen. Seine beeindruckende Raumökonomie und der auffallende Allradantrieb haben viele begeistert. Doch was sagen Experten wirklich über das Platzangebot und die Sicherheitsmerkmale dieses Fahrzeugs? In diesem Artikel tauchen wir tief in die XBus Kritik Punkte ein, die um den Camper kursieren. Wir untersuchen, was wirklich hinter dem revolutionären Design steckt und ob der XBus den Sicherheitsstandards entspricht, die wir von modernen Fahrzeugen erwarten.

Xbus
Review & Kritik für den elektrischen Camper

In Zeiten  in denen Benzin kaum noch bezahlbar ist,  überlegt man sich natürlich auch, ob es nicht auch Camping Mobile Kastenwagen und Wohnmobile auf Hybrid oder vollständig Electro Basis geben könnte. Daher stellen wir euch in unserem Video heute den X Bus 2022, einen elektrischen Camper, Kleintransporter und Bus vor. Den X-Bus gibt es übrigens auch als Transporter, bzw auch in vielen anderen verschiedenen Versionen. Die Breite von 1,70 m macht ihn zudem noch einmal besonders. Denn selbstverständlich hat man mit einer solch kompakten Größe auch noch andere Vorteile sei es die Wendigkeit in den Städten,Parkplatzsuche und auch das gesamte Handling.

XBus Camper & Kleinbus Feeling pur

Der Eindruck in einem Kleinbus zu sitzen verstärkt sich dadurch, dass die Sitzposition erhöht ist und eben durch die schmale Abmessung und trotzdem gegebene Länge, sich der Bus Eindruck verstärkt. Allerdings ist auch der Einstieg entsprechend einem Bus schon etwas höher gelegt.

Camping Feeling im Innenraum?

Doch nun wollen wir uns einmal den Innenraum anschauen und sehen, ob tatsächlich Camping Feeling bei einem solchen Elektrobus aufkommen kann?. Selbstverständlich steht der x-bass in nichts einem normalen kleinen Camping Kastenwagen nach. Denn schon beim Einsteigen in den Innenraum hat man zur linken Seite eine kleine Küchenzeile und der Rücksitz in Form einer vollständigen Bank lässt sich auch umklappen. So dass man hier eine Schlafmöglichkeit erhält. Ein besonderes Gimmick hierbei ist, dass man das Heck etwas nach hinten ziehen kann und somit noch etwas mehr Liegefläche erhält.

Aufstelldach für mehr Stehhöhe

Zugegeben ist die Stehhöhe ohne das Aufstelldach doch etwas begrenzt und man muss den Kopf einziehen. Doch sobald man das Aufstelldach nach oben geschoben hat kann man in dem kleinen Bus aufrecht stehen.

XBus Kritik zu Innenraum & Sicherheit

Innenraum: Mehr Platz als erwartet

Obwohl der XBus mit einer Außenbreite von nur 1,69 Metern ziemlich kompakt erscheint, wird man von dem Innenraum positiv überrascht. Die luftige Höhe der Fahrerkabine wirkt nicht einengend, was das Gefühl eines geräumigen Innenraums verstärkt. Aber beim Komfort und den Technikfeatures sollte man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen. Denn das Preisniveau des XBus erlaubt nicht viele Luxusmerkmale. Trotzdem überzeugt er durch sein Raumangebot, gepaart mit vielfältigen Aufbaumöglichkeiten und einer Offroad-Variante.

Sicherheitsmerkmale: Kritische Betrachtung

Beim Thema Sicherheit sieht es jedoch anders aus. Der XBus ist in der L7e-Klasse eingestuft, was bedeutet, dass er einige der heute standardmäßigen Sicherheitsmerkmale nicht benötigt, um eine Straßenzulassung zu erhalten. Airbags oder Notbremsassistenten sind nicht obligatorisch, und sogar ein Crashtest ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Auf die Sicherheitsbedenken angesprochen, erklärte CEO Martin Henne, dass sie sich bewusst sind und Maßnahmen ergreifen werden. Er versicherte, dass ein elektronisches Fahrstabilitätsprogramm integriert und Crashtests durchgeführt werden sollen, um den Passagierraum so stabil wie möglich zu gestalten.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis: Was bietet der XBus?

Einer der Hauptverkaufspunkte des XBuses ist sein wettbewerbsfähiger Preis. Es ist verständlich, dass Käufer bei diesem Preisniveau nicht denselben Luxus und dieselben Features wie bei teureren Fahrzeugen erwarten können. Trotzdem bietet der XBus ein beeindruckendes Platzangebot und verspricht mit seinen vielen Aufbaumöglichkeiten ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Die Frage, die sich potenzielle Käufer stellen sollten, ist, ob der Preis, den sie zahlen, einen angemessenen Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit darstellt.

Die Zulassung als Leichtfahrzeug: Vor- und Nachteile

Die Einstufung des XBuses als Leichtfahrzeug hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Der Hauptvorteil ist, dass es weniger strenge Anforderungen für die Straßenzulassung gibt, was den Herstellungsprozess vereinfachen und Kosten senken kann. Auf der anderen Seite bedeutet dies, dass nicht alle sicherheitsrelevanten Features, die man bei herkömmlichen PKWs findet, vorhanden sind. Es ist daher wichtig, dass Käufer sich dieser Unterschiede bewusst sind und ihre Kaufentscheidung entsprechend treffen.

Zukunftspläne und Visionen für den XBus

Trotz der anfänglichen Kritik und Bedenken hat Electric Brands AG, das Unternehmen hinter dem XBus, klare Visionen für die Zukunft. Sie planen, die Sicherheitsmerkmale stetig zu verbessern und dem XBus weitere Upgrades zu verleihen. Mit der ständigen Weiterentwicklung und Anpassung an die Bedürfnisse des Marktes könnte der XBus in den kommenden Jahren zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf dem Automobilmarkt werden.

Fazit Xbus Kritik & Review

Der Gesamteindruck des X-Bus ist recht positiv, vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass man hier lediglich eine Ladesäule benötigt, um das Fahrzeug aufzuladen und Benzin spart.
Der XBus ist zweifelsohne ein interessantes Fahrzeug mit viel Potenzial. Während sein einzigartiges Design und Raumangebot beeindrucken, gibt es bei der Sicherheit noch Verbesserungspotenzial. Es bleibt abzuwarten, wie Electric Brands AG auf das Feedback reagieren und welche Neuerungen in den nächsten Modellen vorgenommen werden. Dennoch zeigt der XBus eindrucksvoll, wie die Zukunft der Mobilität aussehen könnte, indem er Raumökonomie und Anpassungsfähigkeit in den Vordergrund stellt.

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Carsten Sommerfeld

Erste Erfahrungen in Sachen Camping sammelte ich als Kind in den 1970er Jahren mit meinen Eltern an der Ostsee, in der damaligen Tschechoslowakei und am Balaton in Ungarn. Zunächst waren… More »

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